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30. Jul 2020

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Gesellschaft

Balkonien und der eigene Garten bleiben die Lieblinge der Deutschen

Journalist: Helmut Peters

Die Deutschen verbringen ihre Ferien schon seit Längerem gern im eigenen Land. Viele von ihnen sogar in den eigenen vier Wänden, auf dem Balkon oder im Garten vor dem Haus.

Man wundert sich ja immer wieder. Das liebste Urlaubsland der Deutschen ist nicht etwa Spanien mit dem so begehrten Mallorca, dem „17. Bundesland der Deutschen“. Es ist auch nicht Italien, Griechenland oder Österreich, sondern unser eigenes Land. Seit langem liegt Deutschland im Länder-Ranking unangefochten auf dem Spitzenplatz. Und geht man in Sachen Urlaubsplanung mal ins Detail, dann sind Ferien auf dem Balkon daheim oder im Garten vor dem eigenen Häuschen voll im Trend. Wenn man sein Zuhause in der schönsten Zeit des Jahres nun gegen ein überteuertes Hotel in irgendwelchen Touristen-Hochburgen eintauscht, dann sollte man sich schon ein wenig Luxus gönnen. Anstelle quietschender Sonnenliegen, zerfetzter Sonnenschirme und wackliger Plastik-Gartenmöbel kann man sich im Ferienparadies der eigenen vier Wände exklusivere Ausstattungen gönnen. Das hat ja schließlich bleibenden Wert. Das gelingt am besten mit dem passenden, hochwertigen Equipment, welches die Gestaltung der grünen Oase perfekt abrundet. Für gemeinsame Stunden mit der Familie oder im Freundeskreis ist ein großer Grill mit mehreren Funktionen super geeignet – und sieht oft auch noch schick aus.

Eine weitere Überlegung wäre die Anschaffung eines attraktiven und praktischen Sonnenschutzes für die Gutwetter-Tage. Balkon- und Gartenschirme sollten einen hohen UV-Schutz haben. Außerdem ist es ratsam, Schirme mit Bezügen anzuschaffen, die über optimalen Strahlenschutz hinaus auch fleckenschutzimprägniert sind, dabei sollte die Lichtechtheit auf der Skala mindestens eine 6 sein. Gar zu schnell verschmutzen diese Schirme sonst und verlieren schnell an Wert. Mittlerweile gibt es Sonnenschirme ja in den stylischen Farben und besten Stoffen, die als Eyecatcher jeden Betrachter und Besucher begeistern. Bei Schirmen spielt darüber hinaus eine hohe Bedienungsqualität eine Rolle. Viele Balkonschirme lassen sich leicht mit einer Kurbel bedienen. Um sie zu öffnen, lässt sich einfach kurbeln, bis sich der Schirm automatisch neigt. So kann man die Neigung des Schirms und somit auch den Schatten, den der Balkonschirm spenden soll, nach persönlichen Ansprüchen optimieren.

Ein Garten zeichnet sich natürlich auch maßgeblich durch seine Grünheit – insbesondere die Rasenfläche – aus. Dabei gibt es schon verschiedene Arten, für die sich (Hobby-)Gärtner entscheiden können. Soll Rasen gesäht, oder doch auf Roll- oder gar Kunstrasen zurückgegriffen werden? Gerade im Sommer ist eine ausreichende Bewässerung notwendig, wenn Trockenheit und warme Temperaturen dominieren.

Außer schicken Lounge-Möbeln, Blumentöpfen und Kräutertrögen ist für die Ausstattung des heimischen Balkoniens auch ein schöner Bodenbelag empfehlenswert. Einen wenig attraktiven Betonboden kann man ja besser mit Holzdielen oder sogar Outdoor-Teppichen belegen. Mit ein bisschen handwerklichem Geschick gelingt das Verlegen auch in Eigenregie, damit man in Eigenregie dann auch seinen Urlaub zu Hause am besten genießen kann.

