Diesen Artikel teilen:

16. Apr 2025

|

Lifestyle

Zocken als Schlüssel zu den ‚Top Skills‘

Journalist: Jakob Bratsch

|

Foto: Headway/unsplash

Videospiele können die Entwicklung der wichtigsten Fähigkeiten der Zukunft fördern.

In einer sich ständig verändernden Arbeitswelt sind bestimmte Fähigkeiten von entscheidender Bedeutung, um erfolgreich zu sein. Das World Economic Forum (WeForum) hat eine Liste der Top 10-Skills der Zukunft zusammengestellt, die Unternehmen und Einzelpersonen bei der Vorbereitung auf die Anforderungen von Morgen unterstützen sollen. Überraschenderweise zeigen diverse Studien, dass Zocken dabei eine Rolle spielen kann, diese wichtigen Fähigkeiten zu entwickeln und zu stärken.

Beim Spielen komplexer Games werden analytische Fähigkeiten gefordert.

Analytisches Denken:
Beim Spielen komplexer Games werden analytische Fähigkeiten gefordert. Spieler müssen Muster erkennen, Informationen analysieren und strategische Entscheidungen treffen, um voranzukommen. Dieses analytische Denken kann auch in der realen Welt angewendet werden, sei es bei der Lösung von Problemen oder der Entwicklung von Geschäftsstrategien.

Kreativität:
Videospiele bieten oft eine immersive und interaktive Umgebung, in der Spieler ihre Kreativität ausleben können. Von der Gestaltung einzelner Charaktere und Welten bis hin zur Lösung von Rätseln, erfordern Spiele ein hohes Maß an kreativem Denken und innovativem Ansatz.

Resilienz, Flexibilität und Agilität:
Videospiele sind bekannt für ihre Herausforderungen und Schwierigkeiten. Spieler müssen mit Rückschlägen umgehen, Hindernisse überwinden und sich schnell an sich verändernde Situationen anpassen. Diese Erfahrungen fördern Resilienz, Flexibilität und Agilität, die in einer sich schnell verändernden Arbeitswelt von unschätzbarem Wert sind.

Motivation:
(Online-)Games bieten oft eine klare Zielsetzung und Belohnungssysteme, die die Motivation der Spieler steigern. Die Fähigkeit, motiviert zu bleiben und hartnäckig an Zielen zu arbeiten, ist auch im beruflichen Kontext von großer Bedeutung.

Growth Mindset:
Videospiele ermutigen oft zu einem Wachstumsdenken, bei dem Spieler glauben, dass ihre Fähigkeiten und Intelligenz entwickelbar sind. Dieses Mindset kann dazu beitragen, dass Menschen bereit sind, Herausforderungen anzunehmen, aus Fehlern zu lernen und kontinuierlich zu wachsen.

Technisches Verständnis:
Da Videogames i. d. R. auf technologischen Plattformen basieren, erfordern sie ein gewisses Maß an technischem Verständnis. Spieler müssen mit Hardware, Software und verschiedenen digitalen Tools umgehen können, was eine wichtige Fähigkeit in der zunehmend technologisierten Arbeitswelt ist.

Pattern Recognition:
Viele Videospiele erfordern das Erkennen von Mustern, sei es in Form von sich wiederholenden Gegnern oder Rätseln. Die Fähigkeit, Muster zu erkennen und schnell darauf zu reagieren, ist ein wichtiger Bestandteil vieler Berufe, insbesondere in den Bereichen Daten.

29. Apr 2026

|

Lifestyle

Sommermomente in Nah und Fern – Ein Beitrag von Lena Martin (@inspirationdelavie), Reisebloggerin und Content Creatorin

Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Städtereisen sind dabei für viele längst zu einer der liebsten Formen geworden, kurze Auszeiten zu nehmen: Rund 34 Millionen Menschen in Deutschland zieht es jedes Jahr in eine Stadt. Dabei geht der Blick immer häufiger weg von den großen Klassikern wie Berlin oder Paris und hin zu Orten, die leiser erzählen, aber oft länger nachklingen. Städte wie Brügge mit ihren verwunschenen Gassen und stillen Grachten oder die Küstenregionen Andalusiens mit ihren weiten Ausblicken, kleinen Hafenstädten und dem lebendigen Málaga zeigen, wie viel Charme abseits der bekannten Routen steckt. Neben bekannten Sehnsuchtsorten wie Marseille oder Bremen stehen auf meiner persönlichen Bucket-List Städte wie Kopenhagen, Porto oder Gent. Orte, die Kultur, entspanntes Lebensgefühl und kulinarische Vielfalt auf ganz eigene Weise verbinden und genau deshalb im Gedächtnis bleiben. Innerhalb Deutschlands zeigt sich, wie unterschätzt viele Destinationen noch immer sind! Ob Regensburg, Bamberg oder Pottenstein im Süden, Jena und Dresden im Osten, Lüneburg und Lübeck im Norden oder Saarburg, Wiesbaden und Baden-Baden im Westen – jede Region hat ihre eigenen „Perlen“, die es zu entdecken gilt. Gerade diese Orte sind perfekt für den Trend des Slow-Travels: durch Altstädte schlendern, architektonische Details entdecken und zwischendurch immer wieder innehalten, um regionale Spezialitäten zu genießen. >Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Denn Kulinarik ist einer der wichtigsten Bestandteile moderner Städtereisen. Besondere Märkte, kleine Cafés, lokale Restaurants und kreative Food-Konzepte prägen das Erlebnis ebenso wie Sehenswürdigkeiten. Regionale Produkte, saisonale Gerichte und authentische Küche schaffen eine Verbindung zum Reiseziel, die weit über das Visuelle hinausgeht. Genau diese Mischung aus Entdecken und Genießen macht den Reiz vieler kleinerer Städte aus. Auch für Kurztrips und verlängerte Wochenenden bieten sich unzählige Möglichkeiten: Naturregionen wie das Fichtelgebirge, der Pfälzerwald oder der Schwarzwald verbinden Natur, kleine Wanderungen und Erholung mit kulinarischen Highlights. Ergänzt wird dieses Angebot durch charmante Kleinstädte und Ausflugsziele, die sich ideal für spontane Reisen eignen. Auch in unseren Nachbarländern zeigt sich dieses neue Reisegefühl ganz deutlich. Städte wie Straßburg, Dinant, Luxemburg oder Groningen stehen sinnbildlich für eine Art des Reisens, bei der es weniger um Größe oder Bekanntheit geht, sondern um Atmosphäre, Lebensgefühl und diese kleinen, unerwarteten Details, die einen Ort unverwechselbar machen. Der Sommer lädt dazu ein, Bekanntes neu zu entdecken und vor allem Unbekanntem eine Chance zu geben. Wer sich darauf einlässt, merkt schnell: Die schönsten Reiseerlebnisse entstehen oft dort, wo man sie am wenigsten erwartet – abseits der Touristenpfade, irgendwo zwischen kleinen Gassen, regionalen Köstlichkeiten und dem Gefühl, genau im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein.