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6. Jun 2024

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Gesellschaft

Mit batteriebasierten Schnellladern macht E-Mobility Spaß

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Foto: deutscher Zukunftspreis/Ansgar Pudenz

Thomas Speidel, CEO von ADS-TEC Energy, weiß, welche Hebel zum Erreichen von mehr Elektromobilität bedient werden müssen.

Welche Voraussetzungen brauchen wir, um die Mobilitätswende flächendeckend voranzubringen?

Wir brauchen endlich klare politische Vorgaben für langfristige Planungssicherheit – für Automobilhersteller, Infrastrukturinvestoren und Käufer. Wir brauchen eine flächendeckende Ladeinfrastruktur. Strom ist überall verfügbar, aber wir haben nicht überall in kurzer Zeit die notwendige Menge, um Autos schnell zu laden. Außerdem fehlt es an Ladepunkten in entlegenen Gebieten. Drittens ist nicht der Energiebedarf das Problem, sondern die Verteilung und damit die Entkopplung. E-Mobilität muss auch bei Dunkelflaute möglich sein.

Wie lässt sich die vernetzte und nachhaltige Mobilität sichern?

Damit die Fahrzeuge miteinander kommunizieren können, brauchen wir eine lückenlose und flächendeckende Anbindung an die Backend-Systeme. Zweitens geht es auch um die Infrastruktur in Gebäuden, Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen und Wohngebieten sowie um die aktive Nutzung dezentraler Erzeugung und damit um die Sektorenkopplung auf allen Ebenen.

Was ist das Besondere an der Schnellladesäule ChargePost?

Der ChargePost ist ein weiteres Produkt aus der Reihe batteriebasierter Ultraschnelllader. Das Besondere: Unser Schnelllader hat den Speicher schon integriert. Um ein Auto schnell laden zu können, brauchen wir lediglich 87 kW um eine Ladeleistung von etwa 300 kW zu ermöglichen.

18. Mär 2026

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Gesellschaft

Hören macht klug

Kaum läuft der Lieblingssong, wird aus dem Kinderzimmer eine Bühne. Es wird gehüpft, getanzt, gerappt und mitgesungen. Musik bringt positive Energien ins Leben – und kann noch viel mehr: Musik stärkt das Arbeitsgedächtnis von Kindern, also die Fähigkeit, Informationen kurzzeitig zu speichern und zu verarbeiten. Damit Kinder neue Inhalte verstehen und anwenden können, braucht das Arbeitsgedächtnis eine ausreichend große Kapazität. Ist diese noch nicht altersgemäß entwickelt, kann das Lernen zur Herausforderung werden. Musik wirkt da im Kopf wie Fitness. Als gezieltes Gedächtnistraining, mit der die geistige Leistungsfähigkeit, schon im Vorschulalter, gefördert und somit das spätere Lernen erleichtert wird. Hörspiele ergänzen diese Reise in die Klangwelt: Kinder konzentrieren sich auf das gesprochene Wort und lernen Geschichten aus Stimmen, Geräuschen und Musik zu visualisieren. Statt auf Bilder zu schauen, erschaffen sie diese selbst im Kopf. Das fördert die Fantasie, Sprachentwicklung und Konzentration. Auch Singen macht Sprache lebendig. Mit Reimen, Wiederholungen und eingängigen Melodien entdecken Kinder neue Wörter und Satzmuster ganz intuitiv. Dabei wächst nicht nur ihr Sprachgefühl, sondern auch das Wir-Gefühl: Beim gemeinsamen Singen hören sie aufeinander, reagieren im Takt und erleben echtes Miteinander. Wenn die Musik dann in Bewegung übergeht, wird aus Rhythmus Körpergefühl. Tanzen stärkt Motorik, Koordination und Selbstvertrauen. >Musik wird damit zum Sprachrohr für Gefühle. Sie bieten einen sicheren Raum, der Kinder ihre Emotionen erkennen, ausdrücken und verstehen lernen lässt. Was sich in den letzten Jahren deutlich verändert hat, ist die musikalische Sprache, in der all das passiert. Moderne Kinderlieder lösen sich zunehmend vom pädagogischen Zeigefinger und suchen die Nähe zur Popkultur. Statt bravem Gitarrenfolk vom Pädagogen in Latzhose mit Mitmachliedern übers Zähneputzen, erklingen Hip-Hop-Beats, Indiepop und Reggae-Grooves. Die Texte greifen Themen auf, die Kinder beschäftigen: Familienalltag, Freundschaft, kleine Wutanfälle oder erzählen vom Mut, das erste Mal auf dem Fahrrad zu fahren. Musik wird damit zum Sprachrohr für Gefühle. Sie bieten einen sicheren Raum, der Kinder ihre Emotionen erkennen, ausdrücken und verstehen lernen lässt. Und ja – wenn das Lieblingslied zum hundertsten Mal läuft, nervt es vielleicht ein bisschen weniger, wenn der Text nicht von Reimen auf Hände waschen handelt, sondern davon, dass Eltern auch nur Menschen sind. Was einen Song besonders „kindertauglich“ macht, ist trotzdem eine Wissenschaft. Laut einem Bericht der New York Post¹ haben Forschende aus Sheffield herausgefunden, dass dazu ein Tempo zwischen etwa 60 und 120 BPM gehört, also ein Rhythmus, bei dem es sich gut mitwippen lässt; eingängige Wiederholungen sowie eine klare, positive Klangstruktur. Kommt Ihnen bekannt vor? Das sind genau die Zutaten, die es für einen guten Ohrwurm braucht. ¹ New York Post: „‘Radio Ga Ga’ is scientifically proven to be a perfect kids song“, 6. August 2024.