31. Dez 2024

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Lifestyle

Vier Bau- und Konsumgüter-Messen im Fokus

**Zukunft des Bauens: Die BAU 2025** Klimagerechtes Bauen ist das Leitthema der Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme. Klimawandel und Ressourceneffizienz stellen auch die Bauwirtschaft vor große Herausforderungen. Neben umweltverträglichen und recyclingfähigen Baumaterialien gilt es gesamte Prozesse des Planens und Bauens ganzheitlich neu zu denken, um negative Umweltauswirkungen möglichst gering zu halten und Lösungswege für mehr Klimaresilienz aufzuzeigen – bei gleichzeitiger Sicherstellung der Wirtschaftlichkeit. Beim internationalen Treffpunkt für Gebäudeplaner, -bauer, -gestalter und -betreiber BAU 2025 vom 13. bis 17. Januar in München dreht sich alles um das Thema klimagerechtes Bauen: Welche Prozesse braucht es, um Nachhaltigkeit in der Stadt- und Raumplanung wirtschaftlich tragbar umzusetzen? Was bedeutet klimagerechtes Bauen konkret und wie sieht eine klimaresistente Quartiersentwicklung aus? Welche Möglichkeiten bieten intelligente Gebäudemanagementsysteme zur Optimierung des Energieverbrauchs? Dies sind nur einige der Fragestellungen und komplexen Themenbereiche, die die BAU als Plattform bietet, um Austausch und Zusammenarbeit aller Beteiligten der Branche zu fördern und mögliche bautechnische Lösungswege aufzuzeigen. Unter anderem durch überzeugende Best Practices und Produkt- und Systeminnovationen, die auch digitale Tools und gänzlich neue Geschäftsmodelle umfassen. Auf der alle zwei Jahre stattfindenden Messe präsentieren sich sowohl die Marktführer der Branchen als auch innovative Newcomer mit ihren Produkten und Dienstleistungen. Von Architekten, Planern und Handwerkern bis hin zu Investoren und Industrie- und Handelsvertreter kommen auf der BAU alle zusammen, die am Planen, Bauen und Gestalten von Gebäuden beteiligt sind. **Nordwestens Baufachausstellung hanseBAU** Vom 6. bis 9. März 2025 trifft sich die Baubranche in Dresden. Auf der Baumesse HAUS werden über 400 nationale und internationale Aussteller aus den Bereichen Bau, Baustoffe und -elemente, Handwerk, Gebäudetechnik und Immobilien erwartet. Bauunternehmen, Handwerker, Architekten, Planer, Ingenieure und private Bauherren und -interessierte können sich an vier Messetagen auf dem Dresdner Messegelände umfassend über das aktuelle Angebot in allen Bereichen des Planens, Bauens und Sanierens informieren. Ein umfangreiches Vortagsprogramm bietet zudem Impulse zu den vielfältigsten Themengebieten vom ökologischen Bauen, moderner Heiztechnik und Energieeffizienz bei Neubau und Sanierung bis hin zu Baurecht und der Förderung und Finanzierung des Wohnungsbaus in Sachsen. Seit über 30 Jahren steht die HAUS als Beginn der Bausaison fix im Terminkalender der Baubranche Sachsens, laut Veranstalter die stärkste Bauregion Ostdeutschlands. 2024 verzeichnete die Messe über 20.000 Besucher. **Baumesse HAUS in Dresden** Vom 6. bis 9. März 2025 trifft sich die Baubranche in Dresden. Auf der Baumesse HAUS werden über 400 nationale und internationale Aussteller aus den Bereichen Bau, Baustoffe und -elemente, Handwerk, Gebäudetechnik und Immobilien erwartet. Bauunternehmen, Handwerker, Architekten, Planer, Ingenieure und private Bauherren und -interessierte können sich an vier Messetagen auf dem Dresdner Messegelände umfassend über das aktuelle Angebot in allen Bereichen des Planens, Bauens und Sanierens informieren. Ein umfangreiches Vortagsprogramm bietet zudem Impulse zu den vielfältigsten Themengebieten vom ökologischen Bauen, moderner Heiztechnik und Energieeffizienz bei Neubau und Sanierung bis hin zu Baurecht und der Förderung und Finanzierung des Wohnungsbaus in Sachsen. Seit über 30 Jahren steht die HAUS als Beginn der Bausaison fix im Terminkalender der Baubranche Sachsens, laut Veranstalter die stärkste Bauregion Ostdeutschlands. 2024 verzeichnete die Messe über 20.000 Besucher. **Ambiente Frankfurt** Zum Jahresbeginn wird Frankfurt zum Trend-Hotspot und globalen Bühne der Konsumgüterbranche. Mit den Bereichen Dining, Living, Giving und Working spiegelt die führende Messe der Konsumgüterbranche Ambiente vom 7. bis 11. Februar die aktuellen Entwicklungen und Trends von morgen im Konsumgütermarkt wider. Das Fachpublikum aus Händlern, Einkäufern, Interiordesignern und Architekten kann sich auf vielfältige Impulse in vier Produktgruppen freuen: Ambiente Dining zeigt über sechzehn Hallenebenen die Dining-Trends von morgen; Ambiente Living bietet rund ums Wohnen, Einrichten und Dekorieren inspirierende Konzepte und Einrichtungsideen für jedes Interior-Konzept. Ambiente Giving feiert die Vielfalt des Schenkens und gibt von Geschenkartikeln bis hin zu dekorativen Accessoires eine Antwort auf die Giving-Trends der Zukunft. Der noch junge Bereich Ambiente Working thematisiert die Verbindung einer zusammenwachsenden hybriden Arbeitswelt aus Home und Office, Lifestyle und Workstyle und stellt neben Bürobedarf und Schreibwaren das internationale Angebot an Office Design und modernen Work Spaces vor. Begleitende Impulsvorträge informieren über die Trends und aktuelle Entwicklungen rund um den Arbeitsplatz der Zukunft. „Future of Work“ ist nur eines der Metathemen, die die Ambiente 2025 neben Lifestyle und Design aufgreift. Auch die Themen Nachhaltigkeit, Future Retail und Digital Expansion of Trade werden im Rahmen der „Academies der Ambiente“ fokussiert. Die zum Teil online stattfindende Veranstaltungsreihe bietet allen Fachbesuchern Business Insights, vermittelt wichtiges Branchenwissen und ermöglicht es, Praxistipps von namhaften Experten sowie neue Impulse für das eigene Business zu erhalten.

