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3. Jul 2019

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Business

3 Gesundheitsmaßnahmen für Mitarbeiter

Journalist: Chan Sidki-Lundius

Eine App, die viele und vieles bewegt

Das Fahrrad benutzen, mehr laufen und an gesunden und umweltfreundlichen Aktivitäten teilnehmen: Die Changers CO2 fit App verbindet betriebliche Gesundheitsförderung und Mitarbeitermotivation mit Umweltschutz. Das moderne Tool hilft, aus dem Stand eine digitale betriebliche Gesundheitsförderung in Unternehmen oder auch in Kommunen einzuführen – mit geringem zeitlichen Aufwand, ohne dass eigene Software-Entwicklungs-Kapazitäten nötig werden. Die Aktivitäten der Mitarbeiter werden von der Changers CO2 fit App automatisch gemessen und mit Bonuspunkten belohnt. Diese können dann gegen betriebliche Leistungen eingetauscht werden, etwa einen Fitnessteller in der Kantine, eine Rückenschulung oder tolles Fahrradzubehör. Zudem kann die Teilnahme mit individuellen Spendenprojekten oder auch Baumpflanzungen verbunden werden. Die App wird mit umfangreichen Angeboten in den Bereichen Sport, Ernährung, medizinische Vorsorge und Nachhaltigkeit ausgeliefert und kann unter anderem mit dem Unternehmenslogo, Aktivitäten rund um CSR oder betriebliche Gesundheitsvorsorge sowie individuellen Belohnungen angepasst werden. Weiterer Pluspunkt: Die App steht in zehn Sprachen zur Verfügung. Somit können auch Mitarbeiter im Ausland eingebunden werden. In jedem Fall stärkt die App den Team-Zusammenhalt: Denn Nachhaltigkeitsziele lassen sich bekanntlich nur gemeinsam erreichen und Bäumepflanzen macht mit anderen zusammen auch mehr Spaß!

Infos: www.changers.com/de


Externe betriebliche Gesundheitsvorsorge

Von Aquagymnastik und Burnout-Prophylaxe über Ernährungsberatung und Nichtrauchertraining bis hin zu Pilates, Qi Gong, Yoga und Tai Chi: Das Betriebliche GesundheitsTicket kann von jedem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten eingesetzt werden, der im Rahmen betrieblicher Gesundheitsvorsorge von seinem Arbeitgeber ein GesundheitsTicket erhalten hat. Der Weg zum GesundheitsTicket begann 2005 bei den Wohlfühlern in Berlin. Seitdem haben sich diese von einem Wellness- und Therapiezentrum zu einem der großen Anbieter von Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsvorsorge in Berlin und Brandenburg entwickelt. Seit 2014 ist die Wohlfühler Akademie sogar bundesweit aktiv. Aus den langjährigen Erfahrungen mit Gesundheitsmaßnahmen in Unternehmen und Kursen entstand ein detailliertes Bild der Wünsche und Bedürfnisse von Unternehmen und Mitarbeitern. Angespornt durch die Wünsche der Kunden nach einer nachhaltigen externen Lösung für betriebliche Gesundheitsangebote wurde dann im Frühjahr 2011 das Betriebliche GesundheitsTicket gegründet. Dieses vereint die Interessen von Arbeitgebern und Beschäftigten in einem innovativen Gesamtangebot. Das flexible, kostengünstige und nachhaltige Modell nimmt dem Arbeitgeber einen Großteil des organisatorischen Aufwands ab und eröffnet Mitarbeitern ein Höchstmaß an individuellen Wahlmöglichkeiten. Mittlerweile vertrauen weit über 6.500 zertifizierte Gesundheitspartner in ganz Deutschland dem Service.

Weitere Informationen gibt es unter: www.gesundheitsticket.de

 

Betriebsausflüge und Mitarbeiterevents

Sportkurse in der Mittagspause, herrliche Massagen, gesponserte Ausdauerläufe, entspannende Wellness-Wochenenden oder Tischkicker-Turniere: Viele Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern tolle Benefits, um die Arbeitsatmosphäre und den Teamgedanken zu fördern beziehungsweise Mitarbeiter an sich zu binden. Hoch im Kurs stehen vor allem Teambuilding-Events, denn hier steht das Gemeinschaftserlebnis im Vordergrund. Ausgefallene Ideen gibt es beispielsweise im Portal von Hirschfeld (www.hirschfeld.de). Drohnenrennen und Seifenkistenbau-Aktionen sind dort ebenso zu finden, wie Vorschläge für Modernen Fun-Biathlon oder FußballCrossGolf. Im Angebot sind außerdem Trommel-Workshops, Fahrsicherheitstrainings, Betriebs-Olympiaden, Segel-Events, Floßfahrten auf selbstgebauten Floßen, Stadtrallyes und Geocaching. Auf der Seite finden sich außerdem rund 3.000 schöne Ideen für Betriebsausflüge. Wie wäre es zum Beispiel mal mit einer iPad-Challenge, einem Offroad-Camp, einer Regatta im Pappboot oder einer Kanu- und Winzertour an der Mosel? Oder soll es ins Ausland gehen, vielleicht nach Marseille, Barcelona oder Prag? Praktisch ist vor allem die Suchfunktion: Hier kann unter anderem das zur Verfügung stehende Budget, die Zahl der Teilnehmer und die Dauer des geplanten Events eingegeben werden. Einem tollen und möglicherweise „sportlichen“ Team- oder auch Kundenevent steht damit nichts mehr im Wege!

