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9. Mai 2025

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Gesundheit

Gemüse statt Sushi

Journalist: Katja Deutsch

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Foto: Amina Filkins/pexels

Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft tut Mutter und Kind gut. Besser beginnt man bereits vor der Schwangerschaft damit.

Man kann es gar nicht oft genug wiederholen: Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist nicht nur während der Schwangerschaft wichtig, sondern auch schon davor. Denn normalgewichtige Frauen werden viel leichter schwanger als solche mit starkem Über- oder Untergewicht. Wenn man den Wunsch nach einem Baby verspürt und sich eine Schwangerschaft vorstellen kann, kommt der gesunden Ernährung eine noch wichtigere Rolle zu. Süßigkeiten werden jetzt am besten reduziert, morgens eine Folsäuretablette, Jod und Eisen eingenommen. Da es öfter vorkommt, dass eine Schwangerschaft anfangs unerkannt bleibt, verzichtet man bei nicht vorhandener Verhütung auf Alkohol. 

Wenig Zucker, dafür viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und auch Milchprodukte sollte die Schwangere zu sich nehmen. Die zusätzlichen Vitamine und Mineralstoffe sind wichtig für Mutter und Kind, auch ein bis zweimal wöchentlich Fisch sowie fettarmes Fleisch werden empfohlen. Wichtig ist dabei die Qualität der Ernährung, nicht die Quantität. Wer das doppelte isst, erhöht die Gefahr von Schwangerschaftsdiabetes bei sich und Übergewicht und Diabetes bei seinem Kind. Eine ovo-lacto-vegetarische Ernährung ist möglich, von einer rein veganen wird dagegen abgeraten, denn sie schadet der Entwicklung des kindlichen Nervensystems. Veganer sollten neben anderen Zusatzmitteln besonders auf eine ausreichende Versorgung mit Vitamin B 12 achten.

„Komplett gemieden sollten in der Schwangerschaft rohe Lebensmittel vom Tier, insbesondere Rohmilch und ihre Produkte, wie Rohmilchkäse“, sagt Markus Haist, zweiter Vorsitzender Berufsverband der Frauenärzte e.V. (BVF). „ Ebenso sollte kein rohes Fleisch und kein roher Fisch verzehrt werden. Hintergrund dieser Sicherheitsmaßnahmen ist, dass diese Lebensmittel manchmal Erreger enthalten, welche die Infektionen Toxoplasmose oder Listeriose auslösen können.“ Also leider weder Sushi noch französischer Rohmilchkäse.

Die werdende Mutter kann ihren gewohnten Sport weiterhin (moderat!) betreiben, dabei versteht es sich jedoch von selbst, dass riskante Sportarten wie Reiten, Mountainbiken und Skifahren und alles, was Sprünge beinhaltet, vermieden werden. Besser tun jetzt Spaziergänge an der frischen Luft, denn sie sorgen für eine gute Sauerstoffversorgung von Mutter und ihrem wachsenden Kind.

Auch wenn nach drei Jahren Pandemie mit Maskentragen die meisten Menschen aufatmen, diesen Zwang jetzt los zu sein – für Schwangere ist ein festsitzender Mund-Nasenschutz in der Öffentlichkeit zumindest in der kalten Jahrezeit nicht das dümmste. Da man tunlichst auf die Einnahme von Antibiotika und Schmerzmitteln verzichten sollte, kann eine Maske gut vor Grippe und Bronchitis schützen. Hat es die baldige Mutter dennoch erwischt, sollte sie mit täglicher Inhalation, Ruhe und Wärme versuchen, den Infekt loszuwerden. Thymianaufgüsse helfen gut gegen Reizhusten, Salbei und Honig beruhigen den Hals.

