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28. Apr 2026

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Gesundheit

Schönheit kennt kein Alter

Journalist: Luisa Riek

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Foto: cottonbro/pexels

Egal welches Alter – wir alle wollen schön sein, eine gesunde Haut und eine besondere Ausstrahlung haben. Doch wie geht das?

Schönheit ist nicht an ein bestimmtes Alter gebunden und jede und jeder, kann gesunde Haut genießen. Best Ager – Menschen über 50 – haben besondere Bedürfnisse, wenn es um Hautpflege und Wohlbefinden geht. Hier sind die wichtigsten Tipps, um zeitlose Schönheit zu genießen: Mit zunehmendem Alter verliert die Haut an Feuchtigkeit und Elastizität, weswegen es wichtig ist, sie mit feuchtigkeitsspendender Pflege frisch zu halten. Hyaluronsäure und natürliche Öle, wie beispielsweise Vitamin C, Arganöl oder Jojobaöl versorgen die Haut mit Nährstoffen versorgen und lassen sie strahlen.

Auch lohnt es sich bei der generellen Hautpflege einen Blick auf die Inhaltsstoffe zu werfen: Aloe vera hat eine beruhigende und feuchtigkeitsspendende Wirkung. Sheabutter pflegt die Haut intensiv und schützt sie vor Umwelteinflüssen. Sanfte Pflege ohne chemische Zusätze hilft dabei, die Haut nicht zu reizen und den natürlichen Alterungsprozess positiv zu beeinflussen. UV-Strahlen gehören zu den größten Verursachern von vorzeitiger Hautalterung. Deshalb und zum Schutz vor Hautkrebs ist es wichtig, jeden Tag Sonnenschutz aufzutragen. Auch im Winter oder an bewölkten Tagen ist Sonnenschutz wichtig, um der Entstehung von Falten und Pigmentflecken vorzubeugen. Das Ergebnis von täglichem Sonnenschutz: eine jüngere Haut – unabhängig vom Alter.

Gesichtsmassagen und ausreichend Schlaf sind Schönheitsgeheimnisse für jedes Alter.

Nicht nur die Hautpflege ist wichtig, sondern auch womit wir unseren Körper nähren, spiegelt sich im Hautbild wider. Eine Ernährung, die ausgewogen und reich an Antioxidantien wie Vitamin C und E ist, schützt die Haut vor freien Radikalen und verlangsamt die Entstehung von Falten. Gesunde Fette, beispielsweise aus Fisch und Nüssen oder Samen, fördern die Elastizität und die Regeneration der Haut.

Zu einem gesunden Lebensstil gehört natürlich auch regelmäßige Bewegung. Diese tut nicht nur dem Körper gut, sondern auch der Haut: Sport kurbelt die Durchblutung an, wodurch die Haut besser mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt wird. Das Ergebnis ist ein frischer, rosiger Teint.

Gesichtsmassagen und ausreichend Schlaf sind Schönheitsgeheimnisse für jedes Alter. Durch die Massage der Haut wird die Durchblutung angeregt, was die Kollagenproduktion stimuliert. Sanfte, kreisende Bewegungen, egal ob im Stirnbereich, den Wangen und um die Augen, helfen die Haut elastisch zu halten und können Anzeichen von Müdigkeit reduzieren. Außerdem ist eine kleine Gesichtsmassage auch wunderbar entspannend.

Nicht nur die Hautpflege ist wichtig, sondern auch womit wir unseren Körper nähren, spiegelt sich im Hautbild wider.

Dass Schlaf wichtig für die Regeneration und das Funktionieren unseres Körpers ist, wissen wir schon lange. Aber auch die Haut braucht diese Regenerationsphasen. Ausreichend Schlaf hilft, den Alterungsprozess zu verlangsamen und sorgt für ein frisches und erholtes Hautbild. Es können dadurch Augenringe und fahle Haut vermieden werden.

