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5. Nov 2024

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Business

Zeiten zum Verkaufen

Journalist: Karin Kudla

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Foto: Mart Production/pexels

Seit Juni 2024 hat die Europäische Zentralbank (EZB) zum dritten Mal ihre Leitzinssätze gesenkt, um die Wirtschaft in Europa anzukurbeln.

Niedrigere Zinsen sind nicht nur für Unternehmen wichtig, sondern auch für alle, die eine Immobilie kaufen und dafür einen Bankkredit brauchen. Damit wächst die Zahl der Menschen, die in den nächsten Monaten nach Wohnungen und Häusern suchen und diese auch finanzieren können. Die wachsende Zahl potenzieller Käufer:innen verbessert die Verhandlungsposition von Immobilienbesitzer:innen, die einen besseren Preis erzielen können, wenn es mehrere Interessent:innen gibt. Genau wie die Lage, die Größe und der Zustand der Immobilie beeinflusst auch die Präsentation den Preis. Professionelle Anbieter von Homestaging kümmern sich um die Dekoration und statten unmöblierte Immobilien auf Zeit mit Leihmöbeln aus, damit diese für die Käufer:innen interessanter wirken. Natürlich gilt es an möglichst vielen Stellen auf die Immobilie aufmerksam zu machen. Manches kann man selbst in die Hand nehmen. Bei Gesprächen im Freundeskreis und in der Nachbarschaft sollte man die Verkaufsabsicht genauso zum Thema machen wie durch ein Schild im Fenster. Bei Social Media und auf das Thema spezialisierten Internetseiten kann man auf den Verkauf aufmerksam machen. Alternativ kümmern sich professionelle Dienstleister:innen um eine Reichweite für das Immobilienangebot.

2. Apr 2026

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Business

Daten als Fundament moderner Wertschöpfung – mit Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich

![Andreas Wagner Atelier Schulte 4 Kopie Onlinejpg.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Andreas_Wagner_Atelier_Schulte_4_Kopie_Onlinejpg_ba179e5e36.jpg) ``` Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich ``` Moderne Wertschöpfungsnetzwerke bestehen aus eng verknüpften Prozessen in Planung, Beschaffung, Produktion und Logistik. Um diese komplexen Systeme besser steuern zu können, setzen Unternehmen zunehmend auf Plattformen, die Anwendungen, Daten und Prozesse über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verbinden. So entstehen gemeinsame Datenräume, in denen Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und analysiert werden können. Zunehmend werden dafür standardisierte Datenprodukte aufgebaut, die Informationen strukturiert bereitstellen und für Analysen nutzbar machen. „Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild“, sagt Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich. Datenmodelle und analytische Systeme helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Handlungsoptionen abzuleiten. „Die Herausforderung liegt heute weniger im Sammeln von Daten als darin, aus ihnen fundierte Entscheidungen zu entwickeln“, so Wagner. >Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild.

2. Apr 2026

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Business

„Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor“ – mit Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria

![Michael Rauhofer_Büro Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Michael_Rauhofer_Buero_Online_6096b75223.jpg) ``` Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria ``` In der Logistik zahlt sich Nachhaltigkeit für die Unternehmen immer dann aus, wenn sie Kosten stabilisiert, Risiken reduziert und die Effizienz erhöht. Wer Emissionen senkt, reduziert oft auch Energie und Mautkosten und macht seine Lieferketten robuster. Entscheidend ist, Nachhaltigkeit als Business Case zu denken: etwa durch intermodale Konzepte und kombinierte Verkehre, die wirtschaftlich sind und gleichzeitig CO₂ sparen. Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. >Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Für Unternehmen sind auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit drei Schritte entscheidend. Erstens Transparenz bei den Daten – etwa über Sendungen, Laufzeiten oder Emissionen. Zweitens eine klare Dekarbonisierungs Roadmap. Das umfasst Flotte, Modal Shift, aber auch die Einbindung von Partnern. Und drittens der verantwortungsvolle Einsatz von Digitalisierung und KI. Das heißt: saubere Daten, klar definierte Anwendungsfälle, geschulte Mitarbeitende und von Anfang an mitgedachte Compliance.