2. Apr 2026

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Business

Daten als Fundament moderner Wertschöpfung – mit Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich

![Andreas Wagner Atelier Schulte 4 Kopie Onlinejpg.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Andreas_Wagner_Atelier_Schulte_4_Kopie_Onlinejpg_ba179e5e36.jpg) ``` Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich ``` Moderne Wertschöpfungsnetzwerke bestehen aus eng verknüpften Prozessen in Planung, Beschaffung, Produktion und Logistik. Um diese komplexen Systeme besser steuern zu können, setzen Unternehmen zunehmend auf Plattformen, die Anwendungen, Daten und Prozesse über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verbinden. So entstehen gemeinsame Datenräume, in denen Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und analysiert werden können. Zunehmend werden dafür standardisierte Datenprodukte aufgebaut, die Informationen strukturiert bereitstellen und für Analysen nutzbar machen. „Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild“, sagt Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich. Datenmodelle und analytische Systeme helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Handlungsoptionen abzuleiten. „Die Herausforderung liegt heute weniger im Sammeln von Daten als darin, aus ihnen fundierte Entscheidungen zu entwickeln“, so Wagner. >Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild.

2. Apr 2026

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„Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor“ – mit Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria

![Michael Rauhofer_Büro Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Michael_Rauhofer_Buero_Online_6096b75223.jpg) ``` Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria ``` In der Logistik zahlt sich Nachhaltigkeit für die Unternehmen immer dann aus, wenn sie Kosten stabilisiert, Risiken reduziert und die Effizienz erhöht. Wer Emissionen senkt, reduziert oft auch Energie und Mautkosten und macht seine Lieferketten robuster. Entscheidend ist, Nachhaltigkeit als Business Case zu denken: etwa durch intermodale Konzepte und kombinierte Verkehre, die wirtschaftlich sind und gleichzeitig CO₂ sparen. Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. >Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Für Unternehmen sind auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit drei Schritte entscheidend. Erstens Transparenz bei den Daten – etwa über Sendungen, Laufzeiten oder Emissionen. Zweitens eine klare Dekarbonisierungs Roadmap. Das umfasst Flotte, Modal Shift, aber auch die Einbindung von Partnern. Und drittens der verantwortungsvolle Einsatz von Digitalisierung und KI. Das heißt: saubere Daten, klar definierte Anwendungsfälle, geschulte Mitarbeitende und von Anfang an mitgedachte Compliance.

2. Apr 2026

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Kein Roboter zum Gelddrucken, aber ein starker Wächter: KI bei Banken

