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28. Jan 2019

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Business

Drei Fragen an Stefan von Dobschütz über E-Mobilität

Journalist: Armin Fuhrer

Stefan von Dobschütz, Chief Commercial Officer der innogy eMobility Solutions

Wie wirkt sich die C02-Politik der EU auf die Autobranche aus?

Mehr als 300 Milliarden Dollar wollen Autobauer weltweit in den nächsten fünf bis zehn Jahren für Elektromobilität ausgeben. Mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen betankt, hat jedes E-Auto schon nach 20.000 Kilometern weniger CO2 emittiert als ein Verbrenner, betrachtet man Produktion von Akku und Fahrzeug, Betrieb und Entsorgung. Untersuchungen zeigen, dass E-Autos besonders CO2-effizient sind, wenn sie mit Ökostrom fahren. Wir betreiben unsere Ladesäulen deshalb mit Ökostrom.

Wie könnte sich der Markt der E-Mobilität entwickeln?

Elektromobilität startet gerade durch. Es gibt eine immer höhere Anzahl von Fahrzeugmodellen. Die Reichweiten steigen stark, die Preise sinken. Die Autobauer investieren. Zudem wird das Thema politisch gefördert. 

Was sind die wichtigsten Herausforderungen?

Es braucht smarte Ladelösungen, denn Intelligenz bedeutet erstens: Keine Netzüberlastung. Auch nicht im Unternehmensnetz, wenn ganze Flotten laden. Zweitens: Komfort. Wir wollen, dass Laden für unsere Kunden bequem ist. Einfach das Kabel einstecken und laden. Der Rest geht smart und einfach.

2. Apr 2026

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Business

Daten als Fundament moderner Wertschöpfung – mit Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich

![Andreas Wagner Atelier Schulte 4 Kopie Onlinejpg.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Andreas_Wagner_Atelier_Schulte_4_Kopie_Onlinejpg_ba179e5e36.jpg) ``` Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich ``` Moderne Wertschöpfungsnetzwerke bestehen aus eng verknüpften Prozessen in Planung, Beschaffung, Produktion und Logistik. Um diese komplexen Systeme besser steuern zu können, setzen Unternehmen zunehmend auf Plattformen, die Anwendungen, Daten und Prozesse über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verbinden. So entstehen gemeinsame Datenräume, in denen Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und analysiert werden können. Zunehmend werden dafür standardisierte Datenprodukte aufgebaut, die Informationen strukturiert bereitstellen und für Analysen nutzbar machen. „Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild“, sagt Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich. Datenmodelle und analytische Systeme helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Handlungsoptionen abzuleiten. „Die Herausforderung liegt heute weniger im Sammeln von Daten als darin, aus ihnen fundierte Entscheidungen zu entwickeln“, so Wagner. >Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild.

2. Apr 2026

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„Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor“ – mit Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria

![Michael Rauhofer_Büro Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Michael_Rauhofer_Buero_Online_6096b75223.jpg) ``` Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria ``` In der Logistik zahlt sich Nachhaltigkeit für die Unternehmen immer dann aus, wenn sie Kosten stabilisiert, Risiken reduziert und die Effizienz erhöht. Wer Emissionen senkt, reduziert oft auch Energie und Mautkosten und macht seine Lieferketten robuster. Entscheidend ist, Nachhaltigkeit als Business Case zu denken: etwa durch intermodale Konzepte und kombinierte Verkehre, die wirtschaftlich sind und gleichzeitig CO₂ sparen. Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. >Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Für Unternehmen sind auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit drei Schritte entscheidend. Erstens Transparenz bei den Daten – etwa über Sendungen, Laufzeiten oder Emissionen. Zweitens eine klare Dekarbonisierungs Roadmap. Das umfasst Flotte, Modal Shift, aber auch die Einbindung von Partnern. Und drittens der verantwortungsvolle Einsatz von Digitalisierung und KI. Das heißt: saubere Daten, klar definierte Anwendungsfälle, geschulte Mitarbeitende und von Anfang an mitgedachte Compliance.