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30. Dez 2024

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Gesundheit

Lift me up

Journalist: Kirsten Schwieger

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Foto: Mart Production/pexels

Zellerneuerndes Retinol, fragmentiertes Hyaluron, verkapselte Vitamine und Coenzym Q10: Dank Quantensprüngen in der Forschung hat die Kosmetikindustrie raffinierte wie effektive Wirkstoffe für die Hautverjüngung auf Lager.

Doch vielen Frauen (und manchen Männern) reicht das Cremen irgendwann nicht mehr. Für diese gibt es dann eine Vielzahl non- beziehungsweise minimalinvasiver Facelifting-Methoden, die darauf abzielen, die Haut zu straffen, Falten zu reduzieren und das Gesicht insgesamt jugendlicher wirken zu lassen. Eine beliebte Variante ist, sich die vormals gecremten Wirkstoffe als Injektion direkt unter die Haut spritzen oder per Microneedling einarbeiten zu lassen.

Wer länger anhaltende Ergebnisse wünscht, um erste Anzeichen der Hautalterung im Bereich der unteren Wangen und der Kieferlinie zu tilgen, entscheidet sich oft für ein Minifacelift. Die schonende Methode bearbeitet weniger Gewebe als klassische Faceliftings mit dem Vorteil kürzerer Operations- und Ausfallzeiten. Bei älteren Patienten mit ausgeprägten Falten im Gesicht und am Hals sowie hängenden Wangenpartien dagegen erfreut sich das SMAS-Facelifting großer Beliebtheit. Die ebenso fortschrittliche wie effektive Technik ist quasi der Goldstandard für nachhaltige Ergebnisse, indem durch sie nicht nur die Haut, sondern auch die tieferliegende Bindegewebsschicht (SMAS genannt) unter Vollnarkose angehoben und gestrafft wird.

25. Jun 2026

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Gesundheit

Mit Datennutzung und Innovationen zur Smarten Gesundheitsversorgung –Ein Beitrag von Dr. Marc-Pierre Möll, Geschäftsführer und Vorstandsmitglied BVMed – Bundesverband Medizintechnologie

Denn moderne Medizintechnik liefert genau das, was eine smarte Gesundheitsversorgung braucht: Kontinuierlich verfügbare Daten, intelligente Vernetzung und KI-gestützte Lösungen, die neue Versorgungswege ermöglichen. Unser Problem in Deutschland ist: sektorale Strukturen, tradierte Vergütungssysteme und uneinheitliche Vorgaben bremsen die digitale Transformation bislang aus. Was muss getan werden? Wir müssen Daten besser verfügbar machen. Wir müssen internationale Standards für Datenformate und -sicherheit verwenden. Wir müssen digitale Versorgung besser etablieren. Wir müssen digitale Versorgungspfade umsetzen. Die Nutzung von Daten ist das Kernelement, das digitale Versorgung in allen Sektoren und Situationen kennzeichnet. Dabei kann die Nutzung der Daten sehr verschieden gestaltet sein. Beispiele sind: - die Steuerung von Patientenpfaden anhand von aktuellen Daten und Informationen aus der Patientenhistorie, - das permanente Monitoring des Gesundheitszustandes anhand von kontinuierlich erhobenen Daten aus Sensoren oder anderen Messgeräten, - das situationsbezogene Management anhand von Alarmen bzw. Meldungen, - die Nutzung von Daten für die Weiterentwicklung von Produkten und Services sowie für Training, Validierung und Einsatz von KI, - die Nutzung von Daten für Digital Twin-Ansätze oder - die Nutzung von Daten für Training, Schulung, Weiterbildung. Wichtig ist, dass die erforderlichen Daten in der Versorgung zur richtigen Zeit und am richtigen Ort verfügbar sind, ein nutzbares Format haben oder über eine Schnittstelle genutzt werden können und die Rahmenbedingungen für die Datennutzung klar sind. **Aus Sicht der MedTech-Branche fordern wir:** - In einem neuen Primärversorgungssystem sollte die digitale Ersteinschätzung so entwickelt werden, dass künftig auch Echtzeitdaten für eine valide Ersteinschätzung genutzt werden können. - Für „Digital Twin-Technologien“ sollten pseudonymisierte Behandlungsdaten nutzbar gemacht werden. Denn Simulationen anhand von vorhandenem Bildmaterial können invasive Diagnostik verhindern oder Therapieschritte vorbereiten. - Das Einwilligungsmanagement zur Datennutzung im Behandlungsablauf sollte bundesweit vereinheitlicht werden und auf einer einheitlichen Interpretation der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) basieren. - Für die Verbesserung von Produkten und Services braucht die Industrie Zugang zu Gesundheitsdaten und teilt selbst auch ihre Daten. Dabei sind allerdings IP-Rechte zu beachten, gerade bei Medizinprodukten. - Unser Appell: Smarte Gesundheitsversorgung entsteht nicht durch einzelne Innovationen, sondern durch das Zusammenspiel von Daten, Vernetzung und KI. Die Zukunft der Versorgung ist möglich – jetzt muss das System folgen. ## Zum Autor: Dr. Marc-Pierre Möll ist seit April 2019 Geschäftsführer des Bundesverbandes Medizintechnologie e. V. in Berlin sowie Geschäftsführer der BVMed-Akademie. Er ist zudem Mitglied des BVMed-Vorstands.