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17. Mär 2021

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Gesundheit

Die Kraft von Innen

Journalist: Lotta Jachalke

Viele kennen das Dilemma: Die Haut wird trocken, die Haare dünn, Nägel reißen ein oder das Zahnfleisch ist gereizt. Aber was können wir dagegen tun?  

Dass äußerlich angewandte Pflegeprodukte Haut, Haaren, Nägeln und Zähnen bei der Stärkung helfen und zu einem strahlenden Glanz führen können, ist kein Geheimnis. Wenn diese jedoch an ihre Grenzen stoßen, zeigt sich, dass auch unser Lebensstil einen großen Einfluss auf unseren Körper hat. Vielen Menschen kann man die Menge an Schlaf, frischer Luft und Bewegung geradezu vom Gesicht ablesen.

Ein weiterer wichtiger Faktor: Unsere Ernährung. Am besten lassen sich Haut, Haare, Nägel und Zähne von innen durch Vitamine und Mineralstoffe stärken. Mineralstoffe sind lebensnotwendige Elemente, die fast alle Prozesse im Körper unterstützen und als Bausteine von Gewebe und Knochen gelten. Eisen beispielsweise versorgt uns mit notwendigem Sauerstoff und ein Mangel kann zu Haarausfall, brüchigen Nägeln oder trockenen Lippen führen. Auch ein Zinkmangel kann diese Folgen auslösen, denn Zink unterstützt das Zellwachstum, die Immunabwehr oder die Wundheilung. Außerdem hilft Zink bei der Bildung von Kollagen – ein wichtiger Bestandteil von Haut und Zähnen. Calcium und Fluoride hingegen unterstützen die Zähne bei der Widerstandsfähigkeit und Stabilität, wodurch zum Beispiel Karies vermieden werden kann.

Das war’s schon? Nein. Es gibt noch viele weitere Mineralstoffe, die einen Einfluss auf unser äußeres Erscheinungsbild haben. Dazu gehören beispielweise Selen, Silizium, Magnesium oder Jod. 

Neben den Mineralstoffen verhelfen auch Vitamine unserem Körper zur Schönheit. Die Vitamine A, E und C haben eine antioxidative Wirkung und schützen uns vor gefährlichen freien Radikalen im Körper und schädlichen Umwelteinflüssen. Vitamin A hilft unter anderem auch beim Zellwachstum, Vitamin E bei der Immunabwehr und Vitamin C ist an der Kollagenbildung beteiligt. Durch einen Mangel können Haare und Nägel brüchig werden, die Haut trocknet aus und altert schneller. Ein Vitamin-D-Mangel kann dazu führen, dass Zähne instabil werden, weil Mineralien nicht richtig eingelagert werden können. Auch verschiedene Vitamin-B-Komplexe, wie zum Beispiel Biotin (B7) und Riboflavin (B2), tragen zum Erhalt von Haut, Haaren und Nägeln bei. Nicht ohne Grund gilt Biotinals das Schönheitsvitamin schlechthin und Riboflavin unterstützt beim Energiestoffwechsel und der Entgiftung.

Neben den Vitaminen und Mineralstoffen sorgen außerdem gesunde Fette, wie zum Beispiel Omega-3-Fettsäuren, für die Stabilität der Zellen und versorgen unsere Haut mit Feuchtigkeit. 

Wer seinen Körper ausreichend versorgen möchte, sollte für einen abwechslungsreichen Speiseplan sorgen. Viel frisches Obst und Gemüse (gerne Bio-Qualität), hochwertige Vollkornprodukte, Fleisch und Fisch sowie Eier und Milchprodukte enthalten wertvolle Inhaltsstoffe. 

Für die volle Funktion des Körpers ist jedoch eine Sache unerlässlich: Wasser. Alle Lebensvorgänge sind vom Flüssigkeitshaushalt betroffen, somit auch unsere Haut, Haare, Nägel und Zähne. Ohne Wasser läuft also nichts! 

