28. Jan 2026
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Gesundheit
Journalist: Nadine Wagner
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Foto: TheStandingDesk/unsplash
Durchschnittlich 18,6 Fehltage sind auf Muskel-Skelett-Erkrankungen wie Rückenschmerzen oder einen Bandscheibenvorfall zurückzuführen. Damit verursachen Beschwerden des Bewegungsapparats die längsten Arbeitsausfälle, wie aus dem BKK Gesundheitsreport 2025 hervorgeht. Die daraus resultierenden langen Krankenstände ließen die Aufwendungen für Arbeitgeber im vergangenen Jahr auf rund 82 Milliarden Euro ansteigen.
Um Ausfälle infolge von Rückenproblemen zu vermeiden, spielt Ergonomie am Arbeitsplatz eine zentrale Rolle. Bei überwiegend sitzenden Tätigkeiten bedeutet das vor allem: aktives Sitzen. Regelmäßige Positionswechsel sind entscheidend, denn dauerhaftes Arbeiten in derselben Haltung kann zu körperlichen Beschwerden führen. Haltungswechsel sorgen für Abwechslung und Bewegung, entlasten den Körper und helfen dabei, produktiv und energiegeladen zu bleiben.
An Steharbeitsplätzen ist es hingegen wichtig, den Körper immer wieder zu entlasten, etwa durch Anlehnen an eine Wand, das Abstützen der Arme oder den Wechsel zwischen Parallel- und Schrittstellung. Zudem sollte das Arbeitsumfeld an die individuelle Körpergröße anpassbar sein, um eine entspannte, aufrechte Haltung zu ermöglichen. Trittdämpfende Bodenmatten können die Belastung der Wirbelsäule und der umgebenden Muskulatur zusätzlich reduzieren.