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6. Okt 2020

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Lifestyle

Köstliche deutsche Weinvielfalt

Journalist: Aileen Reese

Deutschlands Weine sind so vielfältig wie der Boden, aus dem die Trauben wachsen. Die unterschiedlichen Klimata sind ausschlaggebend für die Einzigartigkeit der deutschen Weine. Nehmen wir den kräftigen Dornfelder oder einen trockenen und frischen Spätburgunder, ein spritziger Weißherbst oder einen fruchtigen Grauburgunder. Für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Von dieser schmackhaften Vielfalt kann man sich auf vielen Wegen überzeugen lassen. Wer nur seinen richtigen Geschmack finden möchte, kann bei unterschiedlichen Online-Händlern Probierpakete direkt nach Hause ordern und in den eigenen vier Wänden die Vielfalt Deutschlands austesten. Anders bei Weinproben, hier können sich Laien und Weinliebhaber durch diverse Sorten testen und von Expertenwissen profitieren und sich beraten lassen. Bei Weinseminaren oder Weinevents geht es noch tiefer: Mehrere Weine, aber auch explizite Weinsorten und -reben werden studiert und man erfährt genaueres über Herkunft und Details des Herstellungsprozesses. Dabei ist schon einmal gut zu wissen, dass die Trauben in Deutschland länger reifen als in sonnigen südlichen Ländern. Dadurch gewinnt die Traube an Aroma und Geschmacksstoffen, wodurch der Wein an Qualität zunimmt.

Dank vieler Liebhaber und Anhänger ist es möglich, auf Weinreise zu gehen. Es haben sich sogar Reise-Veranstalter auf die immer beliebter werdenden Wein-reisen spezialisiert. Diese werden nicht nur international, wie zum Beispiel nach Griechenland oder Frankreich, organisiert und unternommen – im Fokus steht auch Deutschland mit seinen vielen Weinanbaugebieten und Winzern, die ihr Handwerk gelernt haben, was deutsche Weine schmackhaft beweisen.

Wer auf eigene Faust die Weingüter Deutschlands erkunden möchte, kann dies ganz einfach tun. Die Weinfachfrau Nathalie Lump hat hierzu einen kleinen Guide kreiert. „Weingüter entlang der Autobahn“ bietet Tipps für genussvolle und erholsamen Wochenendtrips. Mit 66 Weingütern, kleinen Restaurant im Grünen in der Nähe der Ausfahrt und gemütlichen Hotels für spontane Übernachtungen ein guter Begleiter im Handschuhfach für ein kleines Wein-Abenteuer.Wer kein Autofahrer ist und mehr Zeit in einem Weingebiet verbringen möchte, um alle Facetten kennenzulernen, kann auch zu Fuß bei einer Wanderung mehr über das jeweilige Gebiet lernen und auf den ausgewiesenen Wanderwegen Kunst und Leute kennenlernen. Bei einer geführten Wanderung gibt es sogar kleine Verköstigungen zwischen den sonnenbeschienenen Reben.

Die Weinregionen Deutschlands sind  auf jeden Fall ein kleines Abenteuer wert. Sie bestechen durch ihre Schönheit und viele kulinarischen Highlights, die bei Festen und Events gefeiert und genossen werden können.

29. Apr 2026

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Lifestyle

Sommermomente in Nah und Fern – Ein Beitrag von Lena Martin (@inspirationdelavie), Reisebloggerin und Content Creatorin

Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Städtereisen sind dabei für viele längst zu einer der liebsten Formen geworden, kurze Auszeiten zu nehmen: Rund 34 Millionen Menschen in Deutschland zieht es jedes Jahr in eine Stadt. Dabei geht der Blick immer häufiger weg von den großen Klassikern wie Berlin oder Paris und hin zu Orten, die leiser erzählen, aber oft länger nachklingen. Städte wie Brügge mit ihren verwunschenen Gassen und stillen Grachten oder die Küstenregionen Andalusiens mit ihren weiten Ausblicken, kleinen Hafenstädten und dem lebendigen Málaga zeigen, wie viel Charme abseits der bekannten Routen steckt. Neben bekannten Sehnsuchtsorten wie Marseille oder Bremen stehen auf meiner persönlichen Bucket-List Städte wie Kopenhagen, Porto oder Gent. Orte, die Kultur, entspanntes Lebensgefühl und kulinarische Vielfalt auf ganz eigene Weise verbinden und genau deshalb im Gedächtnis bleiben. Innerhalb Deutschlands zeigt sich, wie unterschätzt viele Destinationen noch immer sind! Ob Regensburg, Bamberg oder Pottenstein im Süden, Jena und Dresden im Osten, Lüneburg und Lübeck im Norden oder Saarburg, Wiesbaden und Baden-Baden im Westen – jede Region hat ihre eigenen „Perlen“, die es zu entdecken gilt. Gerade diese Orte sind perfekt für den Trend des Slow-Travels: durch Altstädte schlendern, architektonische Details entdecken und zwischendurch immer wieder innehalten, um regionale Spezialitäten zu genießen. >Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Denn Kulinarik ist einer der wichtigsten Bestandteile moderner Städtereisen. Besondere Märkte, kleine Cafés, lokale Restaurants und kreative Food-Konzepte prägen das Erlebnis ebenso wie Sehenswürdigkeiten. Regionale Produkte, saisonale Gerichte und authentische Küche schaffen eine Verbindung zum Reiseziel, die weit über das Visuelle hinausgeht. Genau diese Mischung aus Entdecken und Genießen macht den Reiz vieler kleinerer Städte aus. Auch für Kurztrips und verlängerte Wochenenden bieten sich unzählige Möglichkeiten: Naturregionen wie das Fichtelgebirge, der Pfälzerwald oder der Schwarzwald verbinden Natur, kleine Wanderungen und Erholung mit kulinarischen Highlights. Ergänzt wird dieses Angebot durch charmante Kleinstädte und Ausflugsziele, die sich ideal für spontane Reisen eignen. Auch in unseren Nachbarländern zeigt sich dieses neue Reisegefühl ganz deutlich. Städte wie Straßburg, Dinant, Luxemburg oder Groningen stehen sinnbildlich für eine Art des Reisens, bei der es weniger um Größe oder Bekanntheit geht, sondern um Atmosphäre, Lebensgefühl und diese kleinen, unerwarteten Details, die einen Ort unverwechselbar machen. Der Sommer lädt dazu ein, Bekanntes neu zu entdecken und vor allem Unbekanntem eine Chance zu geben. Wer sich darauf einlässt, merkt schnell: Die schönsten Reiseerlebnisse entstehen oft dort, wo man sie am wenigsten erwartet – abseits der Touristenpfade, irgendwo zwischen kleinen Gassen, regionalen Köstlichkeiten und dem Gefühl, genau im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein.