Diesen Artikel teilen:

27. Apr 2020

|

Gesellschaft

Ludwigsburg: Smart City Lösungen dicht am Bürger

Journalist: Frank Tetzel

Smart City Lösungen werden allgemein mit großen Metropolen in Verbindung gebracht, dabei spielen Mittelzentren inzwischen eine wichtige Rolle. 

Ein Beispiel dafür ist die Kreisstadt Ludwigsburg in Baden-Württemberg. Die Stadt liegt in der Metropolregion Stuttgart und zählt mehr als 90.000 Einwohner.

Smart City Lösungen sollen einerseits bessere Umweltbedingungen in der Stadt ermöglichen. Etwa durch Verkehrsleitsysteme oder eine digitale StuWicard sollen smarte Technologien den Komfort der Bürger bei der Abwicklung sämtlicher Aufgaben und Geschäfte mit der Verwaltung erhöhen. Durch die digitalisierten Lösungen hat die Stadt einen Innovationsschub erfahren.

Die Smart City-Lösungen haben direkten Einfluss auf das Alltagsleben der Bewohner. Schon vor fünf Jahren hat man in der Kreisstadt ein Innovationsnetzwerk, das Living LaB Ludwigsburg, gegründet, welches aus Vertretern von Wirtschaft, Forschung und Stadtverwaltung besteht. Die verschiedenen Disziplinen ermöglichen es, Forschungsideen und innovative Lösungen co-kreativ in der Stadt zu erproben. Ein Beispiel dieser Zusammenarbeit ist ein 24/7 Terminal, der In Zusammenarbeit mit einem Industriepartner entwickelt wurde, und der es ermöglicht, beantragte Personalausweise und Reisepässe abzuholen. Der Terminal prüft über einen Fingerabdruck-Scan die Identität des Besitzers. Das Projekt hat Pilotcharakter in Deutschland. 

Zudem hat Ludwigsburg als erste Kommune in Deutschland einen sprechenden Serviceroboter in seinem Bürgerbüro installiert.

22. Apr 2026

|

Gesellschaft

Green Fishing – mit Josef Bernard, YouTuber des Kanals BROSEF

![Josef_Bild_2 Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Josef_Bild_2_Online_bfe4ca7f26.jpg) ``` Josef Bernard, YouTuber des Kanals BROSEF ``` **Was kann die Angel-Community dazu beitragen, unsere Gewässer langfristig schützen?** „Jeder Angler sollte seinen Platz besser hinterlassen, als er ihn vorgefunden hat, also auch Müll anderer mitnehmen und Auffälligkeiten melden. Die Sensibilität dafür ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen: Viele Angler engagieren sich aktiv für saubere Gewässer. Mein Freund Jan Ebel organisiert z. B. mit seinem Verein „Spreepublik“ regelmäßig Clean-ups in Berlin, bei denen Elektroscooter und anderer Schrott aus der Spree gefischt werden. Solche Aktionen zeigen, wie wichtig das Engagement der Angler für den Gewässerschutz ist. Mit der wachsenden Zahl an Hobbyfischern steigt das Bewusstsein für Nachhaltigkeit noch mehr, und viele Marken reagieren darauf, z. B. mit umweltfreundlicheren Angelködern. Beim Raubfischangeln mit Kunstködern nimmt die Nachfrage nach phthalatfreien Gummimischungen zu. Catch & Release (C&R), also das Fangen und Freilassen hingegen ist in ein kontroverses Thema. Mir ist wichtig, den gefangenen Fisch zu verwerten und der Angelei damit einen Sinn zu geben – das ist auch das Konzept unseres YouTube-Kanals BROSEF: Wir fangen Fisch zum Verzehr und zeigen, wie einfach und lecker man ihn zubereiten kann. C&R hat jedoch seine Berechtigung, um Fische, die dem regionalen Schonmaß unterliegen, wieder in das Gewässer zu geben. Wie es beispielsweise die „Müritzfischer“ nicht nur bei kleinen, auch bei großen Fischen mit starken Genen praktizieren und somit die Produktivität des Gewässers aufrechterhalten. Wichtig beim Release ist natürlich der schonende Umgang: kurze Luftzeiten und befeuchtete Hände, um die Schleimhaut der Fische nicht zu beschädigen. Solche Grundlagen lernt jeder Angler bereits in der Prüfung.“