29. Dez 2025

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Gesundheit

Gesund & Aktiv im Alter

### Pilates – tiefenwirksame Praxis Ideal für Best Ager: Das sanfte, gelenkschonende Ganzkörpertraining kann nicht nur mit eingeschränkter Beweglichkeit praktiziert werden, sondern wirkt auch altersbedingten Beschwerden entgegen. In jeder Pilates-Stunde werden neben Muskelkraft, Stabilität und Mobilität auch Koordination und Gleichgewicht trainiert. Die Übungen lassen sich im Sitzen, Stehen oder Liegen durchführen und werden an Fitnesslevel und Leistungsstand angepasst. Es werden dabei gezielt die tiefliegenden Muskeln in Bauch, Rücken und Beckenboden angesprochen – jene Muskulatur, die für Stabilität, Gleichgewicht und Sturzprävention wichtig ist. Regelmäßiges Training sorgt so für erhöhte Beweglichkeit, eine verbesserte Körperhaltung und Balance und kann sogar dauerhaft den Blutdruck senken. Um die richtige Atemtechnik zu erlernen, sollte unbedingt ein Einstiegskurs in dieser Altersgruppe besucht werden. Bei körperlichen Einschränkungen finden sich unter den rund 500 unterschiedlichen Bewegungsmuster immer genügend Ausweichübungen. ![pexels-roodzn-34314432 ONLINE.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_roodzn_34314432_ONLINE_01d8168c42.jpg) ### Schwimmen – schwerelos sporteln Auch diese Sportart kann Senioren uneingeschränkt empfohlen werden – bei konkreten Gelenkschmerzen fallen lediglich einzelne Schwimmstile ins Wasser beziehungsweise sollten durch andere ersetzt werden. Das Besondere: Im Wasser wird das Körpergewicht um ein Vielfaches aufgehoben. Bedingt durch die Schwerelosigkeit werden die Gelenke geschont und die Muskeln sanft trainiert – und zwar alle großen Muskelgruppen. Schwimmen ist quasi ein Allrounder, denn die Aktivität verbessert Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Regelmäßiges Training stärkt das Herz-Kreislauf-System, regt den Stoffwechsel an und kann sogar die Cholesterinwerte senken. Es kommt sogar noch besser: Das Immunsystem wird gestärkt, Stress abgebaut und die Koordination verbessert. Von den komplexen Bewegungsabläufen profitieren übrigens auch die kognitiven Fähigkeiten: Studien belegen, dass regelmäßiges Schwimmen das Demenzrisiko senken beziehungsweise einen Demenzverlauf positiv beeinflussen kann. Wer mit sämtlichen Schwimmstilen Schwierigkeiten hat, kann es mit Aqua-Fitness versuchen. ![pexels-pavel-danilyuk-6874403 Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_pavel_danilyuk_6874403_Online_a2532ecc8e.jpg) ### Nordic Walking – echter Selbstläufer Die gelenkschonende Alternative zum Joggen gehört wahrscheinlich zu den beliebtesten Best Ager-Sportarten. Kein Wunder: Nordic Walking ist einfach umzusetzen, stärkt die Muskulatur, verbessert die Koordination und Körperhaltung und fördert die Herz-Kreislauf-Gesundheit. Durch den Stockeinsatz wird nicht nur der Bewegungsapparat entlastet, sondern zusätzlich Arm-, Schulter- und Rückenmuskulatur trainiert. Das ursprünglich für finnische Skilangläufer entwickelte Sommertraining reguliert den Blutdruck und trainiert die Herzgefäße: Das Herz wird kräftiger durchblutet und mit Sauerstoff versorgt. Darüber hinaus aktiviert regelmäßige Praxis den Hormonhaushalt, stärkt das Immunsystem und beugt Osteoporose und Altersdiabetes vor. Die koordinierte Bewegung festigt die Balance und fördert die koordinativen Fähigkeiten des Gehirns. Darüber hinaus wirkt sich die Bewegung in der freien Natur positiv auf die Psyche aus: Stress kann abgebaut und depressiven Verstimmungen entgegenwirkt werden. Wer nicht allein walkt, hat auch im sozialen Bereich einen echten Lauf. ![pexels-pack2ride-85580365-8934510 ONLINE.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_pack2ride_85580365_8934510_ONLINE_ca5f7bad72.jpg) ### Radfahren – läuft wie geschmiert Für das Fahrrad ist man im Grunde nie zu alt. Bei moderatem Tempo ist die gelenkschonende Aktivität ein optimales Ausdauertraining, welches das Herz-Kreislauf-System auf sanfte Weise in Schwung bringt. Neben Herz und Lunge werden eine Reihe von Muskelgruppen (insbesondere die Beinmuskulatur) gestärkt. Darüber hinaus kräftigt Radfahren das Immunsystem und beeinflusst das vegetative Nervensystem positiv. Es ist zudem eine herrliche Schulung für Koordination und Gleichgewicht: Eine Studie belegt bei aktiven älteren Fahrradfahrenden weniger Stürze im Alltag. Ein weiteres Plus für Best Ager: Biken trainiert die Gehirnleistung und stärkt kognitive Funktionen. Auch die mentale Gesundheit profitiert, denn die Kombination aus Bewegung und Naturerlebnis wirkt stressabbauend und stimmungsaufhellend. Studien betonen zudem eine Stärkung sozialer Kontakte durch den erweiterten Aktivitätsradius, welche sich ebenfalls positiv auf die Psyche auswirkt.