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15. Dez 2023

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Lifestyle

Zeit, Liebe und leckeres Futter

Journalist: Katja Deutsch

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Foto: Sam Lion/pexels

Auch Tiere können sich einsam fühlen. Für ihre Gesundheit brauchen sie Zuwendung, Sauberkeit und das richtige Futter.

Damit ein Haustier ein gesundes und zufriedenes Leben führen kann, braucht es eine angemessene Umgebung mit ausreichend Platz, Spiel- und Rückzugsmöglichkeiten, es muss regelmäßig zum Tierarzt gebracht werden, und es braucht positive Zuwendung. Bei Hunden ist hinlänglich bekannt, dass sie nicht den ganzen Tag alleine zuhause verbringen sollten. Ob groß oder klein, Hunde brauchen Ansprache, Zuneigung, Beschäftigung und Bewegung.

Katzen gelten zwar als Einzelgänger, was aber nicht mit Ignoranz des Tieres gleichzusetzen ist. Auch Katzen benötigen Zuwendung und fordern diese ein. Überlässt man sie beispielsweise während der Urlaubszeit mehrere Wochen lang zur reinen Fütterung den Nachbarn, reagieren viele Katzen verstört. Wenn möglich, sollten die Futtergeber deshalb das Tier auch streicheln und mit ihm sprechen.

Doch während sich Hunde und Katzen auch gut als Einzeltier in eine Familie integrieren lassen, sollten Kaninchen mindestens zu zweit, idealerweise zu viert gehalten werden. Kaninchen sind soziale Tiere, die gerne miteinander kuscheln, sie einzeln im Käfig zu halten ist Tierquälerei.

Neben dem sozialen Aspekt benötigen Haustiere sowohl einen sicheren Rückzugsort zum Dösen und Schlafen als auch die Möglichkeit, sich in der aktiven Phase ausreichend bewegen zu können. Hunde müssen das Leben in der Stadt mit anderen Hunden und Menschen erst lernen. Der Besuch einer Hundeschule ist wichtig, damit das Tier auf jeden Fall die wichtigsten Befehle befolgt und weder über rote Ampeln läuft noch Jogger anspringt, geschweige denn andere Hunde angreift. Die Umgebung zuhause muss sauber sein, der Fressnapf täglich ausgespült, der Wassernapf täglich frisch gefüllt werden.

Das gilt auch für Kaninchen und Katzen, hier müssen zudem Katzenklo und Kaninchenkäfig täglich gereinigt werden.

Damit unsere Haustiere gesund bleiben, brauchen sie außerdem eine gute und hochwertige Ernährung. Kaninchen fressen beinahe den ganzen Tag, sie benötigen viel Heu, sollten aber auch frisches Gemüse wie Karotten, Grünkohl und Sellerie und ab und an auch etwas Obst erhalten. Ergänzend kann Trockenfutter gegeben werden. Die Nager brauchen außerdem einen Salzstein.

Ausgewachsene Katzen erhalten zweimal täglich Futter. Zu viele Snacks zwischendurch sollte man vermeiden, da Katzen davon schnell zu viel Gewicht bekommen. Katzen mögen einen abwechslungsreichen Speiseplan, ein wöchentlicher Wechsel des Katzenfutters kommt Katzen sehr entgegen.

Erwachsene Hunde erhalten ebenfalls zweimal täglich Futter. Hier kommt es auf die Größe, Rasse und Aktivität des Hundes an. Hundeleckerlis sind zwar zur Erziehung ein gutes Mittel der Wahl, doch auch hier ist der Blick auf die Inhaltsstoffe wichtig. Da das Tierfutter, das aus Fleisch aus industrieller Massentierhaltung besteht, längst nicht mehr alle wichtigen Nährstoffe enthält, sollte man seinen Hunden und Katzen Nahrungsergänzungsmittel, unter das Hauptfutter mischen, um ihre Gesundheit zu unterstützen.