31. Dez 2024

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Gesellschaft

Heizkostenentwicklung und Vorteil Holzenergie

bne_Robert Busch Portrait online.jpg Robert Busch, Geschäftsführer beim Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne).

Wie haben sich die durchschnittlichen Heizkosten der letzten Jahre entwickelt? „Bei den Heizkosten waren seit 2022 erhebliche Schwankungen zu beobachten, insbesondere aufgrund der Energiekrise. Die Kosten für den Betrieb von Gasheizungen stiegen 2022 stark an, gingen 2023 und 2024 aber wieder deutlich zurück. Wärmepumpen verzeichneten 2022 ebenfalls einen starken Betriebskostenanstieg, 2023 und 2024 sanken diese aber wieder deutlich. Wärmepumpen wurden dadurch im Hinblick auf die Betriebskosten zu einer der günstigsten Heizoptionen. Im Gegensatz zu anderen Heizungsarten stiegen die Kosten für Fernwärme kontinuierlich an. Für 2024 zeichnet sich sogar ein starker Anstieg um 21Prozent im Vergleich zum Vorjahr ab.“ Was ist für 2025 zu erwarten? Wie schätzen Sie die Entwicklung der Energiepreise ein? „Das Ganze ist extreme Glaskugel, wenn wir das wüssten, wären wir alle bald Millionäre. Insgesamt ist mit einem Anstieg der Heizkosten für fossil betriebene Heizungen, insbesondere Gasheizungen zu rechnen. Das ist vor allem auf zwei Faktoren zurückzuführen: steigende CO2-Bepreisung sowie stark steigende Gasnetzentgelte durch eine sinkende Abnehmerzahl. Insofern rächt sich jetzt die Aufweichung des Gebäudeenergiegesetzes, das in seiner ursprünglichen Fassung den absehbar teuren Zubau solcher Heizungen gerade verhindern wollte. Die reinen Strompreise dürften durch den Zubau der Erneuerbaren eher sinken, während die Systemkosten steigen.“