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14. Mär 2022

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Gesundheit

„Rehas haben mich immer wieder fit und gesund gemacht“

Journalist: Katja Deutsch

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Foto: Presse/Pexels

Fabian Hambüchen, Olympiasieger (2016) und Weltmeister (2007) im Kunstturnen, ist hart im Nehmen. Nachdem er als Dreijähriger seinen großen Bruder beim Turntraining gesehen hatte, wollte er ebenfalls turnen und stand von da an mehrmals wöchentlich auf der Matte. Bereits als Zwölfjähriger war er so gut, dass er an Länderkämpfen teilnahm, bald schon turnte er in der 1. Bundesliga. Wenige Wochen vor den olympischen Spielen 2016 in Peking hatte sich der Turnstar schwer die Schulter verletzt – und eisern weitertrainiert, bis er eloquent und unbestritten als Bester der Welt die Goldmedaille abräumte.

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Fabian Hambüchen, Olympiasieger (2016) und Weltmeister (2007) im Kunstturnen

Tägliches Training bedeutet nicht jeden Tag automatisch Motivation und volles Engagement, es bedeutet auch an vielen, vielen Tagen Schmerzen zu haben und seinen inneren Schweinehund zu besiegen. Denn auch Schmerzen gehören zum Sport dazu, jeder Sportler der Welt kennt sie nur zu gut. Betrachtet er das Wort Reha in diesem Zusammenhang eher negativ oder eher positiv?

„Ich habe die Reha immer als etwas positives und unterstützendes gesehen“, erzählt Fabian Hambüchen. „Das war der Ort, wo ich wieder fit und gesund gemacht wurde. Sei es nach der Achillessehnen-, oder Schulter- oder Knieverletzung – die Reha war immer eine super Zeit, um sich auch viele Gedanken über sich und sein Leben zu machen. Ich bin aus jeder Reha stärker denn je zurückgekommen, aber ich bin auch genau mit dieser Einstellung jeden Tag dort aufgelaufen.“

Eine Reha hilft, an den eigenen Schwächen zu arbeiten und dort hat man auch einfach mal die Zeit dafür. Im täglichen Training bleibt sowas auf der Strecke. Zum Ende seiner Karriere hat der ehemalige Olympiasieger ein bis zweimal die Woche Reha gemacht und kann das jedem empfehlen. Er sieht sie als langfristige und begleitende Unterstützung, in der man sich und seinen Körper nochmal ganz neu kennenlernt. Wenn er könnte, würde mindestens einmal wöchentlich zur Reha gehen und dort ein bis zwei Stunden trainieren.

