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24. Dez 2021

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Gesundheit

Auf den Beinen bleiben, mit oder ohne Rollator

Journalist: Theo Hoffmann

Ein gutes Bewegungstraining stärkt die Kraft der Muskulatur, die Fähigkeit, Balance zu halten, und die Beweglichkeit. Das wirkt sich auch auf das mentale Befinden aus.

Was für jüngere Menschen gilt, gilt für ältere erst recht. Wer sich bewegt, steigert sein Wohlbefinden, vermeidet Übergewicht, Diabetes oder Bluthochdruck und kann sein Leben damit beträchtlich verlängern. All das muss allerdings in Maßen und dem Lebensalter angepasst geschehen. Gewaltmärsche, Krafttraining oder Leistungssport sollten ältere Menschen über 65 nur machen, wenn sie körperlich dazu in der Lage sind und ein Arzt das unter Umständen auch überprüft und erlaubt hat. Gerade im Alter kommt es bestimmt nicht mehr darauf an, es anderen und sich selbst beweisen zu wollen. Ein kleiner Spaziergang nach dem Essen, ein morgendliches Schwimmen und ja, selbst ein kleiner Heimtrainer, den man am Abend beim Fernsehen benutzt, um die Muskulatur der unseren Gliedmaßen zu trainieren, tun Wunder.

Der Autor dieses Artikels spricht aus Erfahrung in der eigenen Familie. Sein Vater ist gerade 95 Jahre alt geworden. Inzwischen braucht er einen Rollator und bewegt sich in den Räumen seines betreuten Wohnens vom Sofa zur Küche mit dem Stock oder eben dieser rollenden Gehhilfe. Tatsächlich ist der väterliche Methusalem noch in der Lage, mit dem Rollator sogar zum gar nicht weit entfernten Supermarkt zu gehen bzw. zu rollen, wo er mal ein Brot oder eine Tüte Äpfel kauft, nur um in Bewegung zu bleiben. Wie schafft er das und wie konnte er sich derart fit halten? Ein entschlossener Wille, mobil zu bleiben, verbunden mit ein wenig Disziplin, sind Voraussetzung dafür.

Und dann die Neugier, sich bei gymnastischen Übungen am besten unter Aufsicht selbst zu testen. Das Gleichgewicht etwa muss im Alter ebenso konsequent trainiert werden wie das Erinnerungsvermögen. Als 95-jähriger sollte man es vielleicht nicht unbedingt probieren, auf einem Mini- Trampolin mit angehobenem linkem oder rechtem Bein ein paar Sekunden stehen zu wollen. Für einen 65-Jährigen aber wäre eine solche anspruchsvolle Übung durchaus ein Versuch wert. Als Faustregel gilt, dass sich ältere Menschen ab 65 Jahren pro Woche mehr als 300 Minuten bewegen, ohne ihre Fähigkeiten dabei überzustrapazieren. Muskelkräftigendes Training sollte mindestens zweimal pro Woche stattfinden. Wer noch in der Lage dazu ist, sollte wandern oder zu den vielgelobten Nordic-Walking-Stöcken greifen, die für ältere Menschen weit gelenkschonender sind als ein schnelles Gehen oder Laufen ohne diese Hilfe.

Natürlich sind das bereits erwähnte Schwimmen, aber eben auch das Radfahren ideale Bewegungsarten. Aus Sicherheitsgründen kann man sich auch ein Fitness-Bike für die eigenen vier Wände anschaffen. Nicht zu vergessen ist außerdem das Tanzen, das in Seniorenheimen ja glücklicherweise einen festen Platz im Veranstaltungskalender hat. Wer nicht so lange stehen mag, darf sich selbstverständlich auch setzen. Und selbst in dieser Position kann man mit Hilfe der sogenannten Hockergymnastik mit Spaß seinem Körper die nötige Bewegung zuführen. Bei allen Bewegungsarten, ob man einen flotten Walzer aufs Parkett legt oder aber mit einem Rollator zum Supermarkt schlendert wie eine Schnecke, kommt es am Ende auf den Trainingseffekt und die Geschicklichkeit an. Die Übung der neuromuskulären Koordination ist wichtig, damit wir uns auch bis ins höchste Alter einen kontrollierten Bewegungsablauf erhalten können.

29. Jan 2026

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Gesundheit

Ayurveda – Personalisierte Prävention – mit Dr. Dinu Shivaraman Kumar, Bachelor of Ayurvedic Medicine and Sciences

![naturhotel_chesa_valisa_dr.dinu_spa_lächeln_gerader_blick_nah_holzwand Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/naturhotel_chesa_valisa_dr_dinu_spa_laecheln_gerader_blick_nah_holzwand_Online_006187468b.jpg) ``` Dr. Dinu Shivaraman Kumar, Bachelor of Ayurvedic Medicine and Sciences ``` **Was verrät die Konstitutionsbestimmung?** Die Konstitutionsbestimmung zeigt das individuelle Zusammenspiel von Vata, Pitta und Kapha – die ganz persönliche energetische Landkarte eines Menschen. Sie gibt Aufschluss über körperliche und mentale Stärken und Schwächen sowie über typische Reaktionen auf Stress, Ernährung und Lebensweise. Auf dieser Grundlage wählen Ayurveda-Ärzte und -Therapeuten den Heilungsansatz individuell – angepasst an die aktuelle Lebenssituation und die persönlichen Eigenschaften der behandelten Person. **Warum ist es wichtig zu wissen, welchem Dosha-Typ man angehört?** Dieses Wissen ist die Grundlage jeder ayurvedischen Empfehlung. Nur so können Ernährung, Tagesrhythmus, Anwendungen und Lebensstil wirklich individuell abgestimmt werden – für Balance, Gesundheit und inneren Frieden. **Wie fühlen Sie die Beschwerden der Behandelten?** Ich spüre mit den Händen, sehe mit den Augen – aber vor allem höre ich zu. Durch Pulsdiagnose, Gespräch und Beobachtung erfasse ich nicht nur Symptome, sondern erkenne auch die tieferen Zusammenhänge. >Die Konstitutionsbestimmung zeigt das individuelle Zusammenspiel von Vata, Pitta und Kapha – die ganz persönliche energetische Landkarte eines Menschen