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1. Okt 2020

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Gesellschaft

Es gibt keinen Planeten B!

Damit die Erde nicht im Verpackungsmüll versinkt, sind neue Strategien gefragt. Deshalb testet McDonald’s Deutschland jetzt ein neues Wickelpapier. 

Weltweit wachsen die Berge an Verpackungsmüll. Doch immer mehr Unternehmen reagieren auf die damit verbundenen Gefahren für Umwelt und Klima, damit die Welt nicht im Verpackungsmüll versinkt. McDonald’s Deutschland hat daher schon 2019 eine Roadmap zum Erreichen eines wichtigen Ziels erstellt: Das Aufkommen von Plastik und Verpackungsmaterialien drastisch zu reduzieren. Im vergangenen August startete eine neue Stufe: Unter dem Slogan „Gemeinsam für weniger Müll“ testet das Unternehmen über zwei Monate hinweg das Verpacken der meisten seiner Produkte in dünnes Wickelpapier. Zunächst läuft dieser Versuch in 30 ausgewählten Restaurants deutschlandweit – den sogenannten „Better M Stores“ – als Live-Experiment. Sollte dieses erfolgreich sein, sind die bisher verwendeten Papp-Boxen, in die die Produkte derzeit verpackt sind, Geschichte. Das wäre ein wichtiger Schritt zur Erreichung des angestrebten Ziels, denn mit der Umstellung könnten auf einen Schlag rund 70 Prozent Verpackungsmaterial pro Produkt eingespart werden. 

McDonald’s legt besonderen Wert darauf, seine Gäste auf die Reise zu weniger Plastik und Verpackungsmüll mitzunehmen: In Anlehnung an den ersten „Better M Store“ im Jahr 2019, in dem Gäste verschiedene Verpackungsalternativen testen konnten, sind auch jetzt wieder die Gäste vor Ort gefragt. In den 30 Restaurants haben sie die Möglichkeit, Feedback zur neuen Verpackung zu geben. Ist ihre Reaktion positiv, könnte das neue Verpackungskonzept schon bald in allen deutschen McDonald’s-Restaurants ausgerollt werden. Ausschlaggebend für das Testergebnis sind, neben dem Gästefeedback, insbesondere auch die operativen Abläufe in den Restaurantküchen. 

Übrigens: Schon seit März werden bereits die McWrap® sowie ausgewählte Burger im Papier statt in der üblichen Papp-Box ausgegeben. Aber nicht in irgendeinem Papier. Hier wurde mit einem innovativen Graspapier ein Ansatz gewählt, um ein weiteres Signal für mehr Nachhaltigkeit zu setzen. Durch die Nutzung von Gras in der Papierproduktion werden große Mengen an CO2 sowie Energie und Wasser eingespart. Ein weiterer Vorteil bei Gras: Es steht nicht in direkter Konkurrenz zu anderen Arten der Nutzung.

Die Umstellung von den Papp-Boxen auf das dünne Wickelpapier ist der nächste Schritt auf der Verpackungsreise von McDonald’s Deutschland. Seit Veröffentlichung der Roadmap im Jahr 2019 wurden in den vergangenen Jahren bereits eine ganze Reihe Maßnahmen zum Schutz von Umwelt und Klima und für mehr Nachhaltigkeit durchgeführt. So wurden im letzten Jahr beispielsweise Plastikstrohhalme durch Papierhalme ersetzt. Ebenso wurden die Dessertverpackungen auf eine nahezu plastikfreie Alternative umgestellt. Allein durch diese Maßnahmen konnten bis Juni 2021 bereits 1.017 Tonnen Plastik eingespart werden. Seit 2020 werden auch keine Happy Meal-Spielzeuge mit Batterien mehr angeboten und auch bei Verpackungen der Spielzeuge wird immer weniger Plastik verwendet. „Etwas gegen den Klimawandel und für mehr Nachhaltigkeit zu tun wird für unsere Gäste immer wichtiger. Gerade als Marktführer in der Systemgastronomie wollen wir diesen Weg aktiv mitgestalten. Wir wissen, dass wir noch nicht die perfekte Lösung für alle Verpackungen gefunden haben, aber wir arbeiten daran – versprochen!“, so Diana Wicht, Director Supply Chain, Quality Assurance & Sustainability McDonald’s Deutschland. Grundsätzlich verfolgt McDonald’s global das Ziel, bis 2025 alle Verkaufsverpackungen zu 100 Prozent aus erneuerbaren, recycelten oder zertifizierten Materialien bestehen zu lassen.

