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30. Sep 2022

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Business

„Mit einer 99 % Spam-Erkennungsrate gegen Cyberattacken"

Journalist: Julia Butz

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Foto: Presse

Roger David, Geschäftsführer windream GmbH über Cybersicherheit

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Mit welchen Tools können sich Unternehmen vor Cyberattacken schützen?

Mailserver-Security-Software zum Schutz vor Spam-, Phishing- und Malware-Angriffen ist ein erster Schritt. Wir schützen Unternehmen durch unser Produkt eXpurgate, indem mit einer Spam-Erkennungsrate von über 99 % sichergestellt wird, dass nur wirklich businessrelevante Inhalte den Weg zum Empfänger finden. Auch gegen DDoS-Attacken wird eXpurgate erfolgreich eingesetzt.

Was raten Sie Ihren Kunden darüber hinaus?

Ganz wichtig sind vernünftige Back-ups und eine allumfassende Archivierung. So sind auch bei einer Verschlüsselungsattacke Dokumentarchive nicht veränderbar. Wir sind in der Lage, die Dokumentbestände mit allen Klassifizierungen, Merkmalen und Attributen vollständig wiederherzustellen. Dabei wird das Enterprise-Content-Managementsystem nahtlos an das ERP-System des Kunden gekoppelt, sodass er mit integrierten Systemen arbeiten kann.

Welche Rolle spielt der Faktor Mensch?

Die Sensibilisierung der Mitarbeiter und regelmäßige Schulungen sind immens wichtig. Vor allem in Zeiten von Mobile Offices, wenn Mitarbeiter für den privaten Computer einen Zugang zum Firmennetzwerk erhalten, ist das im Hinblick auf Cyberattacken und die kriminellen Unternehmen, die dahinterstecken, ein Riesenproblem. Ich sage bewusst Unternehmen, denn die Attacken gehen von absolut professionell agierenden Organisationen aus.

2. Apr 2026

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Business

Daten als Fundament moderner Wertschöpfung – mit Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich

![Andreas Wagner Atelier Schulte 4 Kopie Onlinejpg.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Andreas_Wagner_Atelier_Schulte_4_Kopie_Onlinejpg_ba179e5e36.jpg) ``` Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich ``` Moderne Wertschöpfungsnetzwerke bestehen aus eng verknüpften Prozessen in Planung, Beschaffung, Produktion und Logistik. Um diese komplexen Systeme besser steuern zu können, setzen Unternehmen zunehmend auf Plattformen, die Anwendungen, Daten und Prozesse über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verbinden. So entstehen gemeinsame Datenräume, in denen Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und analysiert werden können. Zunehmend werden dafür standardisierte Datenprodukte aufgebaut, die Informationen strukturiert bereitstellen und für Analysen nutzbar machen. „Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild“, sagt Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich. Datenmodelle und analytische Systeme helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Handlungsoptionen abzuleiten. „Die Herausforderung liegt heute weniger im Sammeln von Daten als darin, aus ihnen fundierte Entscheidungen zu entwickeln“, so Wagner. >Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild.

2. Apr 2026

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Business

„Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor“ – mit Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria

![Michael Rauhofer_Büro Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Michael_Rauhofer_Buero_Online_6096b75223.jpg) ``` Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria ``` In der Logistik zahlt sich Nachhaltigkeit für die Unternehmen immer dann aus, wenn sie Kosten stabilisiert, Risiken reduziert und die Effizienz erhöht. Wer Emissionen senkt, reduziert oft auch Energie und Mautkosten und macht seine Lieferketten robuster. Entscheidend ist, Nachhaltigkeit als Business Case zu denken: etwa durch intermodale Konzepte und kombinierte Verkehre, die wirtschaftlich sind und gleichzeitig CO₂ sparen. Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. >Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Für Unternehmen sind auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit drei Schritte entscheidend. Erstens Transparenz bei den Daten – etwa über Sendungen, Laufzeiten oder Emissionen. Zweitens eine klare Dekarbonisierungs Roadmap. Das umfasst Flotte, Modal Shift, aber auch die Einbindung von Partnern. Und drittens der verantwortungsvolle Einsatz von Digitalisierung und KI. Das heißt: saubere Daten, klar definierte Anwendungsfälle, geschulte Mitarbeitende und von Anfang an mitgedachte Compliance.