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23. Sep 2026

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Gesellschaft

Bestens vorbereitet fürs Leben

Journalist: Kirsten Schwieger

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Foto: Getty Images/unsplash

Die Unwägbarkeiten des Lebens lassen sich nicht vorhersehen, wohl aber absichern. Je früher Eltern die Vorsorge für ihr Kind angehen, desto besser sind deren Voraussetzungen.

Sobald man sein Neugeborenes im Arm hält, blickt man anders auf die Welt: Aus der nächtlichen Autofahrt wird plötzlich ein Risikofaktor, dem Fieberthermometer eine Bedrohung und aus der Wirtschaftskrise die Sorge um die finanzielle Zukunft des Nachwuchses. Liebe und Existenzangst liegen ab diesem Tag nah beieinander. Der Gedanke an eine schlimme Krankheit oder einen folgenschweren Unfall der Kleinen ist das Worst-Case-Szenario, welches viele verdrängen.

Dabei wäre jetzt die Zeit zu handeln und vorzusorgen. Zum Beispiel für den Fall, dass das Kind dauerhaft gesundheitlich beeinträchtigt wird. Solch ein tragisches Ereignis beeinflusst das Leben aller Beteiligten für immer. Und bringt große finanzielle Unwägbarkeiten beziehungsweise Lücken mit sich. Wenn eine Grundfähigkeit wie Gehen, Sehen, Sprechen, Hören oder Greifen wegen eines Unfalls oder einer Krankheit nicht mehr genutzt werden kann, braucht es jede Menge Unterstützung im Alltag. So müssen die Eltern womöglich ihre Arbeitszeit reduzieren, um Betreuung und Pflege zu übernehmen. Eine Kinderinvaliditäts- oder Grundfähigkeitsversicherung zahlt in solchen Fällen eine monatliche Rente. Die Versicherung leistet auch, wenn eine Erkrankung zu dauernden Beeinträchtigungen der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit oder seelischen Gesundheit des Kindes führt.

Frühe Vorsorge zahlt sich aus.

Sollte das Kind später dauerhaft seine Arbeitskraft verlieren, wäre es zeitlebens auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Denn Kinder haben gegenüber der gesetzlichen Rentenversicherung keinerlei Ansprüche, wenn sie erwerbsgemindert werden würden. Und nach einem Verlust der Arbeitskraft haben diese im Vergleich zu ihren Eltern naturgemäß noch viel mehr "Leben" vor sich. So ist das größte Vermögen der meisten Menschen nicht das Ersparte auf der Bank, sondern die eigene Arbeitskraft. Ein gesunder Mensch erwirtschaftet im Laufe seines Erwerbslebens meist Millionenbeträge. Eine private Absicherung durch eine Berufsunfähigkeits¬versicherung (BU) kann die finanziellen Folgen abfangen. Und: Je früher ein Kind abgesichert ist, desto günstiger sind die Beiträge.

Auch unabhängig von gesundheitlichen Unwägbarkeiten macht finanzielle Vorsorge Sinn: für Ausbildung, Führerschein, erste Wohnung oder das Studium. Am Kapitalmarkt lassen sich dabei durch den langen Zeithorizont Schwankungen gut aussitzen und der Zinseszins arbeitet optimal für das Kind. Vorausschauende Eltern investieren darüber hinaus nicht nur in ihre private Altersvorsorge, sondern auch die ihrer Kinder. Denn so viel ist sicher: Die gesetzliche Rente wird nicht ausreichen, um den Lebensstandard im Alter abzusichern – weder heute noch morgen. Der langfristige Vermögensaufbau durch eine Fondsrente ist eine vorausschauende Investition in die Zukunft seines Nachwuchses. Auch hier gilt wieder: Frühe Vorsorge zahlt sich aus. Denn durch den Zinseszinseffekt wird beim Start im Kindesalter eine wesentlich geringere Beitragssumme benötigt als bei einem späteren Start. Zusammen mit Versicherungen ermöglicht finanzielle Vorsorge, trotz der Unberechenbarkeit des Lebens langfristige Pläne zu schmieden und finanzielle Selbstbestimmung zu bewahren.

Zusammen mit Versicherungen ermöglicht finanzielle Vorsorge, trotz der Unberechenbarkeit des Lebens langfristige Pläne zu schmieden und finanzielle Selbstbestimmung zu bewahren.

Fakten:

Ca. 7,8 Millionen Menschen lebten 2025 laut Statistischem Bundesamt mit schwerer Behinderung in Deutschland. 9 von 10 schweren Behinderungen wurden durch eine Krankheit verursacht. 3 Prozent waren angeboren oder traten im ersten Lebensjahr auf.