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20. Mai 2020

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Gesellschaft

3 Fragen an Gerald Evans über Investitionen in Krisenzeiten

Journalist: Kirsten Schwieger


Gerald Evans, Inhaber des Immobilien-Projektentwicklers GECCI GbR, Foto: Presse

Immobilien und Wirtschaftskrise – geht das zusammen?

Ja, aus der Erfahrung in der Vergangenheit hat sich stets erwiesen, dass sich Investitionen in Immobilien als einer der stabilsten und besten Geldanlagen bewährt haben. Die Wertentwicklung von Grundstücken und Häusern ist in der Vergangenheit kontinuierlich gestiegen. Ein Rückgang der Nachfrage an Immobilien in Deutschland ist auch in Krisenzeiten, wie der aktuellen Corona-Pandemie, nicht zu erwarten.

Was raten Sie privaten Investoren in der aktuellen Niedrigzinsphase?

Sie sollten in Geldanlagen mit hoher Stabilität und Wertbeständigkeit investieren. Dazu eignen sich Immobilien hervorragend, weil diese immer unabhängig von den Aktien- und Arbeitsmärkten, sowie in der Wirtschaftskonjunktur gehandelt wurden. Aus diesem Grund sind die Risiken auf den Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht so hoch, wie in anderen Geldanlagen.

Ihre Prognose zur Zukunft der Immobilienbranche?

Nach unserer Einschätzung wird der Immobilienmarkt aufgrund der hohen Nachfrage in den wichtigen Wirtschaftsregionen stetig überproportional wachsen. Die demographische Entwicklung in den Städten und attraktiven Standorten haben in der Vergangenheit bewiesen, dass auch in Krisenzeiten kein Rückgang zu verzeichnen war. Aufgrund der gemachten Erfahrungen in der Vergangenheit ist ein hoher Preisverfall im Immobilienmarkt nicht zu erwarten.

18. Mär 2026

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Gesellschaft

Hören macht klug

Kaum läuft der Lieblingssong, wird aus dem Kinderzimmer eine Bühne. Es wird gehüpft, getanzt, gerappt und mitgesungen. Musik bringt positive Energien ins Leben – und kann noch viel mehr: Musik stärkt das Arbeitsgedächtnis von Kindern, also die Fähigkeit, Informationen kurzzeitig zu speichern und zu verarbeiten. Damit Kinder neue Inhalte verstehen und anwenden können, braucht das Arbeitsgedächtnis eine ausreichend große Kapazität. Ist diese noch nicht altersgemäß entwickelt, kann das Lernen zur Herausforderung werden. Musik wirkt da im Kopf wie Fitness. Als gezieltes Gedächtnistraining, mit der die geistige Leistungsfähigkeit, schon im Vorschulalter, gefördert und somit das spätere Lernen erleichtert wird. Hörspiele ergänzen diese Reise in die Klangwelt: Kinder konzentrieren sich auf das gesprochene Wort und lernen Geschichten aus Stimmen, Geräuschen und Musik zu visualisieren. Statt auf Bilder zu schauen, erschaffen sie diese selbst im Kopf. Das fördert die Fantasie, Sprachentwicklung und Konzentration. Auch Singen macht Sprache lebendig. Mit Reimen, Wiederholungen und eingängigen Melodien entdecken Kinder neue Wörter und Satzmuster ganz intuitiv. Dabei wächst nicht nur ihr Sprachgefühl, sondern auch das Wir-Gefühl: Beim gemeinsamen Singen hören sie aufeinander, reagieren im Takt und erleben echtes Miteinander. Wenn die Musik dann in Bewegung übergeht, wird aus Rhythmus Körpergefühl. Tanzen stärkt Motorik, Koordination und Selbstvertrauen. >Musik wird damit zum Sprachrohr für Gefühle. Sie bieten einen sicheren Raum, der Kinder ihre Emotionen erkennen, ausdrücken und verstehen lernen lässt. Was sich in den letzten Jahren deutlich verändert hat, ist die musikalische Sprache, in der all das passiert. Moderne Kinderlieder lösen sich zunehmend vom pädagogischen Zeigefinger und suchen die Nähe zur Popkultur. Statt bravem Gitarrenfolk vom Pädagogen in Latzhose mit Mitmachliedern übers Zähneputzen, erklingen Hip-Hop-Beats, Indiepop und Reggae-Grooves. Die Texte greifen Themen auf, die Kinder beschäftigen: Familienalltag, Freundschaft, kleine Wutanfälle oder erzählen vom Mut, das erste Mal auf dem Fahrrad zu fahren. Musik wird damit zum Sprachrohr für Gefühle. Sie bieten einen sicheren Raum, der Kinder ihre Emotionen erkennen, ausdrücken und verstehen lernen lässt. Und ja – wenn das Lieblingslied zum hundertsten Mal läuft, nervt es vielleicht ein bisschen weniger, wenn der Text nicht von Reimen auf Hände waschen handelt, sondern davon, dass Eltern auch nur Menschen sind. Was einen Song besonders „kindertauglich“ macht, ist trotzdem eine Wissenschaft. Laut einem Bericht der New York Post¹ haben Forschende aus Sheffield herausgefunden, dass dazu ein Tempo zwischen etwa 60 und 120 BPM gehört, also ein Rhythmus, bei dem es sich gut mitwippen lässt; eingängige Wiederholungen sowie eine klare, positive Klangstruktur. Kommt Ihnen bekannt vor? Das sind genau die Zutaten, die es für einen guten Ohrwurm braucht. ¹ New York Post: „‘Radio Ga Ga’ is scientifically proven to be a perfect kids song“, 6. August 2024.