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7. Dez 2020

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Business

3 Fragen an Denise Neumann

Journalist: Katja Deutsch

Die Errichtung von Ladesäulen in Deutschland läuft derzeit noch schleppend. Denise Neumann spricht über die Voraussetzungen, die dafür gegeben sein müssen.

Was hat Sie dazu gebracht, im E-Mobility-Bereich unternehmerisch tätig zu werden?

Als wir uns ein Elektroauto gekauft haben, mussten wir täglich kilometerweit zur nächsten öffentlichen Ladesäule fahren bzw. laufen. Anfragen an die Stadt zur Errichtung neuer Säulen wurden abgelehnt. Deshalb gründeten Björn Temp und ich zusammen das Unternehmen On Charge, was wir seit letztem November aufbauen. In kurzer Zeit haben wir Anfragen aus ganz Deutschland erhalten. Mittler-weile arbeiten wir mit über 60 Städten aktiv zusammen.

Welche Voraussetzungen müssen zum Aufstellen einer Ladesäule gegeben sein?

Bedarf! Bei uns fragen hauptsächlich Mieter oder Eigentümer an, die in der Stadt wohnen und weder Garage noch Stellplatz haben und auf öffentliche Ladesäulen angewiesen sind. Erforderlich sind zwei zusammen liegende Parkplätze im öffentlichen Raum, da eine Ladesäule zwei Lade-punkte besitzt. Auch seinen Vermieter kann man diesbezüglich ansprechen. Die Errichtung einer öffentlichen Ladesäule ist für den Bürger kostenlos!

Was ist Ihr erklärtes Ziel?

Bis Ende des Jahres 2023 möchten wir deutschlandweit 30.000 Ladesäulen errichten. Allein von den Anfragen sind wir auf einem guten Weg, das zu erreichen.

2. Apr 2026

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Business

Daten als Fundament moderner Wertschöpfung – mit Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich

![Andreas Wagner Atelier Schulte 4 Kopie Onlinejpg.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Andreas_Wagner_Atelier_Schulte_4_Kopie_Onlinejpg_ba179e5e36.jpg) ``` Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich ``` Moderne Wertschöpfungsnetzwerke bestehen aus eng verknüpften Prozessen in Planung, Beschaffung, Produktion und Logistik. Um diese komplexen Systeme besser steuern zu können, setzen Unternehmen zunehmend auf Plattformen, die Anwendungen, Daten und Prozesse über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verbinden. So entstehen gemeinsame Datenräume, in denen Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und analysiert werden können. Zunehmend werden dafür standardisierte Datenprodukte aufgebaut, die Informationen strukturiert bereitstellen und für Analysen nutzbar machen. „Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild“, sagt Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich. Datenmodelle und analytische Systeme helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Handlungsoptionen abzuleiten. „Die Herausforderung liegt heute weniger im Sammeln von Daten als darin, aus ihnen fundierte Entscheidungen zu entwickeln“, so Wagner. >Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild.

2. Apr 2026

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„Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor“ – mit Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria

![Michael Rauhofer_Büro Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Michael_Rauhofer_Buero_Online_6096b75223.jpg) ``` Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria ``` In der Logistik zahlt sich Nachhaltigkeit für die Unternehmen immer dann aus, wenn sie Kosten stabilisiert, Risiken reduziert und die Effizienz erhöht. Wer Emissionen senkt, reduziert oft auch Energie und Mautkosten und macht seine Lieferketten robuster. Entscheidend ist, Nachhaltigkeit als Business Case zu denken: etwa durch intermodale Konzepte und kombinierte Verkehre, die wirtschaftlich sind und gleichzeitig CO₂ sparen. Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. >Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Für Unternehmen sind auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit drei Schritte entscheidend. Erstens Transparenz bei den Daten – etwa über Sendungen, Laufzeiten oder Emissionen. Zweitens eine klare Dekarbonisierungs Roadmap. Das umfasst Flotte, Modal Shift, aber auch die Einbindung von Partnern. Und drittens der verantwortungsvolle Einsatz von Digitalisierung und KI. Das heißt: saubere Daten, klar definierte Anwendungsfälle, geschulte Mitarbeitende und von Anfang an mitgedachte Compliance.