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13. Dez 2024

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Gesundheit

Feuchtigkeitsmangel in der Scheide: Was sind die Ursachen?

Journalist: Julia Butz

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Foto: Shutterstock

Brennen, Juckreiz, ein wundes Gefühl oder Schmerzen beim Sex: Scheidentrockenheit gilt besonders in den Wechseljahren als gängiges Problem.

Aber auch jüngere Frauen können von einer zu trockenen Vaginalhaut betroffen sein. Beispielsweise, wenn zur Verhütung eine Antibabypille mit niedriger Östrogendosierung eingenommen wird. In der Folge können Scheidenhaut und die Schleimhaut der Blase unzureichend befeuchtet, dünner und empfindlicher werden. Dies gilt auch für die während der Schwangerschaft und Stillzeit möglich auftretenden Hormonschwankungen. Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck oder eine Krebstherapie sind ebenso potenzielle Verursacher, das Gleichgewicht der Scheidenflora und damit den Feuchtigkeitsgehalt der Vagina zu stören. Gels mit Hyaluronsäure als natürlicher Feuchtigkeitsspender geben der Vaginalhaut ihre Elastizität zurück. Bei Scheidentrockenheit aufgrund von Östrogenmangel während der Menopause können lokale Hormontherapien in Form von Zäpfchen oder Vaginalcremes helfen.

Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck oder eine Krebstherapie sind ebenso potenzielle Verursacher, das Gleichgewicht der Scheidenflora und damit den Feuchtigkeitsgehalt der Vagina zu stören.

25. Jun 2026

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Gesundheit

Mit Datennutzung und Innovationen zur Smarten Gesundheitsversorgung –Ein Beitrag von Dr. Marc-Pierre Möll, Geschäftsführer und Vorstandsmitglied BVMed – Bundesverband Medizintechnologie

Denn moderne Medizintechnik liefert genau das, was eine smarte Gesundheitsversorgung braucht: Kontinuierlich verfügbare Daten, intelligente Vernetzung und KI-gestützte Lösungen, die neue Versorgungswege ermöglichen. Unser Problem in Deutschland ist: sektorale Strukturen, tradierte Vergütungssysteme und uneinheitliche Vorgaben bremsen die digitale Transformation bislang aus. Was muss getan werden? Wir müssen Daten besser verfügbar machen. Wir müssen internationale Standards für Datenformate und -sicherheit verwenden. Wir müssen digitale Versorgung besser etablieren. Wir müssen digitale Versorgungspfade umsetzen. Die Nutzung von Daten ist das Kernelement, das digitale Versorgung in allen Sektoren und Situationen kennzeichnet. Dabei kann die Nutzung der Daten sehr verschieden gestaltet sein. Beispiele sind: - die Steuerung von Patientenpfaden anhand von aktuellen Daten und Informationen aus der Patientenhistorie, - das permanente Monitoring des Gesundheitszustandes anhand von kontinuierlich erhobenen Daten aus Sensoren oder anderen Messgeräten, - das situationsbezogene Management anhand von Alarmen bzw. Meldungen, - die Nutzung von Daten für die Weiterentwicklung von Produkten und Services sowie für Training, Validierung und Einsatz von KI, - die Nutzung von Daten für Digital Twin-Ansätze oder - die Nutzung von Daten für Training, Schulung, Weiterbildung. Wichtig ist, dass die erforderlichen Daten in der Versorgung zur richtigen Zeit und am richtigen Ort verfügbar sind, ein nutzbares Format haben oder über eine Schnittstelle genutzt werden können und die Rahmenbedingungen für die Datennutzung klar sind. **Aus Sicht der MedTech-Branche fordern wir:** - In einem neuen Primärversorgungssystem sollte die digitale Ersteinschätzung so entwickelt werden, dass künftig auch Echtzeitdaten für eine valide Ersteinschätzung genutzt werden können. - Für „Digital Twin-Technologien“ sollten pseudonymisierte Behandlungsdaten nutzbar gemacht werden. Denn Simulationen anhand von vorhandenem Bildmaterial können invasive Diagnostik verhindern oder Therapieschritte vorbereiten. - Das Einwilligungsmanagement zur Datennutzung im Behandlungsablauf sollte bundesweit vereinheitlicht werden und auf einer einheitlichen Interpretation der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) basieren. - Für die Verbesserung von Produkten und Services braucht die Industrie Zugang zu Gesundheitsdaten und teilt selbst auch ihre Daten. Dabei sind allerdings IP-Rechte zu beachten, gerade bei Medizinprodukten. - Unser Appell: Smarte Gesundheitsversorgung entsteht nicht durch einzelne Innovationen, sondern durch das Zusammenspiel von Daten, Vernetzung und KI. Die Zukunft der Versorgung ist möglich – jetzt muss das System folgen. ## Zum Autor: Dr. Marc-Pierre Möll ist seit April 2019 Geschäftsführer des Bundesverbandes Medizintechnologie e. V. in Berlin sowie Geschäftsführer der BVMed-Akademie. Er ist zudem Mitglied des BVMed-Vorstands.