18. Mär 2026

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Gesundheit

Ungewollt kinderlos

Für viele Paare gehört der Wunsch nach einem eigenen Kind fest zum Lebensplan. Doch bei rund 15 bis 20 Prozent der Paare in Deutschland bleibt dieser Wunsch unerfüllt¹. Damit beginnt für viele nicht nur ein körperlich, sondern auch emotional herausfordernder Weg. Untersuchungen, Behandlungszyklen, hormonelle Messwerte, Wartezeiten – der Gedanke an ein Baby bestimmt den Alltag. Das eigentliche Leben gerät dabei oft in eine Warteschleife. Urlaube lassen sich kaum planen; der nächste Karriereschritt? Scheint mit einer kommenden Schwangerschaft nur schwer vereinbar. Auch die finanzielle Seite ist belastend. Wiederholte Fruchtbarkeitsbehandlungen bedeuten erhebliche Kosten. Für viele Paare geht es irgendwann längst nicht mehr nur um die Frage, ob sie ein Kind bekommen, sondern auch darum, wie lange sie den physischen, psychischen und finanziellen Druck durchhalten können. In dieser schwierigen Situation spielt begleitende psychotherapeutische Unterstützung eine zentrale Rolle. Wenn man sich zwischen Hoffnung und Verzweiflung, Ratlosigkeit und tiefer Trauer nach der nächsten Fehlgeburt irgendwann fragt: Bin ich genug, auch ohne Kind? Was erfüllt mein Leben, auch wenn ich keine Mutter bin? >Für viele Paare geht es irgendwann längst nicht mehr nur um die Frage, ob sie ein Kind bekommen, sondern auch darum, wie lange sie den physischen, psychischen und finanziellen Druck durchhalten können. Die Ursachen dafür, warum eine Schwangerschaft auf natürlichem Wege ausbleibt, können komplex sein und sind nicht immer eindeutig zu bestimmen. Daher suchen viele Paare ergänzend zur schulmedizinischen Diagnostik nach Wegen, um die Voraussetzungen für eine Empfängnis ganzheitlich zu fördern, sowohl auf körperlicher als auch auf seelischer Ebene. Naturheilkundliche Ansätze können dabei wertvolle Impulse geben. So kann Akupunktur im Rahmen einer IVF (In-vitro-Fertilisation) den Behandlungserfolg positiv beeinflussen, in dem sie bei Männern die Spermienqualität verbessert und bei Frauen die Funktion der Eierstöcke unterstützt. Ganzheitliche Therapiekonzept verbinden unterschiedlichste Behandlungen um körpereigene Prozesse zu harmonisieren, von der Entgiftung und Entsäuerung des Körpers über Mikronährstoff- und Ordnungstherapien bis hin zu therapeutischen Massagen. Ebenso können Achtsamkeitstraining, Yoga oder Entspannungsverfahren helfen, Druck abzubauen und das hormonelle Gleichgewicht zu stabilisieren. Wenn IVF dann sprichwörtlich gefruchtet hat, wird das Wunder des entstehenden Lebens erst richtig bewusst. Ein unerfüllter Kinderwunsch bleibt eine vielschichtige Herausforderung, die medizinische, emotionale und soziale Aspekte gleichermaßen berührt. Unterstützungsangebote können Paare entlasten und ihnen helfen, den Weg durch Diagnostik und Behandlung selbstfürsorglicher zu gestalten. Letztlich geht es auch darum, die eigenen Grenzen zu erkennen – und liebevoll mit ihnen umzugehen. Dazu gehört die Offenheit für das, was möglich ist, aber auch die Akzeptanz für das, was nicht. ¹ Quelle: Deutsches IVF-Register (Jahresbericht 2024)

29. Jan 2026

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Gesundheit

Ayurveda – Personalisierte Prävention – mit Dr. Dinu Shivaraman Kumar, Bachelor of Ayurvedic Medicine and Sciences

![naturhotel_chesa_valisa_dr.dinu_spa_lächeln_gerader_blick_nah_holzwand Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/naturhotel_chesa_valisa_dr_dinu_spa_laecheln_gerader_blick_nah_holzwand_Online_006187468b.jpg) ``` Dr. Dinu Shivaraman Kumar, Bachelor of Ayurvedic Medicine and Sciences ``` **Was verrät die Konstitutionsbestimmung?** Die Konstitutionsbestimmung zeigt das individuelle Zusammenspiel von Vata, Pitta und Kapha – die ganz persönliche energetische Landkarte eines Menschen. Sie gibt Aufschluss über körperliche und mentale Stärken und Schwächen sowie über typische Reaktionen auf Stress, Ernährung und Lebensweise. Auf dieser Grundlage wählen Ayurveda-Ärzte und -Therapeuten den Heilungsansatz individuell – angepasst an die aktuelle Lebenssituation und die persönlichen Eigenschaften der behandelten Person. **Warum ist es wichtig zu wissen, welchem Dosha-Typ man angehört?** Dieses Wissen ist die Grundlage jeder ayurvedischen Empfehlung. Nur so können Ernährung, Tagesrhythmus, Anwendungen und Lebensstil wirklich individuell abgestimmt werden – für Balance, Gesundheit und inneren Frieden. **Wie fühlen Sie die Beschwerden der Behandelten?** Ich spüre mit den Händen, sehe mit den Augen – aber vor allem höre ich zu. Durch Pulsdiagnose, Gespräch und Beobachtung erfasse ich nicht nur Symptome, sondern erkenne auch die tieferen Zusammenhänge. >Die Konstitutionsbestimmung zeigt das individuelle Zusammenspiel von Vata, Pitta und Kapha – die ganz persönliche energetische Landkarte eines Menschen