18. Mär 2026

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Gesundheit

Ungewollt kinderlos

Für viele Paare gehört der Wunsch nach einem eigenen Kind fest zum Lebensplan. Doch bei rund 15 bis 20 Prozent der Paare in Deutschland bleibt dieser Wunsch unerfüllt¹. Damit beginnt für viele nicht nur ein körperlich, sondern auch emotional herausfordernder Weg. Untersuchungen, Behandlungszyklen, hormonelle Messwerte, Wartezeiten – der Gedanke an ein Baby bestimmt den Alltag. Das eigentliche Leben gerät dabei oft in eine Warteschleife. Urlaube lassen sich kaum planen; der nächste Karriereschritt? Scheint mit einer kommenden Schwangerschaft nur schwer vereinbar. Auch die finanzielle Seite ist belastend. Wiederholte Fruchtbarkeitsbehandlungen bedeuten erhebliche Kosten. Für viele Paare geht es irgendwann längst nicht mehr nur um die Frage, ob sie ein Kind bekommen, sondern auch darum, wie lange sie den physischen, psychischen und finanziellen Druck durchhalten können. In dieser schwierigen Situation spielt begleitende psychotherapeutische Unterstützung eine zentrale Rolle. Wenn man sich zwischen Hoffnung und Verzweiflung, Ratlosigkeit und tiefer Trauer nach der nächsten Fehlgeburt irgendwann fragt: Bin ich genug, auch ohne Kind? Was erfüllt mein Leben, auch wenn ich keine Mutter bin? >Für viele Paare geht es irgendwann längst nicht mehr nur um die Frage, ob sie ein Kind bekommen, sondern auch darum, wie lange sie den physischen, psychischen und finanziellen Druck durchhalten können. Die Ursachen dafür, warum eine Schwangerschaft auf natürlichem Wege ausbleibt, können komplex sein und sind nicht immer eindeutig zu bestimmen. Daher suchen viele Paare ergänzend zur schulmedizinischen Diagnostik nach Wegen, um die Voraussetzungen für eine Empfängnis ganzheitlich zu fördern, sowohl auf körperlicher als auch auf seelischer Ebene. Naturheilkundliche Ansätze können dabei wertvolle Impulse geben. So kann Akupunktur im Rahmen einer IVF (In-vitro-Fertilisation) den Behandlungserfolg positiv beeinflussen, in dem sie bei Männern die Spermienqualität verbessert und bei Frauen die Funktion der Eierstöcke unterstützt. Ganzheitliche Therapiekonzept verbinden unterschiedlichste Behandlungen um körpereigene Prozesse zu harmonisieren, von der Entgiftung und Entsäuerung des Körpers über Mikronährstoff- und Ordnungstherapien bis hin zu therapeutischen Massagen. Ebenso können Achtsamkeitstraining, Yoga oder Entspannungsverfahren helfen, Druck abzubauen und das hormonelle Gleichgewicht zu stabilisieren. Wenn IVF dann sprichwörtlich gefruchtet hat, wird das Wunder des entstehenden Lebens erst richtig bewusst. Ein unerfüllter Kinderwunsch bleibt eine vielschichtige Herausforderung, die medizinische, emotionale und soziale Aspekte gleichermaßen berührt. Unterstützungsangebote können Paare entlasten und ihnen helfen, den Weg durch Diagnostik und Behandlung selbstfürsorglicher zu gestalten. Letztlich geht es auch darum, die eigenen Grenzen zu erkennen – und liebevoll mit ihnen umzugehen. Dazu gehört die Offenheit für das, was möglich ist, aber auch die Akzeptanz für das, was nicht. ¹ Quelle: Deutsches IVF-Register (Jahresbericht 2024)

29. Jan 2026

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Gesundheit

Ayurveda – Personalisierte Prävention – mit Dr. Dinu Shivaraman Kumar, Bachelor of Ayurvedic Medicine and Sciences

![naturhotel_chesa_valisa_dr.dinu_spa_lächeln_gerader_blick_nah_holzwand Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/naturhotel_chesa_valisa_dr_dinu_spa_laecheln_gerader_blick_nah_holzwand_Online_006187468b.jpg) ``` Dr. Dinu Shivaraman Kumar, Bachelor of Ayurvedic Medicine and Sciences ``` **Was verrät die Konstitutionsbestimmung?** Die Konstitutionsbestimmung zeigt das individuelle Zusammenspiel von Vata, Pitta und Kapha – die ganz persönliche energetische Landkarte eines Menschen. Sie gibt Aufschluss über körperliche und mentale Stärken und Schwächen sowie über typische Reaktionen auf Stress, Ernährung und Lebensweise. Auf dieser Grundlage wählen Ayurveda-Ärzte und -Therapeuten den Heilungsansatz individuell – angepasst an die aktuelle Lebenssituation und die persönlichen Eigenschaften der behandelten Person. **Warum ist es wichtig zu wissen, welchem Dosha-Typ man angehört?** Dieses Wissen ist die Grundlage jeder ayurvedischen Empfehlung. Nur so können Ernährung, Tagesrhythmus, Anwendungen und Lebensstil wirklich individuell abgestimmt werden – für Balance, Gesundheit und inneren Frieden. **Wie fühlen Sie die Beschwerden der Behandelten?** Ich spüre mit den Händen, sehe mit den Augen – aber vor allem höre ich zu. Durch Pulsdiagnose, Gespräch und Beobachtung erfasse ich nicht nur Symptome, sondern erkenne auch die tieferen Zusammenhänge. >Die Konstitutionsbestimmung zeigt das individuelle Zusammenspiel von Vata, Pitta und Kapha – die ganz persönliche energetische Landkarte eines Menschen