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9. Mai 2025

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Gesundheit

Wie beeinflusst Ernährung unsere Haut?

Journalist: Karin Kudla

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Foto: Towfiqu Barbhuiya/unsplash

Die Haut gilt als Spiegel unseres Gesundheitszustands. Gute Ernährung gibt ihr Kraft. Zu viel Zucker und Fast Food können dem Hautbild schaden.

Die Haut ist das größte Organ des menschlichen Körpers. Je nach Größe und Gewicht misst sie bis zu zwei Quadratmeter und wiegt bis zu zehn Kilogramm. Die natürliche Schutzbarriere gegen Krankheitserreger, UV-Strahlen und mechanische Belastungen erneuert sich alle 28 Tage durch Zell-Neubildung.

Eine ausgewogene Ernährung trägt wesentlich dazu bei, dass die Haut gesund, elastisch und widerstandsfähig bleibt. Vitamine, Eiweiß (Protein) und ungesättigte Fettsäuren zählen zu den wichtigsten Nährstoffen, die die Hautgesundheit unterstützen. Vitamin A, das zum Beispiel in Leber, Eigelb oder Milchprodukten enthalten ist, spielt eine zentrale Rolle bei der Zellerneuerung. Es hilft, die Hautstruktur aufrechtzuerhalten und beugt trockener, schuppiger Haut vor. Auch Vitamin C, das nicht nur in Zitrusfrüchten, sondern auch in verschiedenen Beeren und in Gemüsen wie Paprika vorkommt, ist von großer Bedeutung: Es wirkt antioxidativ, schützt also vor freien Radikalen und ist essenziell für die Kollagenbildung – ein Protein, das für die Elastizität und Festigkeit der Haut verantwortlich ist.

Vitamine, Eiweiß (Protein) und ungesättigte Fettsäuren zählen zu den wichtigsten Nährstoffen, die die Hautgesundheit unterstützen.

Vitamin E, zum Beispiel aus vielen Ölen und Nüssen, unterstützt den Schutz der Hautzellen vor oxidativem Stress und wirkt entzündungshemmend. Das z. B. in Austern und Fleisch enthaltene Zink ist ein weiteres wichtiges Spurenelement: Es fördert die Wundheilung, reguliert die Talgproduktion und hat eine antibakterielle Wirkung, die besonders bei zu Akne neigender Haut von Vorteil sein kann. Selen, das z. B. in Fisch und Paranüssen vorkommt, schützt die Hautzellen ebenfalls vor Schäden durch freie Radikale und trägt zur Aufrechterhaltung eines gesunden Hautbildes bei.

Eiweiß ist grundlegend für den Aufbau und die Regeneration von Hautzellen. Fehlt es an Protein, kann die Haut fahl und schlaff wirken. Ebenso wichtig sind ungesättigte Fettsäuren, wie sie in Nüssen, Fisch und Pflanzenölen vorkommen. Sie stärken die Hautbarriere und schützen die Haut vor dem Austrocknen. Omega-3-Fettsäuren – insbesondere aus fettreichem Seefisch wie Lachs, Makrele oder Hering – können bei bestimmten chronischen Hautproblemen unterstützend wirken.

Eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen unterstützt die natürliche Schutzfunktion der Haut – insbesondere gegenüber Umweltfaktoren wie UV-Strahlung und Luftverschmutzung. Gleichzeitig trägt eine gute Hydration – also ausreichendes Trinken – zur Hautfeuchtigkeit und Spannkraft bei.

Ein hoher Insulinspiegel kann die Talgproduktion der Haut anregen, was Hautprobleme verschlimmern könnte.

Manche Nahrungsmittel können das Hautbild allerdings auch negativ beeinflussen. Besonders stark verarbeitete Lebensmittel mit hohem Zucker- und Fettgehalt – etwa Fast Food oder Süßigkeiten – stehen im Verdacht, entzündliche Prozesse im Körper zu begünstigen. Diese können sich unter anderem in Form von Akne oder Hautunreinheiten äußern. Eine zuckerreiche Ernährung lässt zudem den Blutzuckerspiegel stark ansteigen, was die Produktion des Hormons Insulin fördert. Ein hoher Insulinspiegel kann die Talgproduktion der Haut anregen, was Hautprobleme verschlimmern könnte.

Die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle für die Hautgesundheit. Wer seiner Haut etwas Gutes tun möchte, setzt auf eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung – mit viel frischem Gemüse, gesunden Fetten, ausreichend Flüssigkeit und möglichst wenig Zucker und stark verarbeiteten Lebensmitteln.