Künstliche Intelligenz kann im Bankwesen schon ziemlich viel – aber eigenständig Geld drucken oder wundersam vermehren, das kann sie (noch) nicht. Banken setzen KI heute flächendeckend in mehreren Bereichen ein, allen voran in der Betrugsprävention, wo Fraud Detection mittlerweile Branchenstandard ist. KI-gestützte Systeme analysieren Transaktionen von Kundinnen und Kunden in Echtzeit, erkennen und stoppen auffällige Transaktionen und Zahlungsanweisungen in der Regel sofort, und reagieren innerhalb von Sekunden auf neue Angriffsszenarien. Gerade, weil sich Betrugsmaschen ständig weiterentwickeln, ist die Adaptionsgeschwindigkeit in diesem Bereich besonders hoch. Solche Systeme werden in Zukunft weiter optimiert werden, wodurch Banken Routineaufgaben mehr und mehr automatisieren können. Das eröffnet neue Möglichkeiten für personalisierte Kundenberatung, schnellere Analysen – etwa bei Kreditentscheidungen – und insgesamt bessere Kundenerlebnisse. Banken nutzen KI auch immer öfter, um internes Wissen für ihre Mitarbeitenden zu strukturieren, aufzubereiten und schneller zugänglich zu machen. Ziel ist es, Informationen effizienter zu nutzen und Entscheidungsprozesse zu beschleunigen. Im Vergleich zur Betrugsprävention befindet sich dieser Bereich jedoch noch in einer stärkeren Wachstumsphase, auch wenn die Entwicklung hier aktuell sehr dynamisch verläuft. >Der Mensch muss weiterhin die Kontrolle über kritische Prozesse behalten und klare Grenzen setzen. Es gibt unzählige Anbieter von bankenspezifischer KI. Viele davon decken nur bestimmte Anwendungsfelder ab, weshalb Banken häufig mehrere KI-Systeme parallel einsetzen. Auch, wenn Banken langjährige Erfahrung im Umgang mit sensiblen Daten haben, kann die Auswahl passender KI-Tools herausfordernd sein, denn die Lösungen müssen regelkonform sein, Change Compliance- und Datenschutzrichtlinien beachten, außerdem sollten die Daten innerhalb Europas bleiben und nicht unkontrolliert in andere Rechtsräume fließen. Erhöht KI im Bankwesen nun die Sicherheit – oder eher das Risiko für Betrug und Verlust? Grundsätzlich beides. Denn einerseits verbessert KI die Fähigkeit, Betrug frühzeitig zu erkennen und zu verhindern, andererseits entstehen neue Gefahren, insbesondere durch autonome KI-Agenten. Je mehr Entscheidungsfreiheit diese Systeme erhalten, desto größer ist das Risiko, dass sie Sicherheitsvorgaben umgehen oder manipuliert werden. Deshalb gewinnt das Prinzip „Human in the Loop“ beziehungsweise „Human in the Lead“ an Bedeutung: Der Mensch muss weiterhin die Kontrolle über kritische Prozesse behalten und klare Grenzen setzen. Auch im Finanzmarkt insgesamt sind automatisierte Prozesse kein neues Phänomen. Mechanismen wie algorithmischer Handel oder Stop-Loss-Orders können bereits heute Kettenreaktionen auslösen. KI könnte solche Effekte künftig verstärken, stellt aber nicht die ursprüngliche Ursache dar. Wohin wird sich KI im Bankwesen entwickeln? Eigenständig Geld drucken wird sie hoffentlich niemals – doch sie wird als umfassendes System im Hintergrund immer besser in den Bankenalltag integriert werden. Der Mensch wird im Bankwesen jedoch in zentralen Bereichen immer die Oberhand behalten, besonders bei der letzten Kontrolle und beim direkten Kundenkontakt – denn hier können aufmerksame Bankangestellte besser als jede KI als Sicherheitsschranke wirken, die ihre betagten Kundinnen davor schützen, auffällige Transaktionen hoher Summen vorzunehmen. >Banken nutzen KI auch immer öfter, um internes Wissen für ihre Mitarbeitenden zu strukturieren, aufzubereiten und schneller zugänglich zu machen.

2. Apr 2026

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Business

Arbeiten im Update-Modus

Die Spielregeln der Wirtschaft verändern sich rasant und mit ihnen die Frage, was Unternehmen heute wirklich erfolgreich macht: Neue Software wird eingeführt, Abläufe werden neu zugeschnitten, Entscheidungen stärker datenbasiert getroffen. Prioritäten verschieben sich spürbar im Tagesgeschäft, neue Produkt- und Serviceverständnisse entstehen und vertraute Routinen lösen sich auf. Hinzu kommen wachsende regulatorische Anforderungen: mehr Nachweise, klarere Regeln im Umgang mit Daten, Systemen und Verträgen. Was bislang informell funktionierte, muss nun sauber dokumentiert sein. Selbst scheinbar alltägliche Schritte im digitalen Raum können plötzlich Compliance-relevant sein. >Selbst scheinbar alltägliche Schritte im digitalen Raum können plötzlich Compliance-relevant sein. In dieser Verdichtung von Veränderungen wird deutlich, wie stark der Arbeitsalltag unter Druck steht. Nicht durch einen großen Umbruch, sondern vielmehr durch die vielen kleinen, kontinuierlichen Veränderungen, die parallel passieren. Und ja – ein großer Teil davon liegt auf den Schultern der Mitarbeitenden. Umso wichtiger ist es, dass klar wird, warum sich Dinge verändern und welche Rolle jede und jeder Einzelne dabei spielt. Erst dann entsteht aus vielen Maßnahmen ein stimmiges Gesamtbild. Wofür war noch gleich die nächste E-Learning-Schulung gut? Warum ist auch das nächste Compliance-Training wirklich wichtig? Die ehrliche Antwort: Weil Lernen heute einfach dazugehört. Nicht als Selbstzweck, sondern damit Orientierung entsteht, Sicherheit wächst und sich Arbeit eben nicht wie ein undurchdringlicher Regel-Dschungel anfühlt. Wenn Klarheit, Verantwortung und Wissen nicht bei Wenigen hängen bleiben, sondern von allen getragen werden, entsteht daraus etwas Positives: ein gemeinsames Verständnis und die Fähigkeit, Veränderungen nicht nur zu bewältigen, sondern aktiv mitzugestalten. >Wenn Klarheit, Verantwortung und Wissen nicht bei Wenigen hängen bleiben, sondern von allen getragen werden, entsteht daraus etwas Positives.