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10. Mär 2021

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Business

Digitales Learning by Gaming

Journalist: Theo Hoffmann

Roman R. Rüdiger ist Gründer und Geschäftsführer der talent::digital GmbH und war langjähriger Sprecher des Bundesverbands innovative Bildungsprogramme.

Warum sind digitale Kompetenzen speziell im Mittelstand so wichtig?

Roman R. Rüdiger: Erfolgreiche digitale Transformation benötigt digital autonome Menschen. Menschen müssen die Potenziale digitaler Tools und Technologien zuerst verstehen, damit verbesserte Arbeitsabläufe oder neue Geschäftsmodelle möglich werden. Digitale Kompetenzen sind deshalb der Wettbewerbsvorteil des 21. Jahrhunderts. Trotzdem haben gerade im Mittelstand viele Unternehmen nur unzureichende Strategien, um ihre Mitarbeitenden fit zu machen für digitalen Wandel.

Welche Herausforderung gibt es bei der Vermittlung digitaler Kompetenzen?

Digitalisierungs-Initiativen müssen nachhaltig geplant werden, sich gleichzeitig aber möglichst nahtlos in den Alltag integrieren lassen. Den meisten Mitarbeitenden ist völlig klar, dass neue Technologien dabei helfen, ihre Leistung zu verbessern. Wenn es allerdings um die richtige Weiterbildung geht, fühlen sie sich häufig alleingelassen oder nicht ausreichend unterstützt. Daher ist uns das Thema „Lernmotivation“ von Anfang an wichtig gewesen.

Welchen Ansatz haben Sie gewählt?

Wir nennen unsere Methode „Learning by Gaming“. Anstatt zu erklären, wie etwas funktioniert, ermöglichen wir Menschen, ihre digitalen Fähigkeiten selbstständig in einem Spiel zu entwickeln. Aus der Lern-Psychologie und der Neurobiologie wissen wir, dass Menschen, die spielerisch lernen, begeisterter sind. Begeisterung schafft Lernerfolg. Letztlich ist es das, was Unternehmen leistungs- und wettbewerbsfähiger macht. Neben Digitalisierungs-Experten arbeiten daher auch Wissenschaftler an talent::digital.   

Wie wird die Plattform angenommen?

Mit unserem Ansatz und dem Produkt haben wir einen Nerv getroffen. Den Mitarbeitenden gefällt talent::digital, weil wir auf ihre Bedürfnisse am Arbeitsplatz eingehen. Den Betriebsräten, weil wir auf Datenschutz achten und die Spielergebnisse vertraulich behandeln. Trotzdem liefern wir der Unternehmensleitung wertvolle Erkenntnisse über das Potenzial ihrer Organisation. Digitale Transformation wird damit sozusagen spielend einfach.

talent::digital kostenfrei ausprobieren: talentdigital.eu/welt

2. Apr 2026

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Business

Daten als Fundament moderner Wertschöpfung – mit Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich

![Andreas Wagner Atelier Schulte 4 Kopie Onlinejpg.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Andreas_Wagner_Atelier_Schulte_4_Kopie_Onlinejpg_ba179e5e36.jpg) ``` Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich ``` Moderne Wertschöpfungsnetzwerke bestehen aus eng verknüpften Prozessen in Planung, Beschaffung, Produktion und Logistik. Um diese komplexen Systeme besser steuern zu können, setzen Unternehmen zunehmend auf Plattformen, die Anwendungen, Daten und Prozesse über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verbinden. So entstehen gemeinsame Datenräume, in denen Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und analysiert werden können. Zunehmend werden dafür standardisierte Datenprodukte aufgebaut, die Informationen strukturiert bereitstellen und für Analysen nutzbar machen. „Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild“, sagt Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich. Datenmodelle und analytische Systeme helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Handlungsoptionen abzuleiten. „Die Herausforderung liegt heute weniger im Sammeln von Daten als darin, aus ihnen fundierte Entscheidungen zu entwickeln“, so Wagner. >Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild.

2. Apr 2026

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„Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor“ – mit Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria

![Michael Rauhofer_Büro Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Michael_Rauhofer_Buero_Online_6096b75223.jpg) ``` Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria ``` In der Logistik zahlt sich Nachhaltigkeit für die Unternehmen immer dann aus, wenn sie Kosten stabilisiert, Risiken reduziert und die Effizienz erhöht. Wer Emissionen senkt, reduziert oft auch Energie und Mautkosten und macht seine Lieferketten robuster. Entscheidend ist, Nachhaltigkeit als Business Case zu denken: etwa durch intermodale Konzepte und kombinierte Verkehre, die wirtschaftlich sind und gleichzeitig CO₂ sparen. Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. >Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Für Unternehmen sind auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit drei Schritte entscheidend. Erstens Transparenz bei den Daten – etwa über Sendungen, Laufzeiten oder Emissionen. Zweitens eine klare Dekarbonisierungs Roadmap. Das umfasst Flotte, Modal Shift, aber auch die Einbindung von Partnern. Und drittens der verantwortungsvolle Einsatz von Digitalisierung und KI. Das heißt: saubere Daten, klar definierte Anwendungsfälle, geschulte Mitarbeitende und von Anfang an mitgedachte Compliance.