24. Jun 2026
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Gesundheit
Journalist: Jakob Bratsch
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Foto: Clay Banks/unsplesh, Presse
Wenn Frauen über die Wechseljahre sprechen, fallen Wörter wie Brainfog, Müdigkeit, Hormone, Angst oder Abbau. Verständlich. Aber genau hier liegt ein blinder Fleck: Wir sprechen über Hormone – und ignorieren den Muskel.

Patrik Meier, COO Kieser
Dabei entscheidet er über die Zukunft. Muskelmasse schützt vor Osteoporose, stabilisiert den Stoffwechsel, wirkt Depressionen entgegen und sichert Selbstständigkeit bis ins hohe Alter. Was viele als „Nebenwirkung“ der Menopause wahrnehmen, ist oft schlicht Muskelverlust.
Die gute Nachricht: Dieser Prozess ist nicht alternativlos. Muskel lässt sich aufbauen – in jedem Alter. Aber nicht mit Schonprogrammen. Wer stärker werden will, muss den Muskel fordern. Bis an den Punkt der momentanen muskulären Erschöpfung.
Die Angst davor, „zu muskulös“ zu werden, ist überholt. Die eigentliche Gefahr ist zu wenig Muskel. Frauen brauchen Kraft – nicht irgendwann, sondern jetzt. Für Knochen, Körper und die Kontrolle über ihr eigenes Leben.
Die Angst davor, „zu muskulös“ zu werden, ist überholt. Die eigentliche Gefahr ist zu wenig Muskel.