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10. Jul 2023

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Gesundheit

Problemzone Rücken

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Foto: morrow solutions/unsplash

Fast jeder Deutsche ist davon im Lauf des Lebens betroffen: Rückenschmerzen gelten als Zivilisationskrankheit.

Geformt wie ein doppeltes S und aus 24 Wirbeln bestehend, gehört die Wirbelsäule für viele Menschen zur Problemzone – für fast jedes Alter. Bewegungsschwierigkeiten und Rückenschmerzen treffen junge wie alte Menschen. Mitunter sind diese so stark, dass Bewegung gar nicht mehr möglich ist.

Dabei unterscheiden Mediziner nach der Ursache in spezifische oder nicht-spezifische Rückenschmerzen, nach zeitlichem Verlauf, nach Schweregrad und ob es sich um einen akuten, sub-akuten oder chronischen Schmerz handelt. Die Wirbelsäule steht im Fokus: Die Mehrzahl der Betroffenen hat mit nicht-spezifischen Rückenschmerzen zu tun, also Schmerzen, die nicht auf eine spezifische medizinische Ursache zurückzuführen sind, wie z. B. bei einem Bandscheibenvorfall, sondern bei denen es sich um Funktionsstörungen von meist kürzerer Dauer handelt, die nicht chronisch sind und wieder abklingen.

Schmerzen in der Nackenregion, Verspannungen und Verhärtungen in der oberen Brustwirbel- und Halswirbelsäule entstehen häufig durch eine ungünstige Körperhaltung beim Arbeiten und Sitzen am Computer.

Muskelverspannungen durch Fehlhaltungen, ungleichmäßige oder einseitige Belastungen und mangelnde Bewegung können die Ursache für nicht-spezifische Rückenschmerzen sein. Ruckartige Bewegungen z. B. beim Sport oder Heben können zu einer Wirbelblockade oder Wirbelfehlstellung führen. Schmerzen in der Nackenregion, Verspannungen und Verhärtungen in der oberen Brustwirbel- und Halswirbelsäule entstehen häufig durch eine ungünstige Körperhaltung beim Arbeiten und Sitzen am Computer. Um Rückenschmerzen zu vermeiden, ist es daher wichtig, auf eine ergonomische Körperhaltung zu achten. Eine aufrechte Position mit unterstützenden Kissen für den Rücken und den Nacken kann bereits helfen, die Belastung der Wirbelsäule zu reduzieren. Außerdem sollte man auf harte, unbequeme Stühle möglichst verzichten und stattdessen auf ergonomische Stühle zurückgreifen, die sich individuell einstellen lassen. Bei häufigen Rückenleiden empfiehlt sich zusätzlich eine Lordosenstütze – eine in der Rückenlehne integrierte Stütze für den Lendenwirbelbereich.

Regelmäßige Pausen sind ebenfalls entscheidend, um den Rücken zu entlasten und Steifheit zu vermeiden. Hier hilft es, alle 30 Minuten kurz aufzustehen, ein paar Schritte zu gehen und einige leichte Dehnübungen zu machen, um die Muskeln zu lockern. Darüber hinaus können spezielle rückenstärkende Übungen in den Alltag integriert werden, um die Muskulatur zu kräftigen und die Wirbelsäule zu stabilisieren.

Auch Stress und psychische Belastungen können zu Rückenbeschwerden führen. Spezifische Rückenschmerzen können auch Ausdruck anderer Erkrankungen sein, die den Rücken miteinbeziehen. Hier können die Ursachen in Entzündungen eines Organs liegen, wie z. B. bei einer Nierenbecken- oder Prostataentzündung, Lungen- oder Wirbelsäulentumore oder auch Herzerkrankungen, die auf den Rücken abstrahlen. In diesem Fall sollte unbedingt ein Arzt konsultiert werden, um geeignete Behandlunsgmethoden zu erhalten.

Vieles lässt sich nun für einen starken Rücken tun. Zunächst durch richtiges Bücken und Heben, einen rückenfreundlichen Arbeitsplatz und viel Bewegung. Bei akutem Schmerz helfen Wärmebehandlungen oder auch alternative Heilmethoden, die schulmedizinische Verfahren unterstützen, wie z. B. Ayurveda oder Akupunktur. In der Rückenschule können gezielte muskelkräftigende Übungen für Problemzonen innerhalb der Wirbelsäule aufgebaut und ebenso Entspannungstechniken gelernt werden. Denn manchmal ist Bewegung nicht genug. Wichtig ist ein ganzheitlicher Ansatz, der zum einen mehr Mobilität bei einer gezielten Stärkung der Muskeln durch Bewegungstherapie bringt sowie eine mentale Stärkung. Psyche, Ernährung oder Lebensumstände sind ebenso zentral für die Heilung und Förderung des Selbstheilungsprozesses des Organismus. Wenn sich alle Aspekte als feste Einheiten in den Alltag integrieren lassen, hilft dies gezielt vorzubeugen – bevor man zu Medikament oder Spritze greifen muss.

Rückenschmerzen sind laut Deutscher Gesellschaft für Schmerztherapie Volkskrankheit Nr. 1. Jeder Dritte in Deutschland hat sie, über 70 % erwischt es einmal im Jahr. Dabei ist jeder Zweite noch unter 30, schon die Hälfte der Berufseinsteiger hat Rückenprobleme.