11. Jun 2026

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Lifestyle

Neues Leben für Schuhe

Die wichtigste Verbindung zwischen Sportler und Untergrund ist der Schuh. Doch was, wenn das geliebte Paar an Grip verliert oder undicht wird, das Obermaterial aber noch top in Schuss ist? Statt neue und oft erst einmal unbequeme Schuhe zu kaufen, setzen Athleten mit der Neubesohlung auf eine nachhaltige Alternative. Für sie ist die reparierte Ausrüstung keine Notlösung, sondern die bewusste Entscheidung, die Lebensdauer ihrer hochwertigen Sport- und Outdoorschuhe zu verlängern. Wer sich für eine fachmännische Neubesohlung entscheidet, tut nicht nur etwas für die Umwelt, sondern investiert auch in den eigenen Komfort. Oft müssen neue Schuhe erst eingelaufen werden. Blasen und Druckstellen sind der Preis in der Eingewöhnungszeit. Beim Neubesohlen von Schuhen behält man das perfekt an den Fuß angepasste Obermaterial. Der Schuh sitzt sofort und hat dank der neuen Sohle wieder den Grip eines brandneuen. Die Entscheidung, die Lebensdauer der eigenen Schuhe zu verlängern, hat auch eine wirtschaftliche Komponente. Oft kostet eine professionelle Neubesohlung durch den Hersteller oder einen Schuster nur einen Bruchteil des Neupreises. Gerade bei Premium-Schuhen rechnet sich die Investition. Wo es auf die Performance ankommt, kann die Neubesohlung ein Upgrade sein. Je nachdem, für welche Gummimischung man sich bei der Neubesohlung entscheidet, bekommt ein in die Jahre gekommener Schuh mit einer modernen Sohle mehr Grip als er im Originalzustand hatte. Und auch modisch kann man Akzente setzen und sich für eine neue Sohle in Trendfarbe entscheiden. >Oft müssen neue Schuhe erst eingelaufen werden. Blasen und Druckstellen sind der Preis in der Eingewöhnungszeit. Die Herstellung von Schuhen gilt als äußerst energie- und ressourcenintensiv. Kunststoffe, Klebstoffe und viele andere Materialien haben einen großen ökologischen Fußabdruck. Dieser wird kleiner, wenn man bei Verschleiß nur die Sohle austauscht und den Rest des Schuhs weiterverwendet. Das spart wertvolle Ressourcen und vermeidet unnötigen Abfall. Ob ein Schuh sich zur Neubesohlung eignet, sollte man schon vor dem Kauf in Erfahrung bringen. Wenn die Sohle mit dem Rest des Schuhs untrennbar verbunden ist, stößt das Reparatur-Handwerk an seine Grenzen. Andere Schuhe, darunter auch viele Wanderstiefel und Kletterschuhe, ermöglichen den problemlosen Austausch der Sohle. Ein Indikator für Laien ist, ob der Hersteller selbst einen Reparaturservice anbietet. Dort können originale Leisten verwendet werden, sodass die Passform exakt erhalten bleibt. In vielen Fällen ist auch der örtliche Schuster eine gute Wahl, um Schuhen mit abgetragenen Sohlen ein zweites Leben zu bescheren. So bleibt verlässliches Schuhwerk im Einsatz. Nichts ist verlässlicher als ein Schuh, der sich über Jahre hinweg bewährt hat und durch eine frische Sohle die Performance zurückbekommt, die im Alltag oder für das nächste Abenteuer gebraucht wird. >Andere Schuhe, darunter auch viele Wanderstiefel und Kletterschuhe, ermöglichen den problemlosen Austausch der Sohle.

