Hier tippt jemand auf einem Laptop etwas

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20. Mär 2024

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Business

Smartes Geschäftsreisemanagement

Journalist: Kirsten Schwieger

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Foto: Kaitlyn Baker/unsplash

All-in-One Buchungstools bieten eine effiziente Möglichkeit, den gesamten Reisebuchungs- und Verwaltungsprozess für alle Beteiligten zu optimieren.

In den vergangenen Jahren hat sich die Buchung und Verwaltung von Geschäftsreisen kontinuierlich weiterentwickelt – dank neuer Tools und Prozesse. Insbesondere All-in-One Lösungen bieten eine effiziente Möglichkeit, den gesamten Buchungs- und Verwaltungsprozess für alle Beteiligten zu optimieren. Von der Buchung bis zur Abrechnung werden Reiseprozesse vereinfacht und Reisende wie Mitarbeiter in der Verwaltung und Buchhaltung entlastet.

So vereinfacht ein zentralisiertes Buchungstool den Buchungsprozess enorm. Reisemanager wie Reisende können Flüge, Mietwagen, Unterkünfte und weitere Reisedienstleistungen mit nur wenigen Klicks gesammelt auf einer Plattform buchen. Unkomplizierte Umbuchungen und nutzerfreundliche Stornierungsbedingungen inklusive. Durch die Bündelung von Dienstleistungen können Geschäftskunden oft bessere Preise und Konditionen aushandeln. Der Zugriff auf Sonderangebote und Rabatte verschlankt das Gesamtreisebudget. Neben der Zeit- und Kostenersparnis profitieren Unternehmen zudem von der Integration ihrer Reiserichtlinie in das Reisebuchungssystem. So können Budgetgrenzen definiert und automatisierte Genehmigungsworkflows eingerichtet werden. Auch technische Lösungen für die Reisekostenabrechnung lassen sich problemlos integrieren. Werden alle Reisekosten in einer einzigen monatlichen Rechnung zusammengefasst, erleichtert dies die administrative Bearbeitung maßgeblich.

Darüberhinaus bieten All-in-One Buchungstools oftmals leistungsstarke Funktionen für Reporting und Analyse. Auf diese Weise können detaillierte Berichte über Reisekosten, Ausgaben nach Kategorie und andere relevante Metriken generiert werden, um potenzielle Einsparungen zu identifizieren. So ist beispielsweise ersichtlich, welche Abteilungen die meisten Ausgaben für Geschäftsreisen verursachen. Mithilfe der Analysen lassen sich zudem Trends identifizieren und fundierte Entscheidungen für zukünftige Geschäftsreisen treffen. Gute All-in-One-Lösungen verfügen zudem über eine Nachhaltigkeitsfunktion. Präzise Daten zu CO₂-Emissionen und deren Kompensationskosten ermöglichen ein Bewusstsein für die Gesamtkosten eines Flugs beziehungsweise für klimafreundlichere Reiseoptionen. Etwa in Form alternativer Zugverbindungen oder dem Verzicht auf Flüge mit Zwischenstopps. Derartige Vorgaben können bereits in der Reiserichtlinie verankert werden. Auch ein 24/7-Kundensupport zeichnet gute Buchungssysteme aus, denn persönlicher Service und innovative Technologien gehen idealerweise Hand in Hand.

Die Buchungstools lassen sich in der Regel problemlos in die jeweilige Unternehmenssoftwares integrieren. Ein optimierter Datenaustausch ermöglicht die nahtlose Übermittlung von Buchungsdetails wie Reiserouten oder Rechnungen. Um auch von unterwegs Zugriff auch Buchungen und Reisedokumente zu haben, bieten die meisten All-in-One-Tools eine dazugehörige App.

Interessanter Fakt:

Bei vielen Unternehmen sind Geschäftsreisen neben Gehältern der größte Kostenpunkt. Laut Statista gaben Unternehmen in Deutschland 2022 durchschnittlich rund 371 Euro pro Geschäftsreise aus. Darüber hinaus erfordern Geschäftsreisen einen extrem hohen Verwaltungsaufwand.

2. Apr 2026

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Business

Daten als Fundament moderner Wertschöpfung – mit Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich

![Andreas Wagner Atelier Schulte 4 Kopie Onlinejpg.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Andreas_Wagner_Atelier_Schulte_4_Kopie_Onlinejpg_ba179e5e36.jpg) ``` Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich ``` Moderne Wertschöpfungsnetzwerke bestehen aus eng verknüpften Prozessen in Planung, Beschaffung, Produktion und Logistik. Um diese komplexen Systeme besser steuern zu können, setzen Unternehmen zunehmend auf Plattformen, die Anwendungen, Daten und Prozesse über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verbinden. So entstehen gemeinsame Datenräume, in denen Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und analysiert werden können. Zunehmend werden dafür standardisierte Datenprodukte aufgebaut, die Informationen strukturiert bereitstellen und für Analysen nutzbar machen. „Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild“, sagt Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich. Datenmodelle und analytische Systeme helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Handlungsoptionen abzuleiten. „Die Herausforderung liegt heute weniger im Sammeln von Daten als darin, aus ihnen fundierte Entscheidungen zu entwickeln“, so Wagner. >Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild.

2. Apr 2026

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„Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor“ – mit Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria

![Michael Rauhofer_Büro Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Michael_Rauhofer_Buero_Online_6096b75223.jpg) ``` Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria ``` In der Logistik zahlt sich Nachhaltigkeit für die Unternehmen immer dann aus, wenn sie Kosten stabilisiert, Risiken reduziert und die Effizienz erhöht. Wer Emissionen senkt, reduziert oft auch Energie und Mautkosten und macht seine Lieferketten robuster. Entscheidend ist, Nachhaltigkeit als Business Case zu denken: etwa durch intermodale Konzepte und kombinierte Verkehre, die wirtschaftlich sind und gleichzeitig CO₂ sparen. Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. >Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Für Unternehmen sind auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit drei Schritte entscheidend. Erstens Transparenz bei den Daten – etwa über Sendungen, Laufzeiten oder Emissionen. Zweitens eine klare Dekarbonisierungs Roadmap. Das umfasst Flotte, Modal Shift, aber auch die Einbindung von Partnern. Und drittens der verantwortungsvolle Einsatz von Digitalisierung und KI. Das heißt: saubere Daten, klar definierte Anwendungsfälle, geschulte Mitarbeitende und von Anfang an mitgedachte Compliance.