Der Fahrplan zur Reduzierung von Plastik- und Verpackungsmüll reiht sich ein in die umfassende Nachhaltigkeitsstrategie von McDonald’s Deutschland. Unter dem Motto „Es gibt keinen Planeten B“ zeigt das Unternehmen, wie es unter anderem beim Umwelt- und Klimaschutz immer besser werden will und veröffentlicht hierzu seine bisherigen Fortschritte und neuen Ziele. 

„Erfolgreich zu sein bringt auch die Verantwortung mit sich, Ressourcen so einzusetzen, dass auch nachfolgende Generationen darauf aufbauen können. Für uns heißt das, die Umsetzung unseres Fahrplans für weniger Müll und Verpackung, die Verbesserung der konventionellen Landwirtschaft sowie die Reduktion unseres CO2-Fußabdrucks weiter voranzutreiben“, so Eva Rössler, Unternehmenssprecherin von McDonald’s Deutschland.


18. Mär 2026

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Gesellschaft

Hören macht klug

Kaum läuft der Lieblingssong, wird aus dem Kinderzimmer eine Bühne. Es wird gehüpft, getanzt, gerappt und mitgesungen. Musik bringt positive Energien ins Leben – und kann noch viel mehr: Musik stärkt das Arbeitsgedächtnis von Kindern, also die Fähigkeit, Informationen kurzzeitig zu speichern und zu verarbeiten. Damit Kinder neue Inhalte verstehen und anwenden können, braucht das Arbeitsgedächtnis eine ausreichend große Kapazität. Ist diese noch nicht altersgemäß entwickelt, kann das Lernen zur Herausforderung werden. Musik wirkt da im Kopf wie Fitness. Als gezieltes Gedächtnistraining, mit der die geistige Leistungsfähigkeit, schon im Vorschulalter, gefördert und somit das spätere Lernen erleichtert wird. Hörspiele ergänzen diese Reise in die Klangwelt: Kinder konzentrieren sich auf das gesprochene Wort und lernen Geschichten aus Stimmen, Geräuschen und Musik zu visualisieren. Statt auf Bilder zu schauen, erschaffen sie diese selbst im Kopf. Das fördert die Fantasie, Sprachentwicklung und Konzentration. Auch Singen macht Sprache lebendig. Mit Reimen, Wiederholungen und eingängigen Melodien entdecken Kinder neue Wörter und Satzmuster ganz intuitiv. Dabei wächst nicht nur ihr Sprachgefühl, sondern auch das Wir-Gefühl: Beim gemeinsamen Singen hören sie aufeinander, reagieren im Takt und erleben echtes Miteinander. Wenn die Musik dann in Bewegung übergeht, wird aus Rhythmus Körpergefühl. Tanzen stärkt Motorik, Koordination und Selbstvertrauen. >Musik wird damit zum Sprachrohr für Gefühle. Sie bieten einen sicheren Raum, der Kinder ihre Emotionen erkennen, ausdrücken und verstehen lernen lässt. Was sich in den letzten Jahren deutlich verändert hat, ist die musikalische Sprache, in der all das passiert. Moderne Kinderlieder lösen sich zunehmend vom pädagogischen Zeigefinger und suchen die Nähe zur Popkultur. Statt bravem Gitarrenfolk vom Pädagogen in Latzhose mit Mitmachliedern übers Zähneputzen, erklingen Hip-Hop-Beats, Indiepop und Reggae-Grooves. Die Texte greifen Themen auf, die Kinder beschäftigen: Familienalltag, Freundschaft, kleine Wutanfälle oder erzählen vom Mut, das erste Mal auf dem Fahrrad zu fahren. Musik wird damit zum Sprachrohr für Gefühle. Sie bieten einen sicheren Raum, der Kinder ihre Emotionen erkennen, ausdrücken und verstehen lernen lässt. Und ja – wenn das Lieblingslied zum hundertsten Mal läuft, nervt es vielleicht ein bisschen weniger, wenn der Text nicht von Reimen auf Hände waschen handelt, sondern davon, dass Eltern auch nur Menschen sind. Was einen Song besonders „kindertauglich“ macht, ist trotzdem eine Wissenschaft. Laut einem Bericht der New York Post¹ haben Forschende aus Sheffield herausgefunden, dass dazu ein Tempo zwischen etwa 60 und 120 BPM gehört, also ein Rhythmus, bei dem es sich gut mitwippen lässt; eingängige Wiederholungen sowie eine klare, positive Klangstruktur. Kommt Ihnen bekannt vor? Das sind genau die Zutaten, die es für einen guten Ohrwurm braucht. ¹ New York Post: „‘Radio Ga Ga’ is scientifically proven to be a perfect kids song“, 6. August 2024.