Diesen Artikel teilen:

28. Jan 2019

|

Business

Firmenwagen im Fokus


Mercedes C Klasse

T Modelle

Für Mercedes-Benz gehört die C-Klasse zu den wichtigsten Flottenfahrzeugen. Das betrifft sowohl die Limousine als auch das Kombimodell, das bei den Stuttgartern „T-Modell“ heisst.

Im vergangenen Jahr hat man die umfangreichste Modellpflege in der Geschichte der C-Klasse vorgestellt. Dabei hat man vor allem auf die elektronische Architektur des Fahrzeuges Wert gelegt. Unter dem Begriff der User Experience erlebt der Fahrer mit einem volldigitalen Instrumenten-Display und Multimediasystemen maßgeschneiderte Anzeige- und Informationsmöglichkeiten. 

Hinzu kommen neben aktuellster Fahrassistenz-Systeme mit kooperativer Unterstützung des Fahrers neue Benzin- und Dieselmotoren. Optisch hat man die Fahrzeugfront sowie das Design der Scheinwerfer und Rückleuchten überarbeitet.

Besonders interessant für Flottenkunden: Das Sitzkomfort-Paket für Fahrer und Beifahrer sorgt für höchsten Komfort, denn dieses verfügt über eine elektro-pneumatische 4-Wege-Lordosenstütze, elektrische Sitzkissenneigungsverstellung und weitere individuelle elektrische Verstell-Möglichkeiten der Höhe und der Lehne. Ein größerer Kraftstofftank mit einem Volumen von 66 Litern rundet das Angebot des Business-Pakets ab und gibt auf längeren Fahrten mehr Sicherheit. Da ist speziell für Vielfahrer für besonderen Komfort gesorgt.


Tesla 3

Alternative Antriebe werden auch im Flottengeschäft immer wichtiger, zumal der Gesetzgeber seit Anfang diesen Jahres die Halbierung des geldwerten Vorteils für die private Nutzung eines Elektro-Dienstwagens geschaffen hat. Die Ein-Prozent-Regelung berechnet sich ab 2019 bei E-Autos nur noch aus dem halben Bruttolistenpreis. Dieser gilt für alle ab 2019 neu angeschafften Elektro-Fahrzeuge. 

Für das Tesla 3 Modell ist das eine gute Nachricht. Das kann nämlich inzwischen auch in Europa erworben werden. Seit Mitte Januar sind alle Genehmigungen erteilt, dass das Fahrzeug auch hier auf dem Markt verkauft werden kann. In Deutschland sind die Tesla 3 Modelle mit einer Langstrecken-Batterievariante sowie das Performance-Modell bestellbar – jeweils mit Allradantrieb und zwei separat gesteuerten Elektromotoren. In 3,5 Sekunden beschleunigt das Auto von 0 auf 100 Stundenkilometer. Im Gegensatz zum herkömmlichen Allradantrieb steuern diese zwei Motoren das Drehmoment an den Vorder- und Hinterrädern separat. Das Model 3 hat nach Herstellerangaben eine Reichweite von bis zu 560 Kilometern (nach WLTP) beziehungsweise 530 Kilometer in der Performance-Ausführung.


Volvo V 90

Aufbauend auf der mehr als 60-jährigen Erfahrung des schwedischen Premium-Herstellers bei Familienfahrzeugen, kombiniert der Volvo V90 maximale Geräumigkeit mit einer neuen Eleganz und Ästhetik. Der vielseitige Kombi fährt in skandinavisch geprägtem Design mit klaren Linien und stimmigen Proportionen vor. Das hochwertige Interieur trifft im Volvo V90 auf einen großzügigen Kofferraum und bietet so genau die richtige Art an Funktionalität – zum Beispiel durch clevere Gepäck- und Lademöglichkeiten oder durch perfekte Konnektivität. 

Wie bei jedem Volvo wird Sicherheit großgeschrieben: Der Volvo V90 verfügt über ein umfassendes Arsenal hochmoderner Fahrer-Assistenzsysteme und Sicherheitstechniken. Der Volvo V90 mit 110 kW (150 PS) starkem D3 Drive-E Dieselmotor, Sechsgang-Schaltgetriebe und Frontantrieb ist mit einem Preis von 44.550 Euro das Einstiegsmodell in der Baureihe.


Lexus ES

Nun ist er endlich auch in Europa zu erhalten. Der Lexus ES. Seit nunmehr sechs Modellgenerationen schreibt das Modell eine Erfolgsgeschichte in der automobilen Mittelklasse. Mit der siebten Auflage feiert diese Baureihe jetzt auch ihr Debüt in Europa und schlägt dabei ein ganz neues Kapitel auf. Der neue ES entwickelt bekannte Vorzüge wie exzellenten Komfort, hochwertige Verarbeitung und luxuriöse Ausstattung dank seiner hochmodernen Basis konsequent weiter: Die neue K-Plattform gewährt den Entwicklern einen besonders großen Gestaltungsspielraum und legt die Grundlage für ein beeindruckendes Fahrerlebnis.