18. Mär 2026

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Gesundheit

Ungewollt kinderlos

Für viele Paare gehört der Wunsch nach einem eigenen Kind fest zum Lebensplan. Doch bei rund 15 bis 20 Prozent der Paare in Deutschland bleibt dieser Wunsch unerfüllt¹. Damit beginnt für viele nicht nur ein körperlich, sondern auch emotional herausfordernder Weg. Untersuchungen, Behandlungszyklen, hormonelle Messwerte, Wartezeiten – der Gedanke an ein Baby bestimmt den Alltag. Das eigentliche Leben gerät dabei oft in eine Warteschleife. Urlaube lassen sich kaum planen; der nächste Karriereschritt? Scheint mit einer kommenden Schwangerschaft nur schwer vereinbar. Auch die finanzielle Seite ist belastend. Wiederholte Fruchtbarkeitsbehandlungen bedeuten erhebliche Kosten. Für viele Paare geht es irgendwann längst nicht mehr nur um die Frage, ob sie ein Kind bekommen, sondern auch darum, wie lange sie den physischen, psychischen und finanziellen Druck durchhalten können. In dieser schwierigen Situation spielt begleitende psychotherapeutische Unterstützung eine zentrale Rolle. Wenn man sich zwischen Hoffnung und Verzweiflung, Ratlosigkeit und tiefer Trauer nach der nächsten Fehlgeburt irgendwann fragt: Bin ich genug, auch ohne Kind? Was erfüllt mein Leben, auch wenn ich keine Mutter bin? >Für viele Paare geht es irgendwann längst nicht mehr nur um die Frage, ob sie ein Kind bekommen, sondern auch darum, wie lange sie den physischen, psychischen und finanziellen Druck durchhalten können. Die Ursachen dafür, warum eine Schwangerschaft auf natürlichem Wege ausbleibt, können komplex sein und sind nicht immer eindeutig zu bestimmen. Daher suchen viele Paare ergänzend zur schulmedizinischen Diagnostik nach Wegen, um die Voraussetzungen für eine Empfängnis ganzheitlich zu fördern, sowohl auf körperlicher als auch auf seelischer Ebene. Naturheilkundliche Ansätze können dabei wertvolle Impulse geben. So kann Akupunktur im Rahmen einer IVF (In-vitro-Fertilisation) den Behandlungserfolg positiv beeinflussen, in dem sie bei Männern die Spermienqualität verbessert und bei Frauen die Funktion der Eierstöcke unterstützt. Ganzheitliche Therapiekonzept verbinden unterschiedlichste Behandlungen um körpereigene Prozesse zu harmonisieren, von der Entgiftung und Entsäuerung des Körpers über Mikronährstoff- und Ordnungstherapien bis hin zu therapeutischen Massagen. Ebenso können Achtsamkeitstraining, Yoga oder Entspannungsverfahren helfen, Druck abzubauen und das hormonelle Gleichgewicht zu stabilisieren. Wenn IVF dann sprichwörtlich gefruchtet hat, wird das Wunder des entstehenden Lebens erst richtig bewusst. Ein unerfüllter Kinderwunsch bleibt eine vielschichtige Herausforderung, die medizinische, emotionale und soziale Aspekte gleichermaßen berührt. Unterstützungsangebote können Paare entlasten und ihnen helfen, den Weg durch Diagnostik und Behandlung selbstfürsorglicher zu gestalten. Letztlich geht es auch darum, die eigenen Grenzen zu erkennen – und liebevoll mit ihnen umzugehen. Dazu gehört die Offenheit für das, was möglich ist, aber auch die Akzeptanz für das, was nicht. ¹ Quelle: Deutsches IVF-Register (Jahresbericht 2024)

29. Jan 2026

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Gesundheit

Ayurveda – Personalisierte Prävention – mit Dr. Dinu Shivaraman Kumar, Bachelor of Ayurvedic Medicine and Sciences

![naturhotel_chesa_valisa_dr.dinu_spa_lächeln_gerader_blick_nah_holzwand Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/naturhotel_chesa_valisa_dr_dinu_spa_laecheln_gerader_blick_nah_holzwand_Online_006187468b.jpg) ``` Dr. Dinu Shivaraman Kumar, Bachelor of Ayurvedic Medicine and Sciences ``` **Was verrät die Konstitutionsbestimmung?** Die Konstitutionsbestimmung zeigt das individuelle Zusammenspiel von Vata, Pitta und Kapha – die ganz persönliche energetische Landkarte eines Menschen. Sie gibt Aufschluss über körperliche und mentale Stärken und Schwächen sowie über typische Reaktionen auf Stress, Ernährung und Lebensweise. Auf dieser Grundlage wählen Ayurveda-Ärzte und -Therapeuten den Heilungsansatz individuell – angepasst an die aktuelle Lebenssituation und die persönlichen Eigenschaften der behandelten Person. **Warum ist es wichtig zu wissen, welchem Dosha-Typ man angehört?** Dieses Wissen ist die Grundlage jeder ayurvedischen Empfehlung. Nur so können Ernährung, Tagesrhythmus, Anwendungen und Lebensstil wirklich individuell abgestimmt werden – für Balance, Gesundheit und inneren Frieden. **Wie fühlen Sie die Beschwerden der Behandelten?** Ich spüre mit den Händen, sehe mit den Augen – aber vor allem höre ich zu. Durch Pulsdiagnose, Gespräch und Beobachtung erfasse ich nicht nur Symptome, sondern erkenne auch die tieferen Zusammenhänge. >Die Konstitutionsbestimmung zeigt das individuelle Zusammenspiel von Vata, Pitta und Kapha – die ganz persönliche energetische Landkarte eines Menschen