24. Sep 2019
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Business
Journalist: Armin Fuhrer
Holger May, Geschäftsführer der Tedesio GmbH, im Gespräch über das richtige Verhalten bei einer Cyber-Attacke
Die Unternehmensleitung sollte nicht zögern, sofort von der Attacke Betroffenen zu informieren, also auch Kunden und Geschäftspartner. Jede Stunde kann dazu führen, dass der Schaden schlimmer wird. Und das gilt nicht nur für das eigentlich angegriffene Unternehmen, sondern auch für die Unternehmen, die indirekt betroffen sind.
Das ist keineswegs in jedem Fall richtig. Es gibt Fälle, in denen es besser ist, das System ganz vom Netz zu nehmen, aber in Betrieb zu lassen, um eine forensische Untersuchung zu ermöglichen. Man sollte die Entscheidung mit einem erfahrenen IT-Security-Dienstleister abstimmen.
Durch den täglichen Umgang mit den Herausforderungen besitzt der externe Dienstleister eine hohe Kernkompetenz und ist stets auf dem aktuellen Wissensstand. Auch hier gilt im Übrigen: Zeit ist Geld.