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28. Jan 2019

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Business

Mobilität ist CASE*!

2019 dürfte das Jahr werden, in dem Mobilität nicht mehr isoliert betrachtet wird, sondern Teil einer umfassenderen Vision intelligenter Städte wird. „Um dem Bedürfnis zur Vernetzung Rechnung zu tragen, hat Bridgestone im vergangenen Jahr eine Lösung zur vorausschauenden Wartung ‚My Speedy‘ für die Problemmeldung in Echtzeit auf den Markt gebracht“, erklärt Paolo Ferrari, CEO & President Bridgestone EMEA. „Wir glauben, dass die große Menge an Echtzeit-Fahrzeugdaten dazu beitragen wird, den Fokus vom Kostenmanagement auf die Produktivitätssteigerung zu verlagern.“

Zwar ist es bis zu autonomen Fahrzeugen noch ein weiter Weg, doch Bridgestone erforscht in der eigenen „Digitalen Garage“ bereits modernste Reifensensoren und Analysemodelle, um Sicherheitssysteme von Reifen anzupassen. Die Rentabilität bleibt jedoch eine zentrale Herausforderung für die Branche: „Wir untersuchen zunehmend, wie wir unsere Vertriebsnetze in den städtischen Zentren flexibler gestalten können, um die Bedürfnisse gemeinsam genutzter Fahrzeugflotten besser zu erfüllen und zu ihrer zentralen Servicestelle zu werden.“

Eine Reihe von Fahrzeugherstellern haben 2018 mehrere neue elektrische Fahrzeugmodelle eingeführt – und dieser Zuwachs zeigt sich auch im Nutzfahrzeug-Bereich. Mit der wachsenden Fahrzeuganzahl erhöhen sich jedoch zugleich die Anforderungen an die Ladeinfrastruktur. Laut Schätzungen von McKinsey werden bis 2030 zusätzliche 40 Millionen Ladestationen benötigt, um die weltweite Nachfrage zu befriedigen. 

*Connected (vernetzt), Autonomous (autonom), Shared (flexibel) und Electric (elektrisch)

2. Apr 2026

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Business

Daten als Fundament moderner Wertschöpfung – mit Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich

![Andreas Wagner Atelier Schulte 4 Kopie Onlinejpg.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Andreas_Wagner_Atelier_Schulte_4_Kopie_Onlinejpg_ba179e5e36.jpg) ``` Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich ``` Moderne Wertschöpfungsnetzwerke bestehen aus eng verknüpften Prozessen in Planung, Beschaffung, Produktion und Logistik. Um diese komplexen Systeme besser steuern zu können, setzen Unternehmen zunehmend auf Plattformen, die Anwendungen, Daten und Prozesse über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verbinden. So entstehen gemeinsame Datenräume, in denen Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und analysiert werden können. Zunehmend werden dafür standardisierte Datenprodukte aufgebaut, die Informationen strukturiert bereitstellen und für Analysen nutzbar machen. „Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild“, sagt Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich. Datenmodelle und analytische Systeme helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Handlungsoptionen abzuleiten. „Die Herausforderung liegt heute weniger im Sammeln von Daten als darin, aus ihnen fundierte Entscheidungen zu entwickeln“, so Wagner. >Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild.

2. Apr 2026

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„Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor“ – mit Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria

![Michael Rauhofer_Büro Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Michael_Rauhofer_Buero_Online_6096b75223.jpg) ``` Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria ``` In der Logistik zahlt sich Nachhaltigkeit für die Unternehmen immer dann aus, wenn sie Kosten stabilisiert, Risiken reduziert und die Effizienz erhöht. Wer Emissionen senkt, reduziert oft auch Energie und Mautkosten und macht seine Lieferketten robuster. Entscheidend ist, Nachhaltigkeit als Business Case zu denken: etwa durch intermodale Konzepte und kombinierte Verkehre, die wirtschaftlich sind und gleichzeitig CO₂ sparen. Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. >Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Für Unternehmen sind auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit drei Schritte entscheidend. Erstens Transparenz bei den Daten – etwa über Sendungen, Laufzeiten oder Emissionen. Zweitens eine klare Dekarbonisierungs Roadmap. Das umfasst Flotte, Modal Shift, aber auch die Einbindung von Partnern. Und drittens der verantwortungsvolle Einsatz von Digitalisierung und KI. Das heißt: saubere Daten, klar definierte Anwendungsfälle, geschulte Mitarbeitende und von Anfang an mitgedachte Compliance.