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14. Dez 2022

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Gesundheit

Hohe Datenqualität hilft den Patienten

Journalist: Armin Fuhrer

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Foto: National Cancer Institute / unsplash

Noch arbeiten viele Gesundheitseinrichtungen mit traditionellen Mitteln der Datenerfassung. Dabei bringe digitale Lösungen große Fortschritte.

Die Digitalisierung bringt es mit sich, dass Einrichtungen im Gesundheitswesen über ständig wachsende Datenberge verfügen. Diese Daten können die Versorgung der Patienten ebenso entscheidend unterstützen wie auch die Überprüfung der Leistungen der diversen Einrichtungen. Zudem können sie beispielsweise wichtige Hinweise für die Bekämpfung von Pandemien geben. Um diese Aufgaben erfüllen zu können, müssen Daten jedoch einige unerlässliche Anforderungen erfüllen. Das erfordert ein modernes System der Datenerhebung, -verarbeitung und -nutzung.

Experten weisen – gerade mit Blick auf die Pandemie – verstärkt auf die Bedeutung einer hohen Datenqualität hin. Aber sie ist auch bei jeder Erkrankung jenseits von Covid-19 sehr hilfreich. Die Realität im deutschen Gesundheitswesen sieht allerdings derzeit häufig noch ganz anders aus. Viele Krankenhäuser, -kassen und Informationsaustauschstellen arbeiten noch mit traditionellen Methoden der Datenverarbeitung, die der Datenflut in keiner Weise Herr werden können und eine systematische Verarbeitung und Nutzung wichtiger Informationen verhindern. Die Folgen sind beispielweise Probleme beim Patientenabgleich, chaotische interne Prozesse und betriebliche Ineffizienz. Die fehlende Datenkompetenz schlägt sich vor allem auf die Qualität der Daten nieder, mit denen Ärztinnen und Ärzte arbeiten – zum Nachteil der Patientinnen und Patienten, aber auch der Kosteneffizienz. Und auch der Forschung gehen eminent wichtige Daten verloren.

Die Implementierung neuer digitaler Lösungen und Werkzeuge ist ein probates Mittel, um die Datenqualität zu erhöhen. Dadurch können Daten aus verschiedenen Quellen, die bislang mit unterschiedlichen Mitteln erhoben wurden, von Anfang an einheitlich und vollständig aufgenommen werden. Dazu gehören zum Beispiel genaue und gültige Angaben wie Adressdaten, korrekter Familienname und Daten zur Person, wie Alter und Geschlecht. In vollständige Akten gehören Pflegedokumente wie Pflegepläne, Aufzeichnungen zu Krankheitsverläufen und regelmäßig erhobene Werte wie der des Blutdrucks. Bei stationär aufgenommen Patienten zählen dazu auch Angaben über die Hauptkrankheit und relevante Diagnosen.

Sehr wichtig ist auch die stetige Aktualisierung der Daten. Sie müssen bei der ersten Behandlung oder bei der Aufnahme in ein Krankenhaus angelegt werden. Um sinnvoll genutzt werden zu können, müssen diese Daten allen autorisierten Personen in einem elektronischen Patientendatensystem jederzeit und problemlos zugänglich sein. Um die Leistung der jeweiligen Gesundheitseinrichtung überprüfen zu können, müssen sie zudem jederzeit abstrahiert zur Verfügung stehen.

Der dringend notwendige Ausbau der Datenqualität ist allerdings nicht nur eine technologische Frage. Sie bedeutet zugleich auch einen Kulturwandel, denn noch immer erkennen viele Verantwortliche ihre Bedeutung nicht oder lassen sie aufgrund anderer Aufgaben und Arbeiten schleifen. Die Digitalisierung macht es möglich, die Qualität zugunsten vor allem der Patientinnen und Patienten deutlich zu erhöhen – diese Chance sollte nicht ungenutzt bleiben.

29. Jan 2026

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Gesundheit

Ayurveda – Personalisierte Prävention – mit Dr. Dinu Shivaraman Kumar, Bachelor of Ayurvedic Medicine and Sciences

![naturhotel_chesa_valisa_dr.dinu_spa_lächeln_gerader_blick_nah_holzwand Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/naturhotel_chesa_valisa_dr_dinu_spa_laecheln_gerader_blick_nah_holzwand_Online_006187468b.jpg) ``` Dr. Dinu Shivaraman Kumar, Bachelor of Ayurvedic Medicine and Sciences ``` **Was verrät die Konstitutionsbestimmung?** Die Konstitutionsbestimmung zeigt das individuelle Zusammenspiel von Vata, Pitta und Kapha – die ganz persönliche energetische Landkarte eines Menschen. Sie gibt Aufschluss über körperliche und mentale Stärken und Schwächen sowie über typische Reaktionen auf Stress, Ernährung und Lebensweise. Auf dieser Grundlage wählen Ayurveda-Ärzte und -Therapeuten den Heilungsansatz individuell – angepasst an die aktuelle Lebenssituation und die persönlichen Eigenschaften der behandelten Person. **Warum ist es wichtig zu wissen, welchem Dosha-Typ man angehört?** Dieses Wissen ist die Grundlage jeder ayurvedischen Empfehlung. Nur so können Ernährung, Tagesrhythmus, Anwendungen und Lebensstil wirklich individuell abgestimmt werden – für Balance, Gesundheit und inneren Frieden. **Wie fühlen Sie die Beschwerden der Behandelten?** Ich spüre mit den Händen, sehe mit den Augen – aber vor allem höre ich zu. Durch Pulsdiagnose, Gespräch und Beobachtung erfasse ich nicht nur Symptome, sondern erkenne auch die tieferen Zusammenhänge. >Die Konstitutionsbestimmung zeigt das individuelle Zusammenspiel von Vata, Pitta und Kapha – die ganz persönliche energetische Landkarte eines Menschen