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31. Mär 2025

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Gesellschaft

So schmeckt die Zukunft

Journalist: Jakob Bratsch

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Foto: Presse

Vom 4. bis 8. Oktober 2025 verwandelt sich Köln zum weltweit größten Treffpunkt der globalen Lebensmittel- und Getränkebranche. Als internationaler Handels- und Marktplatz vereint die Anuga Business, Networking und Knowledge. Die zehn etablierten Fachmessen unter dem Dach der Anuga bieten eine unvergleichliche Vielfalt und einen einzigartigen Überblick über globale Produkte, Trends und Innovationen.

Mit dem Leitthema „Sustainable Growth“ setzt die Anuga 2025 zudem ein klares Zeichen: Nachhaltige Strategien, innovative Produktlösungen und verantwortungsbewusstes Wirtschaften stehen im Fokus. Eine besondere Premiere feiert dabei die Anuga Alternatives – die neue Fachmesse für vielfältige Produkte aus alternativen Proteinquellen und zukunftsweisenden Ernährungskonzepten. Sie bietet eine exklusive Plattform für visionäre Hersteller und disruptive Innovationen in einem rasant wachsenden Markt. Allein in Deutschland stieg der Marktwert etwa für Fleischalternativen in den letzten fünf Jahren um 13 Prozent.

Internationale Top-Entscheider aus über 200 Ländern nutzen die Anuga als Business- und Networking-Plattform, um die Zukunft der Branche aktiv mitzugestalten. Hier treffen Produzenten auf internationale Einkäufer, Händler und Experten – mit direktem Zugang zu relevanten Netzwerken und Märkten.

Auch in diesem Jahr sind zahlreiche Top-Unternehmen aus Deutschland vertreten, darunter Aachener Printen- und Schokoladenfabrik Henry Lambertz GmbH & Co. KG, Bergader, Deutsches Milch Kontor (DMK), Develey, Ditsch, FollowFood, Green Grizzly GmbH (Wholey), Harry Brot, Krombacher, Kuchenmeister, Plantly Butchers, Toennies (firmiert unter Premium Food Group), Westfleisch und Wiesenhof. Wer die Zukunft der Food & Beverage-Branche gestalten will, kommt an der Anuga 2025 nicht vorbei. Seien Sie dabei und erleben Sie die Nr. 1 der Branche!

Die zehn etablierten Fachmessen unter dem Dach der Anuga bieten eine unvergleichliche Vielfalt und einen einzigartigen Überblick über globale Produkte, Trends und Innovationen.

22. Apr 2026

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Gesellschaft

Green Fishing – mit Josef Bernard, YouTuber des Kanals BROSEF

![Josef_Bild_2 Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Josef_Bild_2_Online_bfe4ca7f26.jpg) ``` Josef Bernard, YouTuber des Kanals BROSEF ``` **Was kann die Angel-Community dazu beitragen, unsere Gewässer langfristig schützen?** „Jeder Angler sollte seinen Platz besser hinterlassen, als er ihn vorgefunden hat, also auch Müll anderer mitnehmen und Auffälligkeiten melden. Die Sensibilität dafür ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen: Viele Angler engagieren sich aktiv für saubere Gewässer. Mein Freund Jan Ebel organisiert z. B. mit seinem Verein „Spreepublik“ regelmäßig Clean-ups in Berlin, bei denen Elektroscooter und anderer Schrott aus der Spree gefischt werden. Solche Aktionen zeigen, wie wichtig das Engagement der Angler für den Gewässerschutz ist. Mit der wachsenden Zahl an Hobbyfischern steigt das Bewusstsein für Nachhaltigkeit noch mehr, und viele Marken reagieren darauf, z. B. mit umweltfreundlicheren Angelködern. Beim Raubfischangeln mit Kunstködern nimmt die Nachfrage nach phthalatfreien Gummimischungen zu. Catch & Release (C&R), also das Fangen und Freilassen hingegen ist in ein kontroverses Thema. Mir ist wichtig, den gefangenen Fisch zu verwerten und der Angelei damit einen Sinn zu geben – das ist auch das Konzept unseres YouTube-Kanals BROSEF: Wir fangen Fisch zum Verzehr und zeigen, wie einfach und lecker man ihn zubereiten kann. C&R hat jedoch seine Berechtigung, um Fische, die dem regionalen Schonmaß unterliegen, wieder in das Gewässer zu geben. Wie es beispielsweise die „Müritzfischer“ nicht nur bei kleinen, auch bei großen Fischen mit starken Genen praktizieren und somit die Produktivität des Gewässers aufrechterhalten. Wichtig beim Release ist natürlich der schonende Umgang: kurze Luftzeiten und befeuchtete Hände, um die Schleimhaut der Fische nicht zu beschädigen. Solche Grundlagen lernt jeder Angler bereits in der Prüfung.“