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24. Dez 2021

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Gesundheit

Für eine bessere Zukunft spenden

Journalist: Kirsten Schwieger

Mit Patenschaften, Geld-, Sach oder Zeitspenden lassen sich notleidende Kinder im In- und Ausland unterstützen.

Kinderarmut gibt es auf der ganzen Welt. Besonders stark betroffen sind Kinder in Entwicklungsländern in Afrika, Asien und Lateinamerika. Aber auch in Osteuropa und in Deutschland leben viele Kinder unterhalb der Armutsgrenze. Dabei bedeutet Armut nicht nur Mangel an Essen, Kleidung und medizinischer Versorgung, sondern auch an gerechten

Bildungschancen. Kinderhilfsorganisationen helfen weltweit, die grundlegende Bedürfnisse von Kindern sicherzustellen und ihnen eine sichere Zukunft zu ermöglichen. Ihre Schwerpunkte haben sie dabei meist in unterschiedlichen Themengebieten, oft auch verschiedenen Projektländern. Sie engagieren sich gegen Hunger, Kinderarbeit, -prostitution sowie soziale Ungerechtigkeit und für eine bessere Gesundheitsversorgung, Bildung und Kinderrechte.

Neben großen internationalen Kinderhilfsorganisationen wie Unicef, Plan International, World Vision, Save the Children oder terre des hommes gibt es hierzulande noch viele andere, oftmals kleinere Organisationen, welche sich für Kinderwohl einsetzen. Beispielsweise die SOS-Kinderdörfer, die Kindernothilfe, das Deutsche Kinderhilfswerk oder das Kinderhilfswerk Eine Welt e.V. Mit einmaligen oder dauerhaften Spenden können Privatpersonen diese finanziell unterstützen. Die Spenden können allgemein verwendbar oder zweckgebunden sein – beispielsweise für eine bestimmte Anzahl Atemschutzmasken, Schulbücher, Impfungen oder auch ein Babybett. Bei zweckgebundenen Spenden wissen Spender genau, was mit ihrem Geld passiert. Allerdings verursachen sie einen großen Abwicklungsaufwand und ziehen möglicherweise Geld von dringenderen Projekten ab.

Insbesondere die großen Organisationen bieten zudem die Möglichkeit, Patenschaften für ein konkretes Kind zu übernehmen. Mit dieser persönlichen Form der Spende wird die Grundversorgung notleidender Kinder sichergestellt und ihnen Perspektiven für die Zukunft ermöglicht. Am nachhaltigsten ist diese Unterstützung, wenn nicht nur das Patenkind, sondern ein ganzes Projekt oder die ganze Dorfgemeinschaft des Kindes damit unterstützt werden. Noch wichtiger als bei einmaligen Spenden ist die sorgfältige Information über seriöse und individuell passende Organisationen.

Eine sehr persönliche und ideale Spendenform für pensionierte Menschen ist die Zeitspende. Als Vorlesepaten oder Leih-Großeltern können Best Ager beispielsweise benachteiligten Kindern in ihrer Nähe Unterstützung und Geborgenheit geben – in individuell passenden Zeitrahmen. Auch Sachspenden wie Kleidung, Spielzeug oder Bücher nehmen viele Organisationen gerne an – per Post oder durch persönliche Abgabe. Mit der Smartphone-App „Share The Meal“ des World Food Programme lässt sich mit nur 40 Cent einem Kind eine Mahlzeit spendieren.

Eine beliebte Spendenform zur Weihnachtszeit ist die Übernahme eines Weihnachtsgeschenkes für ein bedürftiges Kind im In- oder Ausland. Hier können entweder selbst Pakete mit Sachspenden gepackt oder online in Auftrag gegeben werden. Großer Bekanntheit erfreuen sich beispielsweise das Engelbaum-Projekt des christlichen Vereins Kinderarmut in Deutschland oder die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ der Samariter. Auch die Tafeln und viele andere kleine Organisationen organisieren Weihnachtsgeschenke für Kinder in Not.

