Ein Portrait von Damian Constantin

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26. Mär 2024

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Gesundheit

Frühlingserwachen: Vielseitige Aktivitäten und nachhaltiger Genuss – Ein Beitrag von Damian Constantin

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Foto: Sedrik Nemeth/Valais Wallis Promotion

Der Frühling in der Schweiz ist ein wahres Fest für die Sinne. Nach den Wintermonaten erwacht die Natur zu neuem Leben und ein unwiderstehlicher Drang nach draussen durchströmt die sich wärmende Luft – eine Sehnsucht nach Aktivitäten im Freien und einem bewusst gesunden Lebensstil. Denn der Frühling ist nicht bloss eine Jahreszeit; vielmehr markiert er einen magischen Übergang. Es ist eine Zeit des Erwachens, eine Quelle der Inspiration und eine Einladung, die Schönheit der Schweiz in ihrer vollen Blüte zu erleben.

Die Vielfalt der Schweiz entfaltet sich in all ihren Facetten: majestätische Berge, malerische Seen, üppige Wälder, pulsierende Städte, reiche kulturelle Erlebnisse, exquisite Gastronomie und lokale Produkte von höchster Qualität. Öffentliche Verkehrsmittel verbinden Kulturen und Sprachregionen und befördern Einheimische und Gäste bequem und nachhaltig. Diese harmonische Mischung schafft die ideale Kulisse für Frühlingsaktivitäten, die sowohl Körper als auch Geist erfrischen und inspirieren.

Im Fokus stehen dabei Aktivitäten, die bei den milden Frühlingstemperaturen einen gesunden und aktiven Lifestyle fördern. Ob beim Wandern in den Bergen, durch Wälder oder entlang malerischer Seen oder geschichtsträchtiger Bewässerungskanäle – den sogenannten Suonen –, beim Velofahren zum Entdecken von Städten und idyllischen Landschaften oder beim Mountainbiken, Tourenskifahren oder Frühlingsskifahren: die Auswahl ist so vielfältig wie die Schweiz selbst.

Entspannung bietet das Abtauchen in einem Thermalwasser, während Joggen und Laufen in Wäldern, Parks und an Uferpromenaden für frische Luft und Bewegung sorgen. Kulturelle Highlights warten bei Entdeckungstouren von Museen, Burgen und historischen Stätten. Die inspirierende Aufbruchstimmung im Frühling ist zudem die ideale Gelegenheit, sich in einer Vielzahl von Outdoor-Sportarten wie Klettern, Kanufahren, Stand-up-Paddeln und Yoga oder Qigong zu versuchen.

Um die belebende Frühlingsatmosphäre vollends zu erleben, stehen bei einem genussvollen Picknick lokale Produkte im Mittelpunkt. Die Saisonalität spiegelt sich in Köstlichkeiten wie Rhabarber, Spargel, Tomaten und Erdbeeren wider. Eine Auswahl an regionalen Käsesorten und schmackhaften Fleischspezialitäten, dazu knuspriges Brot oder duftendes Gebäck, begleitet von einem vitaminreichen Fruchtsaft aus den Schweizer Obstgärten, einem belebenden Schluck Schweizer Wein oder einem erfrischenden lokalen Bier, runden das Picknickerlebnis perfekt ab. In dieser reichhaltigen Vielfalt erwacht nicht nur die Natur, sondern auch das persönliche Wohlbefinden zu neuer Blüte.

Damit die aufblühende Natur noch viele Generationen nach uns berührt, setzen sich die 13 touristischen Regionen der Schweiz für nachhaltige Ferienangebote ein. Mit Swisstainable – dem Nachhaltigkeitsprogramm der Schweizer Tourismusbranche – bieten sie Gästen die Möglichkeit, die Natur nah und ursprünglich zu geniessen, die lokale Kultur authentisch zu erleben und regional zu konsumieren. Ein Grund mehr, das Frühlingserwachen in der Schweiz in all seinen Facetten zu geniessen.

25. Jun 2026

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Gesundheit

Mit Datennutzung und Innovationen zur Smarten Gesundheitsversorgung –Ein Beitrag von Dr. Marc-Pierre Möll, Geschäftsführer und Vorstandsmitglied BVMed – Bundesverband Medizintechnologie

Denn moderne Medizintechnik liefert genau das, was eine smarte Gesundheitsversorgung braucht: Kontinuierlich verfügbare Daten, intelligente Vernetzung und KI-gestützte Lösungen, die neue Versorgungswege ermöglichen. Unser Problem in Deutschland ist: sektorale Strukturen, tradierte Vergütungssysteme und uneinheitliche Vorgaben bremsen die digitale Transformation bislang aus. Was muss getan werden? Wir müssen Daten besser verfügbar machen. Wir müssen internationale Standards für Datenformate und -sicherheit verwenden. Wir müssen digitale Versorgung besser etablieren. Wir müssen digitale Versorgungspfade umsetzen. Die Nutzung von Daten ist das Kernelement, das digitale Versorgung in allen Sektoren und Situationen kennzeichnet. Dabei kann die Nutzung der Daten sehr verschieden gestaltet sein. Beispiele sind: - die Steuerung von Patientenpfaden anhand von aktuellen Daten und Informationen aus der Patientenhistorie, - das permanente Monitoring des Gesundheitszustandes anhand von kontinuierlich erhobenen Daten aus Sensoren oder anderen Messgeräten, - das situationsbezogene Management anhand von Alarmen bzw. Meldungen, - die Nutzung von Daten für die Weiterentwicklung von Produkten und Services sowie für Training, Validierung und Einsatz von KI, - die Nutzung von Daten für Digital Twin-Ansätze oder - die Nutzung von Daten für Training, Schulung, Weiterbildung. Wichtig ist, dass die erforderlichen Daten in der Versorgung zur richtigen Zeit und am richtigen Ort verfügbar sind, ein nutzbares Format haben oder über eine Schnittstelle genutzt werden können und die Rahmenbedingungen für die Datennutzung klar sind. **Aus Sicht der MedTech-Branche fordern wir:** - In einem neuen Primärversorgungssystem sollte die digitale Ersteinschätzung so entwickelt werden, dass künftig auch Echtzeitdaten für eine valide Ersteinschätzung genutzt werden können. - Für „Digital Twin-Technologien“ sollten pseudonymisierte Behandlungsdaten nutzbar gemacht werden. Denn Simulationen anhand von vorhandenem Bildmaterial können invasive Diagnostik verhindern oder Therapieschritte vorbereiten. - Das Einwilligungsmanagement zur Datennutzung im Behandlungsablauf sollte bundesweit vereinheitlicht werden und auf einer einheitlichen Interpretation der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) basieren. - Für die Verbesserung von Produkten und Services braucht die Industrie Zugang zu Gesundheitsdaten und teilt selbst auch ihre Daten. Dabei sind allerdings IP-Rechte zu beachten, gerade bei Medizinprodukten. - Unser Appell: Smarte Gesundheitsversorgung entsteht nicht durch einzelne Innovationen, sondern durch das Zusammenspiel von Daten, Vernetzung und KI. Die Zukunft der Versorgung ist möglich – jetzt muss das System folgen. ## Zum Autor: Dr. Marc-Pierre Möll ist seit April 2019 Geschäftsführer des Bundesverbandes Medizintechnologie e. V. in Berlin sowie Geschäftsführer der BVMed-Akademie. Er ist zudem Mitglied des BVMed-Vorstands.