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4. Mär 2025

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Rückenschmerzen lindern: Wie Massagekissen helfen können

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Foto: Medisana

Mehr als 80 Prozent der Deutschen leiden mindestens einmal im Leben unter Rückenschmerzen. Ob durch langes Sitzen, schlechte Körperhaltung oder Muskelungleichgewichte verursacht – die Schmerzen können den Alltag erheblich beeinträchtigen. Doch es gibt effektive Möglichkeiten, Rückenschmerzen zu lindern und langfristig vorzubeugen. Eine besonders angenehme und wirkungsvolle Methode sind Massagekissen.

Rückenschmerzen entstehen oft durch eine Kombination aus Bewegungsmangel, einseitiger Belastung und Muskelverspannungen. Besonders problematisch ist die sitzende Tätigkeit im Büro, da sich das Hüftgelenk dauerhaft in einer 90-Grad-Beugung befindet. Dies kann zu verkürzten Muskeln und Faszien sowie zu Verspannungen im unteren Rücken führen. Wer zudem wenig auf eine gesunde Körperhaltung achtet oder schwere Lasten falsch hebt, erhöht das Risiko für anhaltende Schmerzen.

Um akute Rückenschmerzen zu lindern, helfen Massagen und Wärmeanwendungen. Auch kurze Spaziergänge können Verspannungen lösen. Zudem ist es essenziell, den Körper aktiv zu halten. Schon zehn Minuten tägliches Training können helfen, Rückenschmerzen langfristig vorzubeugen. Besonders wichtig ist ein ausgewogenes Training, das sowohl die Rücken- als auch die Bauchmuskulatur stärkt. Hilfsmittel wie Balancekissen oder Schwingstäbe können dabei unterstützen. Ergänzend dazu helfen Dehn- und Sprungübungen, die Rückenmuskulatur geschmeidig zu halten und zu kräftigen.

Darüber hinaus sollten Schonhaltungen und langes Sitzen oder Liegen möglichst vermieden werden, da dies die Beschwerden oft verstärkt. Eine besonders praktische und effektive Methode zur Schmerzlinderung sind Massagekissen, insbesondere Shiatsu-Massagekissen. Massagekissen, speziell Shiatsu-Kissen, simulieren mit rotierenden, beheizten Massageköpfen die traditionelle japanische Fingerdruckmassage. Durch gezielten Druck auf verspannte Muskelpartien lösen sie Verklebungen in den Faszien und tragen zur Entspannung bei. Indem man den Nacken oder unteren Rücken fest gegen das Kissen drückt, wird die Massage intensiviert und kann so effektiv zur Lockerung der Muskulatur beitragen.

Mit dem Shiatsu-Rückenmassagegerät von medisana genießen Sie jederzeit eine solche wohltuende Massage. Die extra große Massagefläche und die individuell wählbaren Programme sind ideal für Rücken, Taille und Schultern. Die wohltuende Rotlicht- und Wärmefunktion verstärkt die Entspannung, während das leichte, flache Design für maximalen Komfort und Flexibilität sorgt. Holen Sie sich Ihr persönliches Wellness-Erlebnis nach Hause – so einfach, so entspannend.

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25. Jun 2026

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Gesundheit

Mit Datennutzung und Innovationen zur Smarten Gesundheitsversorgung –Ein Beitrag von Dr. Marc-Pierre Möll, Geschäftsführer und Vorstandsmitglied BVMed – Bundesverband Medizintechnologie

Denn moderne Medizintechnik liefert genau das, was eine smarte Gesundheitsversorgung braucht: Kontinuierlich verfügbare Daten, intelligente Vernetzung und KI-gestützte Lösungen, die neue Versorgungswege ermöglichen. Unser Problem in Deutschland ist: sektorale Strukturen, tradierte Vergütungssysteme und uneinheitliche Vorgaben bremsen die digitale Transformation bislang aus. Was muss getan werden? Wir müssen Daten besser verfügbar machen. Wir müssen internationale Standards für Datenformate und -sicherheit verwenden. Wir müssen digitale Versorgung besser etablieren. Wir müssen digitale Versorgungspfade umsetzen. Die Nutzung von Daten ist das Kernelement, das digitale Versorgung in allen Sektoren und Situationen kennzeichnet. Dabei kann die Nutzung der Daten sehr verschieden gestaltet sein. Beispiele sind: - die Steuerung von Patientenpfaden anhand von aktuellen Daten und Informationen aus der Patientenhistorie, - das permanente Monitoring des Gesundheitszustandes anhand von kontinuierlich erhobenen Daten aus Sensoren oder anderen Messgeräten, - das situationsbezogene Management anhand von Alarmen bzw. Meldungen, - die Nutzung von Daten für die Weiterentwicklung von Produkten und Services sowie für Training, Validierung und Einsatz von KI, - die Nutzung von Daten für Digital Twin-Ansätze oder - die Nutzung von Daten für Training, Schulung, Weiterbildung. Wichtig ist, dass die erforderlichen Daten in der Versorgung zur richtigen Zeit und am richtigen Ort verfügbar sind, ein nutzbares Format haben oder über eine Schnittstelle genutzt werden können und die Rahmenbedingungen für die Datennutzung klar sind. **Aus Sicht der MedTech-Branche fordern wir:** - In einem neuen Primärversorgungssystem sollte die digitale Ersteinschätzung so entwickelt werden, dass künftig auch Echtzeitdaten für eine valide Ersteinschätzung genutzt werden können. - Für „Digital Twin-Technologien“ sollten pseudonymisierte Behandlungsdaten nutzbar gemacht werden. Denn Simulationen anhand von vorhandenem Bildmaterial können invasive Diagnostik verhindern oder Therapieschritte vorbereiten. - Das Einwilligungsmanagement zur Datennutzung im Behandlungsablauf sollte bundesweit vereinheitlicht werden und auf einer einheitlichen Interpretation der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) basieren. - Für die Verbesserung von Produkten und Services braucht die Industrie Zugang zu Gesundheitsdaten und teilt selbst auch ihre Daten. Dabei sind allerdings IP-Rechte zu beachten, gerade bei Medizinprodukten. - Unser Appell: Smarte Gesundheitsversorgung entsteht nicht durch einzelne Innovationen, sondern durch das Zusammenspiel von Daten, Vernetzung und KI. Die Zukunft der Versorgung ist möglich – jetzt muss das System folgen. ## Zum Autor: Dr. Marc-Pierre Möll ist seit April 2019 Geschäftsführer des Bundesverbandes Medizintechnologie e. V. in Berlin sowie Geschäftsführer der BVMed-Akademie. Er ist zudem Mitglied des BVMed-Vorstands.