Dabei greift sie die Gestaltungs-Philosophie und das Bekenntnis der japanischen Edelmarke zu emotionaleren Fahrzeugen auf, die noch stärker begeistern und neue Kundenkreise erreichen. Vor allem als Flottenfahrzeug ist der Lexus ES mit seinem größeren Raumangebot, dem weiter verbesserten Akustikkomfort und der höheren Sicherheit geradezu ideal einsetzbar. Hier bietet die japanische Edelmarke eine Limousine mit geschärfter Fahrleistung, hochmodernen Technologien und einer handwerklich hochwertigen Verarbeitung, die in ihrem Segment neue Maßstäbe setzt.

2. Apr 2026

|

Business

Daten als Fundament moderner Wertschöpfung – mit Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich

![Andreas Wagner Atelier Schulte 4 Kopie Onlinejpg.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Andreas_Wagner_Atelier_Schulte_4_Kopie_Onlinejpg_ba179e5e36.jpg) ``` Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich ``` Moderne Wertschöpfungsnetzwerke bestehen aus eng verknüpften Prozessen in Planung, Beschaffung, Produktion und Logistik. Um diese komplexen Systeme besser steuern zu können, setzen Unternehmen zunehmend auf Plattformen, die Anwendungen, Daten und Prozesse über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verbinden. So entstehen gemeinsame Datenräume, in denen Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und analysiert werden können. Zunehmend werden dafür standardisierte Datenprodukte aufgebaut, die Informationen strukturiert bereitstellen und für Analysen nutzbar machen. „Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild“, sagt Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich. Datenmodelle und analytische Systeme helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Handlungsoptionen abzuleiten. „Die Herausforderung liegt heute weniger im Sammeln von Daten als darin, aus ihnen fundierte Entscheidungen zu entwickeln“, so Wagner. >Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild.

2. Apr 2026

|

Business

„Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor“ – mit Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria

![Michael Rauhofer_Büro Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Michael_Rauhofer_Buero_Online_6096b75223.jpg) ``` Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria ``` In der Logistik zahlt sich Nachhaltigkeit für die Unternehmen immer dann aus, wenn sie Kosten stabilisiert, Risiken reduziert und die Effizienz erhöht. Wer Emissionen senkt, reduziert oft auch Energie und Mautkosten und macht seine Lieferketten robuster. Entscheidend ist, Nachhaltigkeit als Business Case zu denken: etwa durch intermodale Konzepte und kombinierte Verkehre, die wirtschaftlich sind und gleichzeitig CO₂ sparen. Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. >Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Für Unternehmen sind auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit drei Schritte entscheidend. Erstens Transparenz bei den Daten – etwa über Sendungen, Laufzeiten oder Emissionen. Zweitens eine klare Dekarbonisierungs Roadmap. Das umfasst Flotte, Modal Shift, aber auch die Einbindung von Partnern. Und drittens der verantwortungsvolle Einsatz von Digitalisierung und KI. Das heißt: saubere Daten, klar definierte Anwendungsfälle, geschulte Mitarbeitende und von Anfang an mitgedachte Compliance.