Factbox:

Interessant zu wissen: Sport und regelmäßige Bewegung unterstützt die körpereigene Bildung von Kollagen. Dieses ist für die Festigkeit und Elastizität der Haut am ganzen Körper verantwortlich. Auch unsere Haare benötigen Kollagen für ein gesundes Wachstum.

25. Jun 2026

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Gesundheit

Mit Datennutzung und Innovationen zur Smarten Gesundheitsversorgung –Ein Beitrag von Dr. Marc-Pierre Möll, Geschäftsführer und Vorstandsmitglied BVMed – Bundesverband Medizintechnologie

Denn moderne Medizintechnik liefert genau das, was eine smarte Gesundheitsversorgung braucht: Kontinuierlich verfügbare Daten, intelligente Vernetzung und KI-gestützte Lösungen, die neue Versorgungswege ermöglichen. Unser Problem in Deutschland ist: sektorale Strukturen, tradierte Vergütungssysteme und uneinheitliche Vorgaben bremsen die digitale Transformation bislang aus. Was muss getan werden? Wir müssen Daten besser verfügbar machen. Wir müssen internationale Standards für Datenformate und -sicherheit verwenden. Wir müssen digitale Versorgung besser etablieren. Wir müssen digitale Versorgungspfade umsetzen. Die Nutzung von Daten ist das Kernelement, das digitale Versorgung in allen Sektoren und Situationen kennzeichnet. Dabei kann die Nutzung der Daten sehr verschieden gestaltet sein. Beispiele sind: - die Steuerung von Patientenpfaden anhand von aktuellen Daten und Informationen aus der Patientenhistorie, - das permanente Monitoring des Gesundheitszustandes anhand von kontinuierlich erhobenen Daten aus Sensoren oder anderen Messgeräten, - das situationsbezogene Management anhand von Alarmen bzw. Meldungen, - die Nutzung von Daten für die Weiterentwicklung von Produkten und Services sowie für Training, Validierung und Einsatz von KI, - die Nutzung von Daten für Digital Twin-Ansätze oder - die Nutzung von Daten für Training, Schulung, Weiterbildung. Wichtig ist, dass die erforderlichen Daten in der Versorgung zur richtigen Zeit und am richtigen Ort verfügbar sind, ein nutzbares Format haben oder über eine Schnittstelle genutzt werden können und die Rahmenbedingungen für die Datennutzung klar sind. **Aus Sicht der MedTech-Branche fordern wir:** - In einem neuen Primärversorgungssystem sollte die digitale Ersteinschätzung so entwickelt werden, dass künftig auch Echtzeitdaten für eine valide Ersteinschätzung genutzt werden können. - Für „Digital Twin-Technologien“ sollten pseudonymisierte Behandlungsdaten nutzbar gemacht werden. Denn Simulationen anhand von vorhandenem Bildmaterial können invasive Diagnostik verhindern oder Therapieschritte vorbereiten. - Das Einwilligungsmanagement zur Datennutzung im Behandlungsablauf sollte bundesweit vereinheitlicht werden und auf einer einheitlichen Interpretation der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) basieren. - Für die Verbesserung von Produkten und Services braucht die Industrie Zugang zu Gesundheitsdaten und teilt selbst auch ihre Daten. Dabei sind allerdings IP-Rechte zu beachten, gerade bei Medizinprodukten. - Unser Appell: Smarte Gesundheitsversorgung entsteht nicht durch einzelne Innovationen, sondern durch das Zusammenspiel von Daten, Vernetzung und KI. Die Zukunft der Versorgung ist möglich – jetzt muss das System folgen. ## Zum Autor: Dr. Marc-Pierre Möll ist seit April 2019 Geschäftsführer des Bundesverbandes Medizintechnologie e. V. in Berlin sowie Geschäftsführer der BVMed-Akademie. Er ist zudem Mitglied des BVMed-Vorstands.