11. Jun 2026

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Gesundheit

Mehr als Sport: Warum Vereine unverzichtbar sind – Ein Beitrag von Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes

Es gibt Orte, an denen Gesellschaft im Kleinen sichtbar wird. Orte, an denen Menschen zusammenkommen, die sich sonst vielleicht nie begegnet wären – weil sie unterschiedliche Lebenswege haben, verschiedenen Altersgruppen angehören, unterschiedlichen Jobs nachgehen oder aus diversen sozialen Kontexten kommen. Diese Orte gibt es in Deutschland zum Glück fast überall, rund 86.000-mal: Es sind unsere Sportvereine. Denn in Deutschland engagieren sich Millionen von Menschen genau hier. Sie trainieren gemeinsam, halten sich fit, knüpfen Freundschaften, organisieren Wettkämpfe, begleiten Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung und schaffen Strukturen, die weit über das eigentliche Sporttreiben hinausreichen. Sportvereine sind mehr als Orte der Bewegung, sie sind soziale Räume. Sie fördern Zusammenhalt, vermitteln Werte wie Fairness, Respekt und Verlässlichkeit und stärken damit unsere Gesellschaft. Der Vereinssport ist die größte Bürgerbewegung unseres Landes. Mit mehr als 29 Millionen Mitgliedschaften vereint er mehr Mitglieder als der ADAC, als sämtliche politische Parteien, als die Kirchen und – man mag es kaum glauben – mehr, als es Netflix-Abos in Deutschland gibt. Zum zweiten Mal hintereinander haben die Sportvereine unter dem Dach des Deutschen Olympischen Sportbundes 2025 Rekordwerte gefeiert. >Sport verbindet, er hält gesund und bringt uns zusammen. Aber um das tun zu können, braucht er passende Orte, an denen er sein Potenzial entfalten kann. Diese Orte gibt es 86.000-mal in Deutschland, und wir alle sollten sie stärken, indem wir uns einbringen, wo wir können. Gleichzeitig stehen viele dieser Strukturen unter Druck. Ehrenamtliches Engagement wird immer knapper, Sportvereine werden heute mehr als Dienstleister denn als Gemeinschaftsprojekt gesehen. Hallenzeiten fehlen, Bürokratie führt zu Belastungen und finanzielle Ressourcen sind begrenzt. Sportvereine haben es trotz – oder gerade wegen – ihrer vielen Mitglieder nicht leicht. Wir sehen, dass der Wunsch bei sehr vielen Menschen so groß ist wie nie zuvor, etwas Gutes für ihre Gesundheit zu tun; und dass sie das nicht allein tun wollen im Fitnessstudio, beim Joggen im Park oder auf der Yogamatte bei sich zu Hause, sondern dass sie Gemeinschaft suchen im Sportverein um die Ecke. Für wenig Geld im Monat gibt es hier Sport, der Spaß macht, von Trainer:innen geleitet wird, der die Gesundheit fördert und der Menschen zusammenbringt. Auch in diesem Jahr steuern wir wieder auf einen Mitgliederrekord zu. Das sind gute Nachrichten, aber sie führen dazu, dass die bestehenden Probleme – eine stagnierende Zahl an Ehrenamtlichen muss mehr Menschen betreuen, und das in zunehmend maroden Sportstätten – sich noch stärker zeigen. Der gesellschaftliche Wert von Sport entfaltet sich nicht automatisch. Er entsteht dort, wo Menschen sich einbringen. Ein Sportverein ohne Menschen aus seiner Stadt, seinem Dorf, seiner Nachbarschaft, die sich heute engagieren, macht morgen seine Türen zu. Wer im Verein aktiv ist, trägt dazu bei, dass gemeinschaftliches Sporttreiben überhaupt möglich bleibt. Die Frage ist nicht, ob wir Sport brauchen – diese Frage lässt sich leicht mit „Ja“ beantworten. Die Frage ist, wie viele von uns bereit sind, ihn mitzugestalten und mit Leben zu füllen. Ob als Mitglied, als Ehrenamtlicher oder als jemand, der andere mitzieht: Jeder Beitrag zählt. Sportvereine funktionieren nicht von selbst. Sie funktionieren besonders dort gut, wo sie von vielen unterschiedlichen Menschen getragen werden. Sport verbindet, er hält gesund und bringt uns zusammen. Aber um das tun zu können, braucht er passende Orte, an denen er sein Potenzial entfalten kann. Diese Orte gibt es 86.000-mal in Deutschland, und wir alle sollten sie stärken, indem wir uns einbringen, wo wir können.