18. Mär 2026

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Gesundheit

Ungewollt kinderlos

Für viele Paare gehört der Wunsch nach einem eigenen Kind fest zum Lebensplan. Doch bei rund 15 bis 20 Prozent der Paare in Deutschland bleibt dieser Wunsch unerfüllt¹. Damit beginnt für viele nicht nur ein körperlich, sondern auch emotional herausfordernder Weg. Untersuchungen, Behandlungszyklen, hormonelle Messwerte, Wartezeiten – der Gedanke an ein Baby bestimmt den Alltag. Das eigentliche Leben gerät dabei oft in eine Warteschleife. Urlaube lassen sich kaum planen; der nächste Karriereschritt? Scheint mit einer kommenden Schwangerschaft nur schwer vereinbar. Auch die finanzielle Seite ist belastend. Wiederholte Fruchtbarkeitsbehandlungen bedeuten erhebliche Kosten. Für viele Paare geht es irgendwann längst nicht mehr nur um die Frage, ob sie ein Kind bekommen, sondern auch darum, wie lange sie den physischen, psychischen und finanziellen Druck durchhalten können. In dieser schwierigen Situation spielt begleitende psychotherapeutische Unterstützung eine zentrale Rolle. Wenn man sich zwischen Hoffnung und Verzweiflung, Ratlosigkeit und tiefer Trauer nach der nächsten Fehlgeburt irgendwann fragt: Bin ich genug, auch ohne Kind? Was erfüllt mein Leben, auch wenn ich keine Mutter bin? >Für viele Paare geht es irgendwann längst nicht mehr nur um die Frage, ob sie ein Kind bekommen, sondern auch darum, wie lange sie den physischen, psychischen und finanziellen Druck durchhalten können. Die Ursachen dafür, warum eine Schwangerschaft auf natürlichem Wege ausbleibt, können komplex sein und sind nicht immer eindeutig zu bestimmen. Daher suchen viele Paare ergänzend zur schulmedizinischen Diagnostik nach Wegen, um die Voraussetzungen für eine Empfängnis ganzheitlich zu fördern, sowohl auf körperlicher als auch auf seelischer Ebene. Naturheilkundliche Ansätze können dabei wertvolle Impulse geben. So kann Akupunktur im Rahmen einer IVF (In-vitro-Fertilisation) den Behandlungserfolg positiv beeinflussen, in dem sie bei Männern die Spermienqualität verbessert und bei Frauen die Funktion der Eierstöcke unterstützt. Ganzheitliche Therapiekonzept verbinden unterschiedlichste Behandlungen um körpereigene Prozesse zu harmonisieren, von der Entgiftung und Entsäuerung des Körpers über Mikronährstoff- und Ordnungstherapien bis hin zu therapeutischen Massagen. Ebenso können Achtsamkeitstraining, Yoga oder Entspannungsverfahren helfen, Druck abzubauen und das hormonelle Gleichgewicht zu stabilisieren. Wenn IVF dann sprichwörtlich gefruchtet hat, wird das Wunder des entstehenden Lebens erst richtig bewusst. Ein unerfüllter Kinderwunsch bleibt eine vielschichtige Herausforderung, die medizinische, emotionale und soziale Aspekte gleichermaßen berührt. Unterstützungsangebote können Paare entlasten und ihnen helfen, den Weg durch Diagnostik und Behandlung selbstfürsorglicher zu gestalten. Letztlich geht es auch darum, die eigenen Grenzen zu erkennen – und liebevoll mit ihnen umzugehen. Dazu gehört die Offenheit für das, was möglich ist, aber auch die Akzeptanz für das, was nicht. ¹ Quelle: Deutsches IVF-Register (Jahresbericht 2024)

29. Jan 2026

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Gesundheit

Ayurveda – Personalisierte Prävention – mit Dr. Dinu Shivaraman Kumar, Bachelor of Ayurvedic Medicine and Sciences

![naturhotel_chesa_valisa_dr.dinu_spa_lächeln_gerader_blick_nah_holzwand Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/naturhotel_chesa_valisa_dr_dinu_spa_laecheln_gerader_blick_nah_holzwand_Online_006187468b.jpg) ``` Dr. Dinu Shivaraman Kumar, Bachelor of Ayurvedic Medicine and Sciences ``` **Was verrät die Konstitutionsbestimmung?** Die Konstitutionsbestimmung zeigt das individuelle Zusammenspiel von Vata, Pitta und Kapha – die ganz persönliche energetische Landkarte eines Menschen. Sie gibt Aufschluss über körperliche und mentale Stärken und Schwächen sowie über typische Reaktionen auf Stress, Ernährung und Lebensweise. Auf dieser Grundlage wählen Ayurveda-Ärzte und -Therapeuten den Heilungsansatz individuell – angepasst an die aktuelle Lebenssituation und die persönlichen Eigenschaften der behandelten Person. **Warum ist es wichtig zu wissen, welchem Dosha-Typ man angehört?** Dieses Wissen ist die Grundlage jeder ayurvedischen Empfehlung. Nur so können Ernährung, Tagesrhythmus, Anwendungen und Lebensstil wirklich individuell abgestimmt werden – für Balance, Gesundheit und inneren Frieden. **Wie fühlen Sie die Beschwerden der Behandelten?** Ich spüre mit den Händen, sehe mit den Augen – aber vor allem höre ich zu. Durch Pulsdiagnose, Gespräch und Beobachtung erfasse ich nicht nur Symptome, sondern erkenne auch die tieferen Zusammenhänge. >Die Konstitutionsbestimmung zeigt das individuelle Zusammenspiel von Vata, Pitta und Kapha – die ganz persönliche energetische Landkarte eines Menschen