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21. Jun 2021

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Business

Digitale Souveränität macht Organisationen resilient

Journalist: Armin Fuhrer

Martin Kaloudis im Interview über digitale Souveränität und wie Organisationen diese erhöhen können.

Martin Kaloudis, CEO der BWI GmbH, Foto: Presse

Herr Kaloudis, was haben Sie während der Corona-Pandemie über digitale Souveränität gelernt?

Die Pandemie hat Grenzen aufgezeigt. Ohne Digitalisierung ging kaum etwas und handlungsfähig waren nur die, die auch resilient waren. Ein eingängiges Beispiel war der rasch erforderliche Umzug ins Homeoffice: eine skalierbare, sichere IT-Infrastruktur, digitalisierte Prozesse, flexible Architekturen und ein leistungs-starkes Team waren erfolgsrelevant. Gerade hier zeigt sich, dass digitale Souveränität einen ganzheitlichen Ansatz erfordert. Dies gilt für Betreiber genauso wie deren Partner – also das Ökosystem. Digitale Souveränität macht Organisationen resilient und handlungsfähig.

Was können Organisationen tun, um ihre digitale Souveränität zu erhöhen?

Die IT-Organisationen brauchen eine hohe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit – technisch und personell. Digitale Souveränität muss von Anfang an in der IT-Architektur und den Prozessen auch mit den Partnern des Ökosystems mitgedacht werden. Nur so konnten wir für die Bundes-wehr eigene Digitallösungen entwickeln, etwa auf Open-Source-Basis. 

28. Sep 2026

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