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30. Dez 2024

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Freihändige Inhalation für mehr Mobilität

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Foto: Medisana

Mit dem kleinen Inhalator IN 705 kann man jetzt überall inhalieren – freihändig, effektiv und sicher.

In der kalten Jahreszeit sorgt trockene Heizungsluft oft für gereizte Atemwege, während Erkältungsviren Hochsaison haben. Diese Kombination stellt für viele Menschen eine Herausforderung dar: Verstopfte Nasen, trockener Husten und gereizte Schleimhäute sind häufige Begleiter. Auch Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD können sich im Winter verschlimmern.

Inhalationsgeräte bieten in diesen Fällen wirksame Linderung: Die Schleimhäute werden befeuchtet und von schädlichen Partikeln befreit. Aerosole und Medikamente, die durch tiefes Einatmen direkt in die Atemwege gelangen, wirken zielgerichtet und effektiv. Einziger Nachteil bisher: Viele Inhalatoren sind groß, schwer und für den mobilen Einsatz ungeeignet. Die Neusser Firma medisana hat hierfür die ideale Lösung entwickelt: den Mesh Inhalator IN 705. Klein, leicht und mobil – dieses Gerät passt perfekt in die Wintermonate und ist ideal für Menschen, die auch unterwegs oder im Arbeitsalltag nicht auf Linderung verzichten möchten. Der Inhalator ist kleiner als eine herkömmliche Covid-Maske, wird wie diese mit einem Gummiband am Kopf befestigt und umschließt den Nasen-Mund-Bereich fest. Er ist sicher und handlich, da kein heißes Wasser eingesetzt wird, und ermöglicht Inhalation, während man weiterhin arbeiten, lesen oder kochen kann. „Unser kompaktes Inhalationsgerät bietet eine Kombination aus Effektivität, Benutzerfreundlichkeit und Mobilität“, erklärt Katharina Planker, Senior Produkt Marketing Managerin bei medisana GmbH. „Gerade im Winter, wenn die Belastung der Atemwege durch trockene Luft und häufige Erkältungen zunimmt, bietet der IN 705 schnelle und flexible Linderung. Er ist auch für Kinder perfekt geeignet, die oft nicht lange stillsitzen können.“

Der Mesh Inhalator IN 705 arbeitet mit einer modernen Technologie, bei der Medikamente durch eine schwingende Membran mit mikroskopisch kleinen Löchern in feine Aerosole umgewandelt werden. Diese gelangen gezielt in die Atemwege und sorgen für eine verkürzte Inhalationszeit bei maximaler Wirksamkeit. Der Tank fasst 6 ml Flüssigkeit und eignet sich für Kochsalzlösungen sowie Medikamente, die vom Arzt verschrieben werden. Hygiene wird durch den Selbstreinigungsmodus und auskochbare Masken gewährleistet.

Das Gerät wird mit Masken für Erwachsene und Kinder, Mundstück und Aufbewahrungstasche geliefert. Es ist der perfekte Begleiter für die kalte Jahreszeit – für zu Hause und unterwegs.

Weitere Informationen unter www.medisana.de

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25. Jun 2026

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Gesundheit

Mit Datennutzung und Innovationen zur Smarten Gesundheitsversorgung –Ein Beitrag von Dr. Marc-Pierre Möll, Geschäftsführer und Vorstandsmitglied BVMed – Bundesverband Medizintechnologie

Denn moderne Medizintechnik liefert genau das, was eine smarte Gesundheitsversorgung braucht: Kontinuierlich verfügbare Daten, intelligente Vernetzung und KI-gestützte Lösungen, die neue Versorgungswege ermöglichen. Unser Problem in Deutschland ist: sektorale Strukturen, tradierte Vergütungssysteme und uneinheitliche Vorgaben bremsen die digitale Transformation bislang aus. Was muss getan werden? Wir müssen Daten besser verfügbar machen. Wir müssen internationale Standards für Datenformate und -sicherheit verwenden. Wir müssen digitale Versorgung besser etablieren. Wir müssen digitale Versorgungspfade umsetzen. Die Nutzung von Daten ist das Kernelement, das digitale Versorgung in allen Sektoren und Situationen kennzeichnet. Dabei kann die Nutzung der Daten sehr verschieden gestaltet sein. Beispiele sind: - die Steuerung von Patientenpfaden anhand von aktuellen Daten und Informationen aus der Patientenhistorie, - das permanente Monitoring des Gesundheitszustandes anhand von kontinuierlich erhobenen Daten aus Sensoren oder anderen Messgeräten, - das situationsbezogene Management anhand von Alarmen bzw. Meldungen, - die Nutzung von Daten für die Weiterentwicklung von Produkten und Services sowie für Training, Validierung und Einsatz von KI, - die Nutzung von Daten für Digital Twin-Ansätze oder - die Nutzung von Daten für Training, Schulung, Weiterbildung. Wichtig ist, dass die erforderlichen Daten in der Versorgung zur richtigen Zeit und am richtigen Ort verfügbar sind, ein nutzbares Format haben oder über eine Schnittstelle genutzt werden können und die Rahmenbedingungen für die Datennutzung klar sind. **Aus Sicht der MedTech-Branche fordern wir:** - In einem neuen Primärversorgungssystem sollte die digitale Ersteinschätzung so entwickelt werden, dass künftig auch Echtzeitdaten für eine valide Ersteinschätzung genutzt werden können. - Für „Digital Twin-Technologien“ sollten pseudonymisierte Behandlungsdaten nutzbar gemacht werden. Denn Simulationen anhand von vorhandenem Bildmaterial können invasive Diagnostik verhindern oder Therapieschritte vorbereiten. - Das Einwilligungsmanagement zur Datennutzung im Behandlungsablauf sollte bundesweit vereinheitlicht werden und auf einer einheitlichen Interpretation der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) basieren. - Für die Verbesserung von Produkten und Services braucht die Industrie Zugang zu Gesundheitsdaten und teilt selbst auch ihre Daten. Dabei sind allerdings IP-Rechte zu beachten, gerade bei Medizinprodukten. - Unser Appell: Smarte Gesundheitsversorgung entsteht nicht durch einzelne Innovationen, sondern durch das Zusammenspiel von Daten, Vernetzung und KI. Die Zukunft der Versorgung ist möglich – jetzt muss das System folgen. ## Zum Autor: Dr. Marc-Pierre Möll ist seit April 2019 Geschäftsführer des Bundesverbandes Medizintechnologie e. V. in Berlin sowie Geschäftsführer der BVMed-Akademie. Er ist zudem Mitglied des BVMed-Vorstands.