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25. Jun 2019

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Business

„Der Schwerpunkt liegt ganz klar auf Sicherheit und Professionalität.“

Journalist: Kirsten Schwieger

Interview mit Holger Leisewitz, Chefprüfer beim Prüfinstitut Certified

Herr Leisewitz, schläft es sich als Geschäftsreisender besser in einem zertifizierten Hotel?

(schmunzelt) Davon gehe ich doch mal aus, einfach weil alle wesentlichen und erforderlichen Aspekte für eine sichere und professionelle Unterkunft geklärt sind und man sich keine Gedanken mehr darum machen muss.

Was für Locations prüfen Sie und nach welchen Bewertungskriterien?

Neben Hotels prüfen wir auch Serviced Apartments, Special Event Locations und Conference-Schiffe, wobei Hotels den Schwerpunkt ausmachen. Hier haben wir bereits mehrere hundert Objekte geprüft, die unter www.certified.de/hotelfinder zu finden sind. Wir arbeiten mit einem Katalog mit circa 100 Bewertungskriterien, für Hotels gibt es sogar mehrere Kataloge nämlich Business, Conference und Green. Der Schwerpunkt liegt dabei ganz klar auf Sicherheit und Professionalität. Aber auch wichtige Aspekte wie beispielsweise Matratzenhygiene oder Beleuchtung am Arbeitsplatz sind Muss-Kriterien.

Welche Zielgruppe profitiert auf welche Weise vom Certified Service?

Geschäfts- und Vielreisende, Travel und Event Manager, Tagungsorganisationen und Agenturen finden bei uns zielsicher eine qualitätsgeprüfte Unterkunft oder Location, die sie sorglos buchen können – denn wir haben alles gecheckt.

2. Apr 2026

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Business

Daten als Fundament moderner Wertschöpfung – mit Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich

![Andreas Wagner Atelier Schulte 4 Kopie Onlinejpg.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Andreas_Wagner_Atelier_Schulte_4_Kopie_Onlinejpg_ba179e5e36.jpg) ``` Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich ``` Moderne Wertschöpfungsnetzwerke bestehen aus eng verknüpften Prozessen in Planung, Beschaffung, Produktion und Logistik. Um diese komplexen Systeme besser steuern zu können, setzen Unternehmen zunehmend auf Plattformen, die Anwendungen, Daten und Prozesse über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verbinden. So entstehen gemeinsame Datenräume, in denen Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und analysiert werden können. Zunehmend werden dafür standardisierte Datenprodukte aufgebaut, die Informationen strukturiert bereitstellen und für Analysen nutzbar machen. „Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild“, sagt Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich. Datenmodelle und analytische Systeme helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Handlungsoptionen abzuleiten. „Die Herausforderung liegt heute weniger im Sammeln von Daten als darin, aus ihnen fundierte Entscheidungen zu entwickeln“, so Wagner. >Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild.

2. Apr 2026

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Business

„Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor“ – mit Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria

![Michael Rauhofer_Büro Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Michael_Rauhofer_Buero_Online_6096b75223.jpg) ``` Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria ``` In der Logistik zahlt sich Nachhaltigkeit für die Unternehmen immer dann aus, wenn sie Kosten stabilisiert, Risiken reduziert und die Effizienz erhöht. Wer Emissionen senkt, reduziert oft auch Energie und Mautkosten und macht seine Lieferketten robuster. Entscheidend ist, Nachhaltigkeit als Business Case zu denken: etwa durch intermodale Konzepte und kombinierte Verkehre, die wirtschaftlich sind und gleichzeitig CO₂ sparen. Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. >Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Für Unternehmen sind auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit drei Schritte entscheidend. Erstens Transparenz bei den Daten – etwa über Sendungen, Laufzeiten oder Emissionen. Zweitens eine klare Dekarbonisierungs Roadmap. Das umfasst Flotte, Modal Shift, aber auch die Einbindung von Partnern. Und drittens der verantwortungsvolle Einsatz von Digitalisierung und KI. Das heißt: saubere Daten, klar definierte Anwendungsfälle, geschulte Mitarbeitende und von Anfang an mitgedachte Compliance.