2. Apr 2026

|

Business

Kein Roboter zum Gelddrucken, aber ein starker Wächter: KI bei Banken

Künstliche Intelligenz kann im Bankwesen schon ziemlich viel – aber eigenständig Geld drucken oder wundersam vermehren, das kann sie (noch) nicht. Banken setzen KI heute flächendeckend in mehreren Bereichen ein, allen voran in der Betrugsprävention, wo Fraud Detection mittlerweile Branchenstandard ist. KI-gestützte Systeme analysieren Transaktionen von Kundinnen und Kunden in Echtzeit, erkennen und stoppen auffällige Transaktionen und Zahlungsanweisungen in der Regel sofort, und reagieren innerhalb von Sekunden auf neue Angriffsszenarien. Gerade, weil sich Betrugsmaschen ständig weiterentwickeln, ist die Adaptionsgeschwindigkeit in diesem Bereich besonders hoch. Solche Systeme werden in Zukunft weiter optimiert werden, wodurch Banken Routineaufgaben mehr und mehr automatisieren können. Das eröffnet neue Möglichkeiten für personalisierte Kundenberatung, schnellere Analysen – etwa bei Kreditentscheidungen – und insgesamt bessere Kundenerlebnisse. Banken nutzen KI auch immer öfter, um internes Wissen für ihre Mitarbeitenden zu strukturieren, aufzubereiten und schneller zugänglich zu machen. Ziel ist es, Informationen effizienter zu nutzen und Entscheidungsprozesse zu beschleunigen. Im Vergleich zur Betrugsprävention befindet sich dieser Bereich jedoch noch in einer stärkeren Wachstumsphase, auch wenn die Entwicklung hier aktuell sehr dynamisch verläuft. >Der Mensch muss weiterhin die Kontrolle über kritische Prozesse behalten und klare Grenzen setzen. Es gibt unzählige Anbieter von bankenspezifischer KI. Viele davon decken nur bestimmte Anwendungsfelder ab, weshalb Banken häufig mehrere KI-Systeme parallel einsetzen. Auch, wenn Banken langjährige Erfahrung im Umgang mit sensiblen Daten haben, kann die Auswahl passender KI-Tools herausfordernd sein, denn die Lösungen müssen regelkonform sein, Change Compliance- und Datenschutzrichtlinien beachten, außerdem sollten die Daten innerhalb Europas bleiben und nicht unkontrolliert in andere Rechtsräume fließen. Erhöht KI im Bankwesen nun die Sicherheit – oder eher das Risiko für Betrug und Verlust? Grundsätzlich beides. Denn einerseits verbessert KI die Fähigkeit, Betrug frühzeitig zu erkennen und zu verhindern, andererseits entstehen neue Gefahren, insbesondere durch autonome KI-Agenten. Je mehr Entscheidungsfreiheit diese Systeme erhalten, desto größer ist das Risiko, dass sie Sicherheitsvorgaben umgehen oder manipuliert werden. Deshalb gewinnt das Prinzip „Human in the Loop“ beziehungsweise „Human in the Lead“ an Bedeutung: Der Mensch muss weiterhin die Kontrolle über kritische Prozesse behalten und klare Grenzen setzen. Auch im Finanzmarkt insgesamt sind automatisierte Prozesse kein neues Phänomen. Mechanismen wie algorithmischer Handel oder Stop-Loss-Orders können bereits heute Kettenreaktionen auslösen. KI könnte solche Effekte künftig verstärken, stellt aber nicht die ursprüngliche Ursache dar. Wohin wird sich KI im Bankwesen entwickeln? Eigenständig Geld drucken wird sie hoffentlich niemals – doch sie wird als umfassendes System im Hintergrund immer besser in den Bankenalltag integriert werden. Der Mensch wird im Bankwesen jedoch in zentralen Bereichen immer die Oberhand behalten, besonders bei der letzten Kontrolle und beim direkten Kundenkontakt – denn hier können aufmerksame Bankangestellte besser als jede KI als Sicherheitsschranke wirken, die ihre betagten Kundinnen davor schützen, auffällige Transaktionen hoher Summen vorzunehmen. >Banken nutzen KI auch immer öfter, um internes Wissen für ihre Mitarbeitenden zu strukturieren, aufzubereiten und schneller zugänglich zu machen.

2. Apr 2026

|

Business

Arbeiten im Update-Modus

Die Spielregeln der Wirtschaft verändern sich rasant und mit ihnen die Frage, was Unternehmen heute wirklich erfolgreich macht: Neue Software wird eingeführt, Abläufe werden neu zugeschnitten, Entscheidungen stärker datenbasiert getroffen. Prioritäten verschieben sich spürbar im Tagesgeschäft, neue Produkt- und Serviceverständnisse entstehen und vertraute Routinen lösen sich auf. Hinzu kommen wachsende regulatorische Anforderungen: mehr Nachweise, klarere Regeln im Umgang mit Daten, Systemen und Verträgen. Was bislang informell funktionierte, muss nun sauber dokumentiert sein. Selbst scheinbar alltägliche Schritte im digitalen Raum können plötzlich Compliance-relevant sein. >Selbst scheinbar alltägliche Schritte im digitalen Raum können plötzlich Compliance-relevant sein. In dieser Verdichtung von Veränderungen wird deutlich, wie stark der Arbeitsalltag unter Druck steht. Nicht durch einen großen Umbruch, sondern vielmehr durch die vielen kleinen, kontinuierlichen Veränderungen, die parallel passieren. Und ja – ein großer Teil davon liegt auf den Schultern der Mitarbeitenden. Umso wichtiger ist es, dass klar wird, warum sich Dinge verändern und welche Rolle jede und jeder Einzelne dabei spielt. Erst dann entsteht aus vielen Maßnahmen ein stimmiges Gesamtbild. Wofür war noch gleich die nächste E-Learning-Schulung gut? Warum ist auch das nächste Compliance-Training wirklich wichtig? Die ehrliche Antwort: Weil Lernen heute einfach dazugehört. Nicht als Selbstzweck, sondern damit Orientierung entsteht, Sicherheit wächst und sich Arbeit eben nicht wie ein undurchdringlicher Regel-Dschungel anfühlt. Wenn Klarheit, Verantwortung und Wissen nicht bei Wenigen hängen bleiben, sondern von allen getragen werden, entsteht daraus etwas Positives: ein gemeinsames Verständnis und die Fähigkeit, Veränderungen nicht nur zu bewältigen, sondern aktiv mitzugestalten. >Wenn Klarheit, Verantwortung und Wissen nicht bei Wenigen hängen bleiben, sondern von allen getragen werden, entsteht daraus etwas Positives.