Diesen Artikel teilen:

27. Mär 2020

|

Business

Was Unternehmen von Startups lernen können

Journalist: Ulrike Christoforidis

Johannes Ellenberg, Startup-Coach, berichtet von den Chancen, die Startups auch für Unternehmen bieten.

Die digitale Transformation steht auch vor der Tür des etablierten Mittelstands. Auf der Suche nach Wegen, diese Veränderung erfolgreich zu gestalten, rät Autor und Startup-Experte Johannes Ellenberg zu einem Blick auf die Gründerszene: „Wenn wir Startup nicht als Unternehmensform, sondern als Prozess betrachten, können Unternehmen viel von ihnen lernen.“ In seinem Buch „Der Startup Code“ definiert er sieben zentrale Aspekte als Richtschnur für die Umsetzung von Veränderungen. „In der Startup-Phase sind finanzielle Kennzahlen kein Antrieb. Der Motivator muss das ‚Warum‘ sein, ein real existierendes Problem, das es zu lösen gilt.“ Ellenberg rät zu einem frischen Blick auf die Bedürfnisse der Kunden und dem Abschied vom Perfektionsanspruch. „Wenn Sie Neues entwickeln, dann sind Fehler inbegriffen – und mit ihnen eine Chance, zu lernen.“ Zugleich empfiehlt er ein breites Netzwerk und plädiert für einen persönlichen Kontakt zu den Mitarbeitern: „Ein Unternehmen muss sich ehrlich für die Menschen interessieren. Auf lange Sicht sind die am erfolgreichsten, die in jeder Situation fragen: ‚Was kann ich für dich tun?` Das, was man hat und geben kann, sollte man bedingungslos geben. Dann kann Magie passieren.“

2. Apr 2026

|

Business

Daten als Fundament moderner Wertschöpfung – mit Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich

![Andreas Wagner Atelier Schulte 4 Kopie Onlinejpg.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Andreas_Wagner_Atelier_Schulte_4_Kopie_Onlinejpg_ba179e5e36.jpg) ``` Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich ``` Moderne Wertschöpfungsnetzwerke bestehen aus eng verknüpften Prozessen in Planung, Beschaffung, Produktion und Logistik. Um diese komplexen Systeme besser steuern zu können, setzen Unternehmen zunehmend auf Plattformen, die Anwendungen, Daten und Prozesse über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verbinden. So entstehen gemeinsame Datenräume, in denen Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und analysiert werden können. Zunehmend werden dafür standardisierte Datenprodukte aufgebaut, die Informationen strukturiert bereitstellen und für Analysen nutzbar machen. „Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild“, sagt Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich. Datenmodelle und analytische Systeme helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Handlungsoptionen abzuleiten. „Die Herausforderung liegt heute weniger im Sammeln von Daten als darin, aus ihnen fundierte Entscheidungen zu entwickeln“, so Wagner. >Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild.

2. Apr 2026

|

Business

„Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor“ – mit Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria

![Michael Rauhofer_Büro Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Michael_Rauhofer_Buero_Online_6096b75223.jpg) ``` Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria ``` In der Logistik zahlt sich Nachhaltigkeit für die Unternehmen immer dann aus, wenn sie Kosten stabilisiert, Risiken reduziert und die Effizienz erhöht. Wer Emissionen senkt, reduziert oft auch Energie und Mautkosten und macht seine Lieferketten robuster. Entscheidend ist, Nachhaltigkeit als Business Case zu denken: etwa durch intermodale Konzepte und kombinierte Verkehre, die wirtschaftlich sind und gleichzeitig CO₂ sparen. Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. >Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Für Unternehmen sind auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit drei Schritte entscheidend. Erstens Transparenz bei den Daten – etwa über Sendungen, Laufzeiten oder Emissionen. Zweitens eine klare Dekarbonisierungs Roadmap. Das umfasst Flotte, Modal Shift, aber auch die Einbindung von Partnern. Und drittens der verantwortungsvolle Einsatz von Digitalisierung und KI. Das heißt: saubere Daten, klar definierte Anwendungsfälle, geschulte Mitarbeitende und von Anfang an mitgedachte Compliance.