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25. Feb 2019

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Gesundheit

Tierhaar-Allergie – Was kann man tun?

Journalist: Andrea Wernien

Bereits kurz nach dem Kontakt mit der kleinen Fellnase jucken die Augen, Niesattacken folgen und manchmal erscheinen rote, geschwollene Flecken auf dem Handrücken, den Armen oder im Gesicht aber auch Atemprobleme sind möglich. Das sind die typischen Anzeichen für eine Tierhaar-Allergie. Dabei muss man das Tier noch nicht einmal gestreichelt haben, nur der Aufenthalt in einem Raum, in dem sich vorher eine Katze befand, reicht aus, um die Allergie auszulösen. Nach der Hausstaubmilbenallergie steht die Katzenallergie an zweiter Stelle der Allergien. Doch auch Hunde oder Pferde können solche Allergien auslösen. Die Haare sind jedoch nicht die Ursache, sie verbreiten lediglich die Allergene, die sich in den Körperflüssigkeiten, wie zum Beispiel Speichel, Blut, Tränenflüssigkeit befinden. Um sicher zu gehen, dass es sich um eine Allergie handelt, sollte man einen Allergietest beim Hautarzt machen. Neben einer medikamentösen Behandlung akuter Symptome kann dann auch eine langfristige Immuntherapie der Betroffenen in Frage kommen. Vor allem sollte man jedoch den Kontakt mit den Allergenen vermeiden. Lebt man mit dem Tier in einer Wohnung, sollten Böden, Kissen, Decken und die Kleidung so oft wie möglich abgesaugt und gereinigt werden.

25. Jun 2026

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Gesundheit

Mit Datennutzung und Innovationen zur Smarten Gesundheitsversorgung –Ein Beitrag von Dr. Marc-Pierre Möll, Geschäftsführer und Vorstandsmitglied BVMed – Bundesverband Medizintechnologie

Denn moderne Medizintechnik liefert genau das, was eine smarte Gesundheitsversorgung braucht: Kontinuierlich verfügbare Daten, intelligente Vernetzung und KI-gestützte Lösungen, die neue Versorgungswege ermöglichen. Unser Problem in Deutschland ist: sektorale Strukturen, tradierte Vergütungssysteme und uneinheitliche Vorgaben bremsen die digitale Transformation bislang aus. Was muss getan werden? Wir müssen Daten besser verfügbar machen. Wir müssen internationale Standards für Datenformate und -sicherheit verwenden. Wir müssen digitale Versorgung besser etablieren. Wir müssen digitale Versorgungspfade umsetzen. Die Nutzung von Daten ist das Kernelement, das digitale Versorgung in allen Sektoren und Situationen kennzeichnet. Dabei kann die Nutzung der Daten sehr verschieden gestaltet sein. Beispiele sind: - die Steuerung von Patientenpfaden anhand von aktuellen Daten und Informationen aus der Patientenhistorie, - das permanente Monitoring des Gesundheitszustandes anhand von kontinuierlich erhobenen Daten aus Sensoren oder anderen Messgeräten, - das situationsbezogene Management anhand von Alarmen bzw. Meldungen, - die Nutzung von Daten für die Weiterentwicklung von Produkten und Services sowie für Training, Validierung und Einsatz von KI, - die Nutzung von Daten für Digital Twin-Ansätze oder - die Nutzung von Daten für Training, Schulung, Weiterbildung. Wichtig ist, dass die erforderlichen Daten in der Versorgung zur richtigen Zeit und am richtigen Ort verfügbar sind, ein nutzbares Format haben oder über eine Schnittstelle genutzt werden können und die Rahmenbedingungen für die Datennutzung klar sind. **Aus Sicht der MedTech-Branche fordern wir:** - In einem neuen Primärversorgungssystem sollte die digitale Ersteinschätzung so entwickelt werden, dass künftig auch Echtzeitdaten für eine valide Ersteinschätzung genutzt werden können. - Für „Digital Twin-Technologien“ sollten pseudonymisierte Behandlungsdaten nutzbar gemacht werden. Denn Simulationen anhand von vorhandenem Bildmaterial können invasive Diagnostik verhindern oder Therapieschritte vorbereiten. - Das Einwilligungsmanagement zur Datennutzung im Behandlungsablauf sollte bundesweit vereinheitlicht werden und auf einer einheitlichen Interpretation der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) basieren. - Für die Verbesserung von Produkten und Services braucht die Industrie Zugang zu Gesundheitsdaten und teilt selbst auch ihre Daten. Dabei sind allerdings IP-Rechte zu beachten, gerade bei Medizinprodukten. - Unser Appell: Smarte Gesundheitsversorgung entsteht nicht durch einzelne Innovationen, sondern durch das Zusammenspiel von Daten, Vernetzung und KI. Die Zukunft der Versorgung ist möglich – jetzt muss das System folgen. ## Zum Autor: Dr. Marc-Pierre Möll ist seit April 2019 Geschäftsführer des Bundesverbandes Medizintechnologie e. V. in Berlin sowie Geschäftsführer der BVMed-Akademie. Er ist zudem Mitglied des BVMed-Vorstands.