Diesen Artikel teilen:

13. Dez 2023

|

Gesundheit

Obst- und Gemüsesäfte: Wichtig für die Gesundheit des Körpers

|

Foto: Presse

Von Andreas Reimer, CEO von riha WeserGold

Immer mehr Menschen legen heute Wert auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung Dazu gehört auch der Konsum von Obst und Gemüse. Denn Orange, Apfel, Beeren und Co. weisen eine ganze Palette von wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen auf, die unsere Gesundheit fördern und unterstützen können – vom Immunsystem über die Haut und das Herz bis zur Verdauung.

Allerdings ist es gar nicht immer möglich, einen Apfel zu essen oder sich eine Orange zu schälen und Weintrauben oder Karotten hat man im oft stressigen Alltag auch nicht immer parat. Wie gut, dass es eine praktische und wohlschmeckende Alternative gibt: Obst- und Gemüsesäfte. Ein Glas Saft ist schnell eingeschenkt und der Konsum fördert zudem die für den Körper so wichtige Aufnahme von Flüssigkeit.

Manche Kritiker weisen aber darauf hin, dass Obstsäfte einen relativ hohen Zuckergehalt aufweisen, der die positiven Wirkungen des Konsums zum Teil wieder aufhebt. Ohnehin ist ein allgemeiner Trend weg von zuckerhaltigen Lebensmitteln festzustellen. Die Folgerung daraus, auf Obstsäfte deshalb zu verzichten, wäre aber falsch, da dem Körper dann die wichtigen natürlichen Vitamine und Mineralstoffe vorenthalten werden – und das kann auch niemand wollen. Es gibt zum Glück Möglichkeiten, einen zu hohen Zuckerkonsum zu vermeiden, zum Beispiel, indem man Obstsaft mit Mineralwasser zu einem durstlöschenden und leckeren Getränk mixt.

25. Jun 2026

|

Gesundheit

Mit Datennutzung und Innovationen zur Smarten Gesundheitsversorgung –Ein Beitrag von Dr. Marc-Pierre Möll, Geschäftsführer und Vorstandsmitglied BVMed – Bundesverband Medizintechnologie

Denn moderne Medizintechnik liefert genau das, was eine smarte Gesundheitsversorgung braucht: Kontinuierlich verfügbare Daten, intelligente Vernetzung und KI-gestützte Lösungen, die neue Versorgungswege ermöglichen. Unser Problem in Deutschland ist: sektorale Strukturen, tradierte Vergütungssysteme und uneinheitliche Vorgaben bremsen die digitale Transformation bislang aus. Was muss getan werden? Wir müssen Daten besser verfügbar machen. Wir müssen internationale Standards für Datenformate und -sicherheit verwenden. Wir müssen digitale Versorgung besser etablieren. Wir müssen digitale Versorgungspfade umsetzen. Die Nutzung von Daten ist das Kernelement, das digitale Versorgung in allen Sektoren und Situationen kennzeichnet. Dabei kann die Nutzung der Daten sehr verschieden gestaltet sein. Beispiele sind: - die Steuerung von Patientenpfaden anhand von aktuellen Daten und Informationen aus der Patientenhistorie, - das permanente Monitoring des Gesundheitszustandes anhand von kontinuierlich erhobenen Daten aus Sensoren oder anderen Messgeräten, - das situationsbezogene Management anhand von Alarmen bzw. Meldungen, - die Nutzung von Daten für die Weiterentwicklung von Produkten und Services sowie für Training, Validierung und Einsatz von KI, - die Nutzung von Daten für Digital Twin-Ansätze oder - die Nutzung von Daten für Training, Schulung, Weiterbildung. Wichtig ist, dass die erforderlichen Daten in der Versorgung zur richtigen Zeit und am richtigen Ort verfügbar sind, ein nutzbares Format haben oder über eine Schnittstelle genutzt werden können und die Rahmenbedingungen für die Datennutzung klar sind. **Aus Sicht der MedTech-Branche fordern wir:** - In einem neuen Primärversorgungssystem sollte die digitale Ersteinschätzung so entwickelt werden, dass künftig auch Echtzeitdaten für eine valide Ersteinschätzung genutzt werden können. - Für „Digital Twin-Technologien“ sollten pseudonymisierte Behandlungsdaten nutzbar gemacht werden. Denn Simulationen anhand von vorhandenem Bildmaterial können invasive Diagnostik verhindern oder Therapieschritte vorbereiten. - Das Einwilligungsmanagement zur Datennutzung im Behandlungsablauf sollte bundesweit vereinheitlicht werden und auf einer einheitlichen Interpretation der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) basieren. - Für die Verbesserung von Produkten und Services braucht die Industrie Zugang zu Gesundheitsdaten und teilt selbst auch ihre Daten. Dabei sind allerdings IP-Rechte zu beachten, gerade bei Medizinprodukten. - Unser Appell: Smarte Gesundheitsversorgung entsteht nicht durch einzelne Innovationen, sondern durch das Zusammenspiel von Daten, Vernetzung und KI. Die Zukunft der Versorgung ist möglich – jetzt muss das System folgen. ## Zum Autor: Dr. Marc-Pierre Möll ist seit April 2019 Geschäftsführer des Bundesverbandes Medizintechnologie e. V. in Berlin sowie Geschäftsführer der BVMed-Akademie. Er ist zudem Mitglied des BVMed-Vorstands.