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7. Jun 2022

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Gesundheit

Wussten Sie schon, dass… es auch zuhause gelingt, perfekte Cocktails zu zubereiten?

Journalist: Julia Butz

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Foto: Presse

Das DrinkSyndikat-Team und berühmte Bartender der Welt unterstützen mit ihren Cocktail-Sets zum Bestellen die neue Lust am Zuhause-Bartendern.

Die sogenannten Basis-Spirituosen für eine gut gefüllte Cocktailbar sind Wodka, Gin, Whisky, ebenso Rum und Tequila. Für die Qualitäten gilt z. B. bei Rum: Je reifer, desto faszinierender der Genuss und desto höher die Güte. Für Gin gilt dies nicht, am Ende entscheidet der persönliche Geschmack. Teuer ist dabei auch nicht immer = gut. Mit Likören und Sirupen kann die Bar individuell erweitert werden. Wichtig für einen guten Cocktail sind außerdem frische Zutaten, wie Bio-Orangen und -Zitronen mit unbehandelten Schalen sowie aromatische Kräuter. Es wird auch nicht dringend Profi-Equipment benötigt: Einfach zwei Einmachgläser übereinander stülpen und losshaken. Und wenn festgestellt wird, dass es Spass macht und man perfektionieren möchte, kann man aufstocken. Die Zutaten sind das, was zählt. Am besten einfach loslegen und ausprobieren! Bei Drinks ist es am Ende genau wie bei Essen oder Musik. Geschmack ist eine persönliche Sache. Manche mögen ein Ei im Gin, für andere ist das unvorstellbar.

25. Jun 2026

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Gesundheit

Mit Datennutzung und Innovationen zur Smarten Gesundheitsversorgung –Ein Beitrag von Dr. Marc-Pierre Möll, Geschäftsführer und Vorstandsmitglied BVMed – Bundesverband Medizintechnologie

Denn moderne Medizintechnik liefert genau das, was eine smarte Gesundheitsversorgung braucht: Kontinuierlich verfügbare Daten, intelligente Vernetzung und KI-gestützte Lösungen, die neue Versorgungswege ermöglichen. Unser Problem in Deutschland ist: sektorale Strukturen, tradierte Vergütungssysteme und uneinheitliche Vorgaben bremsen die digitale Transformation bislang aus. Was muss getan werden? Wir müssen Daten besser verfügbar machen. Wir müssen internationale Standards für Datenformate und -sicherheit verwenden. Wir müssen digitale Versorgung besser etablieren. Wir müssen digitale Versorgungspfade umsetzen. Die Nutzung von Daten ist das Kernelement, das digitale Versorgung in allen Sektoren und Situationen kennzeichnet. Dabei kann die Nutzung der Daten sehr verschieden gestaltet sein. Beispiele sind: - die Steuerung von Patientenpfaden anhand von aktuellen Daten und Informationen aus der Patientenhistorie, - das permanente Monitoring des Gesundheitszustandes anhand von kontinuierlich erhobenen Daten aus Sensoren oder anderen Messgeräten, - das situationsbezogene Management anhand von Alarmen bzw. Meldungen, - die Nutzung von Daten für die Weiterentwicklung von Produkten und Services sowie für Training, Validierung und Einsatz von KI, - die Nutzung von Daten für Digital Twin-Ansätze oder - die Nutzung von Daten für Training, Schulung, Weiterbildung. Wichtig ist, dass die erforderlichen Daten in der Versorgung zur richtigen Zeit und am richtigen Ort verfügbar sind, ein nutzbares Format haben oder über eine Schnittstelle genutzt werden können und die Rahmenbedingungen für die Datennutzung klar sind. **Aus Sicht der MedTech-Branche fordern wir:** - In einem neuen Primärversorgungssystem sollte die digitale Ersteinschätzung so entwickelt werden, dass künftig auch Echtzeitdaten für eine valide Ersteinschätzung genutzt werden können. - Für „Digital Twin-Technologien“ sollten pseudonymisierte Behandlungsdaten nutzbar gemacht werden. Denn Simulationen anhand von vorhandenem Bildmaterial können invasive Diagnostik verhindern oder Therapieschritte vorbereiten. - Das Einwilligungsmanagement zur Datennutzung im Behandlungsablauf sollte bundesweit vereinheitlicht werden und auf einer einheitlichen Interpretation der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) basieren. - Für die Verbesserung von Produkten und Services braucht die Industrie Zugang zu Gesundheitsdaten und teilt selbst auch ihre Daten. Dabei sind allerdings IP-Rechte zu beachten, gerade bei Medizinprodukten. - Unser Appell: Smarte Gesundheitsversorgung entsteht nicht durch einzelne Innovationen, sondern durch das Zusammenspiel von Daten, Vernetzung und KI. Die Zukunft der Versorgung ist möglich – jetzt muss das System folgen. ## Zum Autor: Dr. Marc-Pierre Möll ist seit April 2019 Geschäftsführer des Bundesverbandes Medizintechnologie e. V. in Berlin sowie Geschäftsführer der BVMed-Akademie. Er ist zudem Mitglied des BVMed-Vorstands.