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13. Nov 2020

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Gesellschaft

Finanzen auf die Ohren

Journalist: Alicia Steinbrück

Investitionen und Geldanlagen sollten nicht planlos, sondern stets mit Strategie und vorher definierten Zielen erfolgen. Informationen über die Bereiche gibt es schier endlos – wo und wie sollen Anfänger also damit beginnen, sich ein fundiertes, essenzielles Grund-wissen anzueignen? Podcasts liegen im Trend, so auch für Finanzen und In-vestments. Der große Vorteil zeigt sich in dem Konsum: Informationen gibt es überall, jederzeit und vor allem auch von unterwegs, beispielsweise während des Autofahrens. 

Und welcher Finanz-Podcast lohnt sich? Um einen grundlegenden Über-blick in die wichtigsten Aspekte zu bekommen, eignet sich „Summa Summarum“. Auf den Infos des Podcasts können Einsteiger weiteres Wissen aufbauen. Der Podcast wird von Vreni Frost, in Zusammenarbeit mit der Deutschen Vermögensberatung, veröffentlicht.

Kryptowährungen, insbesondere der Bitcoin, sind sehr spannend – insbesondere für Anfänger aber schwer zu durchschauen. Hier schafft Dr. Julian Hosp mit seinem Podcast „Die Krypto Show“ Abhilfe. Er richtet sich aber nicht nur an Anfänger, auch erfahrende An-leger können Neues lernen. 

Dass Frauen anders, meistens bedachter, investieren als Männer, wurde oft untersucht und bewiesen. Trotzdem halten sich Frauen hier oft zurück, was sie nicht müssten. Natascha Wegelin thematisiert genau das in ihrem Podcast „Madame Moneypenny“ und berät Frauen zu Themen rund um finanzielle Unabhängigkeit. 

Interessante Einblicke können Anleger, egal wie erfahren sie bereits sind, auch durch den Podcast „Aktien mit Kopf – Investieren für Privatanleger“ gewinnen. Kolja Barhoorn, welcher den Podcast betreibt, hat es geschafft, selbst durch clevere Geldanlage finanziell unabhängig zu werden. Zusätzlich teilt er auch auf YouTube und Instagram seine Erfahrungen und Tipps. 

Neben den genannten gibt es zahlreiche weitere interessante Podcasts, welche sich an Anfänger richtet und ein gutes Basiswissen übermitteln, oder spezielle Bereiche des Investments aufgreifen.

23. Jun 2026

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Gesellschaft

Tiergesundheit: Ein wichtiger Schritt für mehr Tierschutz – Ein Beitrag von Judith Schönenstein, Vizepräsidentin Deutscher Tierschutzbund e. V.

Ein Haustier aufzunehmen ist eine wunderbare Entscheidung: Tiere schenken uns Gesellschaft, Freude und oft auch Trost. Sie bereichern unser Leben auf vielfältige Weise und werden für viele Menschen zu echten Familienmitgliedern. Als treue Begleiter verdienen Tiere nicht nur Liebe, Fürsorge, Pflege und eine artgerechte Haltung, sondern auch unseren Schutz. Denn Tiere haben keine Stimme und können sich nicht selbst gegen Vernachlässigung oder nicht tiergerechte Haltungsbedingungen wehren. Trotz der Verankerung des Tierschutzes als Staatsziel im Grundgesetz leiden tagtäglich zahlreiche Tiere. Der illegale Tierhandel mit zu jungen und oft kranken Hundewelpen floriert, Straßenkatzen kämpfen ohne menschliche Hilfe ums Überleben und Millionen Tiere – darunter auch Katzen und Hunde und vor allem Nager – werden jährlich in Versuchslaboren „verbraucht“. Auch bestimmte Zuchtpraktiken verursachen unnötiges Tierleid: Um bei der Zucht optische Merkmale wie Kulleraugen, kurze Schnauzen, Faltohren oder Farbvariationen im Fell zu erreichen, werden Auswirkungen auf die Tiergesundheit in Kauf genommen. Dabei ist ein Verbot solcher Qualzuchten längst im Tierschutzgesetz verankert – doch die Umsetzung bleibt unzureichend. Um den Tierschutz wirksam zu stärken, braucht es klare gesetzliche Rahmenbedingungen. Dazu zählt ein Verbot des Onlinehandels mit Tieren – denn viele Haustiere werden unüberlegt über das Internet gekauft, wo Welpen aus unseriösen Zuchten zigfach zum Kauf angeboten werden. Eine bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen könnte die Anzahl der Straßenkatzen und damit ihr Leid verringern und – in Kombination mit einer Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Katzen und Hunde – auch überfüllte Tierheime entlasten. Das Qualzuchtverbot muss konkretisiert und erweitert werden. Und es braucht eine Strategie zum Ausstieg aus Tierversuchen. Nur, wenn wir Tiere als fühlende Lebewesen anerkennen und ihren Schutz konsequent verfolgen, können wir dem Staatsziel Tierschutz gerecht werden. Am Ende liegt es an uns allen, für das Wohl der Tiere einzutreten. >Nur, wenn wir Tiere als fühlende Lebewesen anerkennen und ihren Schutz konsequent verfolgen, können wir dem Staatsziel Tierschutz gerecht werden. Am Ende liegt es an uns allen, für das Wohl der Tiere einzutreten. Dazu gehört auch, sich umfassend zu informieren, wenn man ein Haustier aufnehmen möchte. Wer versteht, wie Tiere fühlen, was sie brauchen und wie sich Krankheiten frühzeitig erkennen lassen, leistet einen wertvollen Beitrag – für das einzelne Tier ebenso wie für das große Ziel: mehr Tierschutz, mehr Tiergesundheit, mehr Mitgefühl. Ein verpflichtender Sachkundenachweis vor der Tieranschaffung könnte helfen, Fehler aus Unwissenheit zu vermeiden. Auch die Kosten, die für Haustiere anfallen – etwa für tiermedizinische Behandlungen – sollten nicht unterschätzt werden. Routinemäßige als auch unvorhergesehene Tierarztbesuche können bisweilen tausende Euro für eine OP oder Behandlung verursachen. Es ist daher ratsam, sich rechtzeitig über eine Tierkrankenversicherung zu informieren. Wer nicht nur einem Tier in Not helfen möchte, sondern auch einen wichtigen Beitrag für den Tierschutz leisten will, sucht im Tierheim nach dem passenden tierischen Mitbewohner. Tausende Tiere warten hier auf ein neues Für-immer-Zuhause und eine zweite Chance. „Adoptieren statt kaufen“ lautet das Motto!