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27. Aug 2019

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Gesundheit

Entscheidend ist die Lebenssituation von Tier und Halter

Journalist: Armin Fuhrer

Worauf sollte man bei der Ernährung von Hunden und Katzen grundsätzlich achten?

Wie bei uns Menschen gibt es auch für Hunde und Katzen ganz verschiedene Fütterungsstile. Dies hängt oft mit den eigenen Ernährungsgewohnheiten der Haustierhalter zusammen, aber auch mit der Lebenssituation des Tieres. Daher haben wir bei Allco es uns zur Aufgabe gemacht, für jeden vertretbaren Ernährungsansatz das passende Sortiment anzubieten.

Ist Trocken- oder Nassfutter vorteilhafter?

Es ist nicht die Frage von vorteilhaft. Vielmehr kommt es auf die Lebensgewohnheiten und Vorzüge des Halters sowie auf die Vorlieben und ernährungsphysiologischen Bedürfnisse unserer Vierbeiner an, die es zu berücksichtigen gilt. Mit den Marken von Allco decken wir jede Lebenssituation ab und haben Nass- wie auch Trockenfutter im Sortiment. Auch Vierbeiner, die an einer Nahrungsmittelunverträglichkeit leiden, können mit unserem Sortiment ernährt werden – mit getreidefreien oder hypoallergenen Produkten und solchen mit wenig Fett oder Single Protein.

Was halten Sie vom Barfen?

BARFEN hat in den vergangenen Jahren an Zuspruch gewonnen. Richtig angewendet, kann man sein Tier mit dieser Ernährungsweise gut ernähren, sie ist jedoch im Vergleich recht aufwendig. Durch die individuelle Nahrungszusammenstellung bedarf es eines guten Fachwissens, denn falsch angewendet kann es beim Tier zu Mangelerscheinungen kommen.

Mehr Informationen zu Allco mit seinen Sortimenten von Christopherus, Carnilove und BRIT finden Sie unter www.allco-online.de.

25. Jun 2026

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Gesundheit

Mit Datennutzung und Innovationen zur Smarten Gesundheitsversorgung –Ein Beitrag von Dr. Marc-Pierre Möll, Geschäftsführer und Vorstandsmitglied BVMed – Bundesverband Medizintechnologie

Denn moderne Medizintechnik liefert genau das, was eine smarte Gesundheitsversorgung braucht: Kontinuierlich verfügbare Daten, intelligente Vernetzung und KI-gestützte Lösungen, die neue Versorgungswege ermöglichen. Unser Problem in Deutschland ist: sektorale Strukturen, tradierte Vergütungssysteme und uneinheitliche Vorgaben bremsen die digitale Transformation bislang aus. Was muss getan werden? Wir müssen Daten besser verfügbar machen. Wir müssen internationale Standards für Datenformate und -sicherheit verwenden. Wir müssen digitale Versorgung besser etablieren. Wir müssen digitale Versorgungspfade umsetzen. Die Nutzung von Daten ist das Kernelement, das digitale Versorgung in allen Sektoren und Situationen kennzeichnet. Dabei kann die Nutzung der Daten sehr verschieden gestaltet sein. Beispiele sind: - die Steuerung von Patientenpfaden anhand von aktuellen Daten und Informationen aus der Patientenhistorie, - das permanente Monitoring des Gesundheitszustandes anhand von kontinuierlich erhobenen Daten aus Sensoren oder anderen Messgeräten, - das situationsbezogene Management anhand von Alarmen bzw. Meldungen, - die Nutzung von Daten für die Weiterentwicklung von Produkten und Services sowie für Training, Validierung und Einsatz von KI, - die Nutzung von Daten für Digital Twin-Ansätze oder - die Nutzung von Daten für Training, Schulung, Weiterbildung. Wichtig ist, dass die erforderlichen Daten in der Versorgung zur richtigen Zeit und am richtigen Ort verfügbar sind, ein nutzbares Format haben oder über eine Schnittstelle genutzt werden können und die Rahmenbedingungen für die Datennutzung klar sind. **Aus Sicht der MedTech-Branche fordern wir:** - In einem neuen Primärversorgungssystem sollte die digitale Ersteinschätzung so entwickelt werden, dass künftig auch Echtzeitdaten für eine valide Ersteinschätzung genutzt werden können. - Für „Digital Twin-Technologien“ sollten pseudonymisierte Behandlungsdaten nutzbar gemacht werden. Denn Simulationen anhand von vorhandenem Bildmaterial können invasive Diagnostik verhindern oder Therapieschritte vorbereiten. - Das Einwilligungsmanagement zur Datennutzung im Behandlungsablauf sollte bundesweit vereinheitlicht werden und auf einer einheitlichen Interpretation der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) basieren. - Für die Verbesserung von Produkten und Services braucht die Industrie Zugang zu Gesundheitsdaten und teilt selbst auch ihre Daten. Dabei sind allerdings IP-Rechte zu beachten, gerade bei Medizinprodukten. - Unser Appell: Smarte Gesundheitsversorgung entsteht nicht durch einzelne Innovationen, sondern durch das Zusammenspiel von Daten, Vernetzung und KI. Die Zukunft der Versorgung ist möglich – jetzt muss das System folgen. ## Zum Autor: Dr. Marc-Pierre Möll ist seit April 2019 Geschäftsführer des Bundesverbandes Medizintechnologie e. V. in Berlin sowie Geschäftsführer der BVMed-Akademie. Er ist zudem Mitglied des BVMed-Vorstands.