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31. Mär 2021

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Gesellschaft

Bachelor- und Mastermessen: Studienwahlevents für AbiturientInnen und Bachelor-Studierende

Journalist: Chan Sidki-Lundius

Lohnt sich ein Studium überhaupt? Und welches Studium passt zu mir? Was sind meine persönlichen Interessen und womit habe ich möglicherweise die besten Jobchancen? Reicht der Bachelor heute als Abschluss? Welche Einstiegsmöglichkeiten habe ich mit Bachelor und Master? Antworten auf diese und viele weitere Karrierefragen finden AbiturientInnen, Bachelor-Studierende und Bachelor-AbsolventInnen bei den Studienwahlmessen der Informationsdienste „MASTER  AND MORE“ sowie „BACHELOR AND MORE“. 

Die Studienwahlmessen punkten vor allem durch persönlichen Kontakt. In individuellen Beratungsgesprächen erhalten Studieninteressierte auf den Messen zum Beispiel einen wichtigen Einblick in den Studienalltag. Fragen rund um Inhalte, Schwerpunkte und Anforderungen für das Studium können persönlich beantwortet werden. Im Fokus der individuellen Beratungsgespräche stehen neben dem Studienverlauf und der Studieninhalte vor allem auch die Karriereperspektiven sowie die späteren Berufschancen mit dem Studium. Vorgestellt werden bei den Studienwahlmessen Studiengänge aller Fachbereiche: von Wirtschaft und Management über Sprache und Kultur bis hin zu Medien und MINT-Studiengängen. Tipp: Die Erfahrung zeigt, dass es sinnvoll ist, den Messebesuch im Vorfeld zu planen und vorab entsprechende Beratungstermine zu vereinbaren.

Abgerundet wird das Angebot der Messen durch ein umfangreiches Vortragsprogramm. Mal geht es um die Wahl des passenden Studiums, mal um Finanzierungsmöglichkeiten oder auch Tipps dazu, wie AbsolventInnen in der Berufswelt Fuß fassen. Zudem besteht die Möglichkeit, mit den Speakern sowie weiteren ExpertInnen aus dem Bildungsbereich allgemeine Fragen der Studienwahl zu klären. 

Die aktuellen Messetermine im Frühjahr 2021:

23.4.2021: Master Messe Düsseldorf

24.4.2021: Bachelor Messe Düsseldorf

27.4.2021: Master Messe Leipzig

29.4.2021: Master Messe Hannover

7.5.2021: Master Messe Nürnberg

8.5.2021: Bachelor Messe Nürnberg

Angepasste Messekonzepte gewähr-leisten die Sicherheit der BesucherInnen auch während der Corona-Pandemie. Für die Master- und Bachelor-Messen wurde daher ein umfassendes Hygienekonzept erarbeitet. Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens können sich die Messetermine allerdings noch ändern. Grundsätzlich gilt: Interessierte müssen sich im Vorfeld der Messen anmelden, um im Falle eines Covid-19-Verdachtsfalls eine Kontaktnachverfolgung sicherzustellen. Die Kontaktdaten werden datenschutzkonform aufbewahrt. 

Alle weiteren Informationen, auch über etwaige Terminänderungen, finden sich unter www.master-messen.de und www.bachelor-messen.de

23. Jun 2026

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Gesellschaft

Tiergesundheit: Ein wichtiger Schritt für mehr Tierschutz – Ein Beitrag von Judith Schönenstein, Vizepräsidentin Deutscher Tierschutzbund e. V.

Ein Haustier aufzunehmen ist eine wunderbare Entscheidung: Tiere schenken uns Gesellschaft, Freude und oft auch Trost. Sie bereichern unser Leben auf vielfältige Weise und werden für viele Menschen zu echten Familienmitgliedern. Als treue Begleiter verdienen Tiere nicht nur Liebe, Fürsorge, Pflege und eine artgerechte Haltung, sondern auch unseren Schutz. Denn Tiere haben keine Stimme und können sich nicht selbst gegen Vernachlässigung oder nicht tiergerechte Haltungsbedingungen wehren. Trotz der Verankerung des Tierschutzes als Staatsziel im Grundgesetz leiden tagtäglich zahlreiche Tiere. Der illegale Tierhandel mit zu jungen und oft kranken Hundewelpen floriert, Straßenkatzen kämpfen ohne menschliche Hilfe ums Überleben und Millionen Tiere – darunter auch Katzen und Hunde und vor allem Nager – werden jährlich in Versuchslaboren „verbraucht“. Auch bestimmte Zuchtpraktiken verursachen unnötiges Tierleid: Um bei der Zucht optische Merkmale wie Kulleraugen, kurze Schnauzen, Faltohren oder Farbvariationen im Fell zu erreichen, werden Auswirkungen auf die Tiergesundheit in Kauf genommen. Dabei ist ein Verbot solcher Qualzuchten längst im Tierschutzgesetz verankert – doch die Umsetzung bleibt unzureichend. Um den Tierschutz wirksam zu stärken, braucht es klare gesetzliche Rahmenbedingungen. Dazu zählt ein Verbot des Onlinehandels mit Tieren – denn viele Haustiere werden unüberlegt über das Internet gekauft, wo Welpen aus unseriösen Zuchten zigfach zum Kauf angeboten werden. Eine bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen könnte die Anzahl der Straßenkatzen und damit ihr Leid verringern und – in Kombination mit einer Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Katzen und Hunde – auch überfüllte Tierheime entlasten. Das Qualzuchtverbot muss konkretisiert und erweitert werden. Und es braucht eine Strategie zum Ausstieg aus Tierversuchen. Nur, wenn wir Tiere als fühlende Lebewesen anerkennen und ihren Schutz konsequent verfolgen, können wir dem Staatsziel Tierschutz gerecht werden. Am Ende liegt es an uns allen, für das Wohl der Tiere einzutreten. >Nur, wenn wir Tiere als fühlende Lebewesen anerkennen und ihren Schutz konsequent verfolgen, können wir dem Staatsziel Tierschutz gerecht werden. Am Ende liegt es an uns allen, für das Wohl der Tiere einzutreten. Dazu gehört auch, sich umfassend zu informieren, wenn man ein Haustier aufnehmen möchte. Wer versteht, wie Tiere fühlen, was sie brauchen und wie sich Krankheiten frühzeitig erkennen lassen, leistet einen wertvollen Beitrag – für das einzelne Tier ebenso wie für das große Ziel: mehr Tierschutz, mehr Tiergesundheit, mehr Mitgefühl. Ein verpflichtender Sachkundenachweis vor der Tieranschaffung könnte helfen, Fehler aus Unwissenheit zu vermeiden. Auch die Kosten, die für Haustiere anfallen – etwa für tiermedizinische Behandlungen – sollten nicht unterschätzt werden. Routinemäßige als auch unvorhergesehene Tierarztbesuche können bisweilen tausende Euro für eine OP oder Behandlung verursachen. Es ist daher ratsam, sich rechtzeitig über eine Tierkrankenversicherung zu informieren. Wer nicht nur einem Tier in Not helfen möchte, sondern auch einen wichtigen Beitrag für den Tierschutz leisten will, sucht im Tierheim nach dem passenden tierischen Mitbewohner. Tausende Tiere warten hier auf ein neues Für-immer-Zuhause und eine zweite Chance. „Adoptieren statt kaufen“ lautet das Motto!