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12. Dez 2023

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Gesundheit

Risikofaktor Blutdruck

Journalist: Risikofaktor Blutdruck

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Foto: Shvets Production/pexels

Chronischer Bluthochdruck gilt als grösster Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die starke Belastung für die Gefässe kann ebenso zu Schäden an wichtigen Organen wie Gehirn, Nieren und Augen führen. Mit dem Alter steigt zudem das Risiko. Die Deutsche Herzstiftung appelliert daher, dass jeder ab 40 Jahren den eigenen Blutdruck kennen und bei erhöhten Werten mögliche Behandlungen mit dem Arzt besprechen sollte.

Blutdruck-Messungen werden in der Regel in sitzender Position durchgeführt. Die American Heart Association aber empfiehlt nach den Ergebnissen einer Langzeitstudie, die im September veröffentlicht wurde, für zusätzliches Messen im Liegen. Denn bedingt durch die Schwerkraft könne sich das Blut im Sitzen oder Stehen stauen, was wiederum zu einer Veränderung der Werte und Mess-Unterschieden führen könne. Insbesondere wenn bereits Risikofaktoren vorlägen, solle nach Forschermeinung der Blutdruck in beiden Positionen – sowohl im Sitzen als auch im Liegen gemessen werden.

23. Sep 2026

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Gesundheit

Weit verbreitet, aber oft übersehen: Postpartale Depression – mit Dr. Christiane Sommer, Medical Lead Alzheimer-Erkrankung und Postpartale Depression bei Biogen

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Dr. Christiane Sommer, Medical Lead Alzheimer-Erkrankung und Postpartale Depression bei Biogen

Niedergeschlagenheit, Angst, starke Überforderung oder Schwierigkeiten, eine Bindung zum Kind aufzubauen: Etwa jede siebte Mutter in Deutschland ist von einer Postpartalen Depression (PPD) betroffen.

Jährlich erkranken rund 85.000 Frauen daran. Dabei geht es nicht um den sogenannten Babyblues, der viele Frauen in den ersten Tagen nach der Geburt betrifft und meist nach ein bis zwei Wochen wieder abklingt. Eine PPD ist eine ernstzunehmende Erkrankung. Die Symptome können bereits während der Schwangerschaft auftreten oder sich erst nach der Entbindung entwickeln. Sie können über Monate, in manchen Fällen sogar über Jahre andauern und das Leben der Betroffenen sowie ihrer Familien erheblich beeinträchtigen.

Trotzdem bleibt die Erkrankung häufig unsichtbar und ist noch immer tabuisiert. Aus Scham oder Angst vor Verurteilung sprechen viele nicht darüber. „Eine Postpartale Depression bleibt oft unerkannt – nicht, weil sie selten ist, sondern weil zu wenig darüber gesprochen wird. Viele Frauen wissen nicht, dass das, was sie fühlen, eine Erkrankung ist – und dass es Hilfe gibt“, betont Dr. Christiane Sommer, Medical Lead Alzheimer-Erkrankung und Postpartale Depression bei Biogen. Umso wichtiger ist es, Bewusstsein zu schaffen, Vorurteile abzubauen und den Zugang zu Unterstützung zu stärken. Eine frühzeitige Diagnose ist wichtig, da die Erkrankung behandelbar ist und unterschiedliche therapeutische Ansätze existieren. Keine Mutter sollte mit einer PPD allein bleiben.

Eine Postpartale Depression bleibt oft unerkannt – nicht, weil sie selten ist, sondern weil zu wenig darüber gesprochen wird.