Diesen Artikel teilen:

27. Sep 2023

|

Gesellschaft

FORUM:BAU

Journalist: Jakob Bratsch

|

Foto: C. Dustin/unsplash

Auf dem FORUM:BAU 2023 kommen am 14. November Macher:innen und Entscheider:innen zusammen.

Auf dem FORUM:BAU 2023 kommen am 14. November Macher:innen und Entscheider:innen zusammen. In der Zeche Zollverein in Essen geht es um nichts weniger als die Zukunft der Branche – um das zirkuläre, digitale und klimaneutrale Bauen. Die Zeit drängt: Der Klimawandel beschleunigt sich, gleichzeitig stagnieren Recyclingquoten und die Digitalisierung gestaltet sich mühsam.

Planen und Bauen müssen sich rundum verändern, und zwar schnell. Denn von der Errichtung bis zum Betrieb von Gebäuden zählt die Baubranche global zu den größten Verursachern von Emissionen und Verbrauchern natürlicher Ressourcen. Wir stehen vor der Herausforderung, das Bauen neu zu erfinden.

Die klügsten Köpfe aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verbänden werden auf dem FORUM:BAU 2023 diskutieren, inspirieren und vernetzen.

Infos und Anmeldung: www.holcim.de/de/forum-bau

22. Apr 2026

|

Gesellschaft

Green Fishing – mit Josef Bernard, YouTuber des Kanals BROSEF

![Josef_Bild_2 Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Josef_Bild_2_Online_bfe4ca7f26.jpg) ``` Josef Bernard, YouTuber des Kanals BROSEF ``` **Was kann die Angel-Community dazu beitragen, unsere Gewässer langfristig schützen?** „Jeder Angler sollte seinen Platz besser hinterlassen, als er ihn vorgefunden hat, also auch Müll anderer mitnehmen und Auffälligkeiten melden. Die Sensibilität dafür ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen: Viele Angler engagieren sich aktiv für saubere Gewässer. Mein Freund Jan Ebel organisiert z. B. mit seinem Verein „Spreepublik“ regelmäßig Clean-ups in Berlin, bei denen Elektroscooter und anderer Schrott aus der Spree gefischt werden. Solche Aktionen zeigen, wie wichtig das Engagement der Angler für den Gewässerschutz ist. Mit der wachsenden Zahl an Hobbyfischern steigt das Bewusstsein für Nachhaltigkeit noch mehr, und viele Marken reagieren darauf, z. B. mit umweltfreundlicheren Angelködern. Beim Raubfischangeln mit Kunstködern nimmt die Nachfrage nach phthalatfreien Gummimischungen zu. Catch & Release (C&R), also das Fangen und Freilassen hingegen ist in ein kontroverses Thema. Mir ist wichtig, den gefangenen Fisch zu verwerten und der Angelei damit einen Sinn zu geben – das ist auch das Konzept unseres YouTube-Kanals BROSEF: Wir fangen Fisch zum Verzehr und zeigen, wie einfach und lecker man ihn zubereiten kann. C&R hat jedoch seine Berechtigung, um Fische, die dem regionalen Schonmaß unterliegen, wieder in das Gewässer zu geben. Wie es beispielsweise die „Müritzfischer“ nicht nur bei kleinen, auch bei großen Fischen mit starken Genen praktizieren und somit die Produktivität des Gewässers aufrechterhalten. Wichtig beim Release ist natürlich der schonende Umgang: kurze Luftzeiten und befeuchtete Hände, um die Schleimhaut der Fische nicht zu beschädigen. Solche Grundlagen lernt jeder Angler bereits in der Prüfung.“