18. Mär 2026

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Gesundheit

Ungewollt kinderlos

Für viele Paare gehört der Wunsch nach einem eigenen Kind fest zum Lebensplan. Doch bei rund 15 bis 20 Prozent der Paare in Deutschland bleibt dieser Wunsch unerfüllt¹. Damit beginnt für viele nicht nur ein körperlich, sondern auch emotional herausfordernder Weg. Untersuchungen, Behandlungszyklen, hormonelle Messwerte, Wartezeiten – der Gedanke an ein Baby bestimmt den Alltag. Das eigentliche Leben gerät dabei oft in eine Warteschleife. Urlaube lassen sich kaum planen; der nächste Karriereschritt? Scheint mit einer kommenden Schwangerschaft nur schwer vereinbar. Auch die finanzielle Seite ist belastend. Wiederholte Fruchtbarkeitsbehandlungen bedeuten erhebliche Kosten. Für viele Paare geht es irgendwann längst nicht mehr nur um die Frage, ob sie ein Kind bekommen, sondern auch darum, wie lange sie den physischen, psychischen und finanziellen Druck durchhalten können. In dieser schwierigen Situation spielt begleitende psychotherapeutische Unterstützung eine zentrale Rolle. Wenn man sich zwischen Hoffnung und Verzweiflung, Ratlosigkeit und tiefer Trauer nach der nächsten Fehlgeburt irgendwann fragt: Bin ich genug, auch ohne Kind? Was erfüllt mein Leben, auch wenn ich keine Mutter bin? >Für viele Paare geht es irgendwann längst nicht mehr nur um die Frage, ob sie ein Kind bekommen, sondern auch darum, wie lange sie den physischen, psychischen und finanziellen Druck durchhalten können. Die Ursachen dafür, warum eine Schwangerschaft auf natürlichem Wege ausbleibt, können komplex sein und sind nicht immer eindeutig zu bestimmen. Daher suchen viele Paare ergänzend zur schulmedizinischen Diagnostik nach Wegen, um die Voraussetzungen für eine Empfängnis ganzheitlich zu fördern, sowohl auf körperlicher als auch auf seelischer Ebene. Naturheilkundliche Ansätze können dabei wertvolle Impulse geben. So kann Akupunktur im Rahmen einer IVF (In-vitro-Fertilisation) den Behandlungserfolg positiv beeinflussen, in dem sie bei Männern die Spermienqualität verbessert und bei Frauen die Funktion der Eierstöcke unterstützt. Ganzheitliche Therapiekonzept verbinden unterschiedlichste Behandlungen um körpereigene Prozesse zu harmonisieren, von der Entgiftung und Entsäuerung des Körpers über Mikronährstoff- und Ordnungstherapien bis hin zu therapeutischen Massagen. Ebenso können Achtsamkeitstraining, Yoga oder Entspannungsverfahren helfen, Druck abzubauen und das hormonelle Gleichgewicht zu stabilisieren. Wenn IVF dann sprichwörtlich gefruchtet hat, wird das Wunder des entstehenden Lebens erst richtig bewusst. Ein unerfüllter Kinderwunsch bleibt eine vielschichtige Herausforderung, die medizinische, emotionale und soziale Aspekte gleichermaßen berührt. Unterstützungsangebote können Paare entlasten und ihnen helfen, den Weg durch Diagnostik und Behandlung selbstfürsorglicher zu gestalten. Letztlich geht es auch darum, die eigenen Grenzen zu erkennen – und liebevoll mit ihnen umzugehen. Dazu gehört die Offenheit für das, was möglich ist, aber auch die Akzeptanz für das, was nicht. ¹ Quelle: Deutsches IVF-Register (Jahresbericht 2024)

29. Jan 2026

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Gesundheit

Ayurveda – Personalisierte Prävention – mit Dr. Dinu Shivaraman Kumar, Bachelor of Ayurvedic Medicine and Sciences

![naturhotel_chesa_valisa_dr.dinu_spa_lächeln_gerader_blick_nah_holzwand Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/naturhotel_chesa_valisa_dr_dinu_spa_laecheln_gerader_blick_nah_holzwand_Online_006187468b.jpg) ``` Dr. Dinu Shivaraman Kumar, Bachelor of Ayurvedic Medicine and Sciences ``` **Was verrät die Konstitutionsbestimmung?** Die Konstitutionsbestimmung zeigt das individuelle Zusammenspiel von Vata, Pitta und Kapha – die ganz persönliche energetische Landkarte eines Menschen. Sie gibt Aufschluss über körperliche und mentale Stärken und Schwächen sowie über typische Reaktionen auf Stress, Ernährung und Lebensweise. Auf dieser Grundlage wählen Ayurveda-Ärzte und -Therapeuten den Heilungsansatz individuell – angepasst an die aktuelle Lebenssituation und die persönlichen Eigenschaften der behandelten Person. **Warum ist es wichtig zu wissen, welchem Dosha-Typ man angehört?** Dieses Wissen ist die Grundlage jeder ayurvedischen Empfehlung. Nur so können Ernährung, Tagesrhythmus, Anwendungen und Lebensstil wirklich individuell abgestimmt werden – für Balance, Gesundheit und inneren Frieden. **Wie fühlen Sie die Beschwerden der Behandelten?** Ich spüre mit den Händen, sehe mit den Augen – aber vor allem höre ich zu. Durch Pulsdiagnose, Gespräch und Beobachtung erfasse ich nicht nur Symptome, sondern erkenne auch die tieferen Zusammenhänge. >Die Konstitutionsbestimmung zeigt das individuelle Zusammenspiel von Vata, Pitta und Kapha – die ganz persönliche energetische Landkarte eines Menschen