17. Jul 2026
|
Business
Journalist: Katja Deutsch
|
Foto: Presse, Martin Widenka/unsplash
Dieter Sanygin, Geschäftsführer der Dimaxbau GmbH, hat sich früh spezialisiert und schwimmt in der Baubranche erfolgreich gegen den Trend – indem er klar auf Infrastruktur setzt.

Dieter Sanygin, Geschäftsführer der Dimaxbau GmbH
Die Baubranche steht noch immer vor großen Herausforderungen. Unser Erfolgsrezept ist, dass wir uns sehr früh bewusst spezialisiert haben, denn unser Fokus liegt klar auf der Infrastruktur – einem Bereich, der auch in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten unverzichtbar bleibt. Gleichzeitig haben wir unsere Prozesse kontinuierlich optimiert, stark auf Digitalisierung und Effizienz gesetzt und uns immer wieder hinterfragt. Dass wir dafür unter anderem als Top-Innovator ausgezeichnet wurden, bestätigt unseren Weg. Ich glaube, dass Spezialisierung, Innovationsbereitschaft und konsequente Prozessoptimierung heute die entscheidenden Erfolgsfaktoren sind.
Ich glaube, dass Spezialisierung, Innovationsbereitschaft und konsequente Prozessoptimierung heute die entscheidenden Erfolgsfaktoren sind.
Seit 2020 haben wir rund 1.000 Fundamente für 5G-Masten gebaut. Da der Ausbau der digitalen Infrastruktur weiter voranschreiten wird, rechnen wir bis 2030 mit mindestens noch einmal der gleichen Anzahl. Auch die Modernisierung von Verkehrswegen wie Tunneln, Straßen sowie von Energie- und Telekommunikationsnetzen, im Spezialtiefbau und weiterer kritischer Infrastruktur wird Deutschland noch viele Jahre beschäftigen und einer der wichtigsten Wachstumsmärkte der Baubranche werden. Die Investitionspakete der Bundesregierung bringen zahlreiche Infrastrukturprojekte auf den Weg. Bauunternehmen, die sich fachlich spezialisieren, flexibel bleiben und ihre Prozesse effizient gestalten, haben in diesen Bereichen sehr gute Perspektiven.
KI macht natürlich auch vor der Baubranche nicht Halt, doch sie wird sie nicht ersetzen, sondern deutlich effizienter machen. In unserem Betrieb unterstützt sie bereits dabei, Prozesse zu optimieren, Abläufe schneller auszuwerten, Dokumentationen zu verbessern und Entscheidungen fundierter vorzubereiten. Gerade angesichts von Fachkräftemangel, Kostendruck und engen Zeitplänen ist KI ein wichtiger Produktivitätshebel – wenn man sie als Werkzeug nutzt, das Menschen entlastet und Unternehmen schneller, präziser und wettbewerbsfähiger macht. Die Auszeichnung als Top-Innovator für unseren Umgang mit Innovation und KI bestätigt diesen Weg.