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6. Sep 2024

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Business

Die Zukunft des modernen Unternehmens: Fachkräftesicherung durch Künstliche Intelligenz – ein Beitrag von Daniel Jung

Die Sicherung von Fachkräften ist ein zentrales Thema für moderne Unternehmen und beginnt bereits im Bildungssektor. Bildungsungerechtigkeit und mangelnde Chancengleichheit verhindern, dass Talente ihr volles Potenzial entfalten können. Hier setzt die Künstliche Intelligenz (KI) an, um Bildung zugänglicher und effektiver zu gestalten. Generative KI ermöglicht personalisierte Lernpfade, die auf die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten der Lernenden abgestimmt sind. Durch adaptive Lernsysteme können Schwächen identifiziert und gezielte Unterstützung geboten werden, was zu einer gerechteren Verteilung von Bildungsressourcen führt.

Future Skills, also die Fähigkeiten, die in der zukünftigen Arbeitswelt gefragt sein werden, spielen eine zentrale Rolle in diesem Prozess. KI kann dabei helfen, diese Fähigkeiten zu vermitteln, indem sie praxisnahe und interaktive Lernumgebungen schafft. Beispielsweise können durch simulationsbasierte Trainings realitätsnahe Szenarien nachgebildet werden, in denen Lernende ihre Fähigkeiten in einem sicheren Umfeld erproben und verbessern können.

In der Arbeitswelt müssen Unternehmen neue Wege finden, um Fachkräfte zu gewinnen und zu halten. Hierbei spielen Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, kontinuierliche Weiterbildungen und eine positive Unternehmenskultur eine entscheidende Rolle. KI kann Unternehmen unterstützen, indem sie die Bedürfnisse und Präferenzen der Mitarbeitenden analysiert und darauf basierend maßgeschneiderte Angebote entwickelt. Flexibles Arbeiten und individuelle Weiterbildungspläne können so effizient umgesetzt werden.

Durch den Einsatz von KI können Unternehmen nicht nur ihre Effizienz steigern, sondern auch eine inklusivere und gerechtere Arbeitsumgebung schaffen. Dies führt zu einer höheren Zufriedenheit und Bindung der Mitarbeitenden, was letztlich den langfristigen Erfolg des Unternehmens sichert.

Digitalisierung und Innovation sind weitere Schlüsselfaktoren. Unternehmen, die sich frühzeitig mit den Möglichkeiten der KI auseinandersetzen und diese integrieren, haben einen klaren Vorteil. KI-gesteuerte Analysen können beispielsweise dabei helfen, die besten Talente für offene Positionen zu identifizieren und diese gezielt anzusprechen. Darüber hinaus ermöglicht KI eine kontinuierliche Überwachung und Anpassung von Weiterbildungsmaßnahmen, um sicherzustellen, dass Mitarbeitende stets über die neuesten Fähigkeiten verfügen.

Durch den Einsatz von KI können Unternehmen nicht nur ihre Effizienz steigern, sondern auch eine inklusivere und gerechtere Arbeitsumgebung schaffen. Dies führt zu einer höheren Zufriedenheit und Bindung der Mitarbeitenden, was letztlich den langfristigen Erfolg des Unternehmens sichert. Die Kombination aus einer starken Bildungsgrundlage und einer innovativen Unternehmenskultur bildet somit die Basis für eine erfolgreiche Fachkräftesicherung im digitalen Zeitalter.

2. Apr 2026

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Business

Daten als Fundament moderner Wertschöpfung – mit Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich

![Andreas Wagner Atelier Schulte 4 Kopie Onlinejpg.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Andreas_Wagner_Atelier_Schulte_4_Kopie_Onlinejpg_ba179e5e36.jpg) ``` Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich ``` Moderne Wertschöpfungsnetzwerke bestehen aus eng verknüpften Prozessen in Planung, Beschaffung, Produktion und Logistik. Um diese komplexen Systeme besser steuern zu können, setzen Unternehmen zunehmend auf Plattformen, die Anwendungen, Daten und Prozesse über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verbinden. So entstehen gemeinsame Datenräume, in denen Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und analysiert werden können. Zunehmend werden dafür standardisierte Datenprodukte aufgebaut, die Informationen strukturiert bereitstellen und für Analysen nutzbar machen. „Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild“, sagt Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich. Datenmodelle und analytische Systeme helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Handlungsoptionen abzuleiten. „Die Herausforderung liegt heute weniger im Sammeln von Daten als darin, aus ihnen fundierte Entscheidungen zu entwickeln“, so Wagner. >Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild.

2. Apr 2026

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Business

„Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor“ – mit Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria

![Michael Rauhofer_Büro Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Michael_Rauhofer_Buero_Online_6096b75223.jpg) ``` Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria ``` In der Logistik zahlt sich Nachhaltigkeit für die Unternehmen immer dann aus, wenn sie Kosten stabilisiert, Risiken reduziert und die Effizienz erhöht. Wer Emissionen senkt, reduziert oft auch Energie und Mautkosten und macht seine Lieferketten robuster. Entscheidend ist, Nachhaltigkeit als Business Case zu denken: etwa durch intermodale Konzepte und kombinierte Verkehre, die wirtschaftlich sind und gleichzeitig CO₂ sparen. Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. >Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Für Unternehmen sind auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit drei Schritte entscheidend. Erstens Transparenz bei den Daten – etwa über Sendungen, Laufzeiten oder Emissionen. Zweitens eine klare Dekarbonisierungs Roadmap. Das umfasst Flotte, Modal Shift, aber auch die Einbindung von Partnern. Und drittens der verantwortungsvolle Einsatz von Digitalisierung und KI. Das heißt: saubere Daten, klar definierte Anwendungsfälle, geschulte Mitarbeitende und von Anfang an mitgedachte Compliance.