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13. Dez 2023

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Gesundheit

Wie trainiert man gesund?

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Foto: Presse

Wie vermeidet man Verletzungen bei Training und Wettkampf? Wie steigt man nach einer längeren Sportpause wieder ins Training ein? Trainieren Sie bis zum Limit oder darüber hinaus? Nutzen Sie dafür Geräte? Genau diese vier Fragen beantworten zwei Profisportlerinnen.

Schwimmerin Leonie Beck (26) ist mehrfache deutsche Meisterin und dreifache Weltmeisterin im Freiwasser.

„Das Allerwichtigste für die Verletzungsprophylaxe sind ein gutes Warm-up und Cool-down! Daher mache ich vor jedem Training Übungen, um meine Muskulatur aufzuwärmen. Am liebsten mit dem Terraband. Auch im Wasser starten wir gewöhnlich die erste halbe Stunde mit lockerem Einschwimmen. 
Für das Cool-down dehne ich mich dann; auch wöchentliche Physioeinheiten gehören dazu, um frühzeitig Schmerzen zu lindern oder abzufangen.

Nach einer längeren Pause ist es wichtig, nicht direkt wieder bei 100 Prozent einzusteigen. Zwar erinnert sich der Körper schnell wieder an Bewegungen und baut auch schnell wieder Muskelmasse auf, aber man sollte behutsam steigern, um nicht eine erneute Verletzung zu riskieren.
 Nach kontinuierlicher Trainingssteigerung haben wir etwa nach Woche 5 bis 6 wieder langsam den Stand von vor der Pause. Als Leistungssportler muss man jeden Tag an sein Limit und darüber hinaus gehen, da es eben nicht reicht, nur 80 Prozent zu geben. Auch wenn das sicher nicht immer richtig ist, trainieren viele Sportler, auch wenn sie beispielsweise erkältet sind, weil sie sich zu große Trainingsausfälle nicht leisten können. Mit dem Alter lernt man aber doch, etwas mehr auf seinen Körper zu hören. 
Im Wettkampf muss ich aber grundsätzlich 110 Prozent geben und kämpfen bis zur absoluten Erschöpfung. Um das zu schaffen, trainiere ich auch an Geräten. Gerade im Krafttraining macht das Sinn, als gute und gezielte Ergänzung zum Training im Wasser. Aber auch Widerstandsbänder und dazu Körperkraftübungen stehen auf dem Plan.“

 

Die Kunstturnerin Elisabeth Seitz (30) ist Europameisterin 2022 am Stufenbarren, deutsche Rekordmeisterin und dreifache Olympiateilnehmerin.

Um Verletzungen gerade im Rückenbereich zu vermeiden, ist es wichtig, den Rumpfbereich mit Krafttraining zu stärken und auch die Stabilisationsübungen nicht zu vernachlässigen. Ein ordentliches Warmmachen gehört zu jedem Training und Wettkampf dazu; beispielsweise ein ausgiebiges Rumpfdrehen und Dehnen. Die gegrätschte Vorbeuge etwa ist fester Bestandteil meines Aufwärmprogramms. Nach einer längeren Zwangspause ist Geduld gefragt: Hier sollte man mit kleinen Schritten wieder anfangen. Bei jeder Übung erstmal schauen, was funktioniert oder wo es noch wehtut und das Training entsprechend anpassen. Hier darf man nur schmerzfrei trainieren, sonst fängt man schon bald wieder von vorne an. Im Moment bin ich selbst am Fuß verletzt und bin daher oft im Kraftraum. Ich nutze von Kopf bis Fuß alles an Geräten, derzeit sogar fünf- bis sechsmal in der Woche. Wenn ich unverletzt bin, reduziere ich die Krafteinheiten auf zwei- bis dreimal wöchentlich und absolviere den Rest in der Turnhalle. An den Geräten trainiere ich dann hauptsächlich die Beinmuskulatur. Mein eigenes Limit kenne ich recht gut, allerdings hat sich meine Einstellung dazu mit den Jahren verändert. Als ich jünger war, dachte ich, ich kann immer noch mehr geben. Heute, als erfahrenere Athletin, trainiere ich nachhaltiger und weiß: Immer 110% sind keine Dauerlösung. Denn irgendwann werde ich keine Profisportlerin mehr sein, möchte aber trotzdem noch weiter Sport machen können.

18. Mär 2026

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Gesundheit

Ungewollt kinderlos

Für viele Paare gehört der Wunsch nach einem eigenen Kind fest zum Lebensplan. Doch bei rund 15 bis 20 Prozent der Paare in Deutschland bleibt dieser Wunsch unerfüllt¹. Damit beginnt für viele nicht nur ein körperlich, sondern auch emotional herausfordernder Weg. Untersuchungen, Behandlungszyklen, hormonelle Messwerte, Wartezeiten – der Gedanke an ein Baby bestimmt den Alltag. Das eigentliche Leben gerät dabei oft in eine Warteschleife. Urlaube lassen sich kaum planen; der nächste Karriereschritt? Scheint mit einer kommenden Schwangerschaft nur schwer vereinbar. Auch die finanzielle Seite ist belastend. Wiederholte Fruchtbarkeitsbehandlungen bedeuten erhebliche Kosten. Für viele Paare geht es irgendwann längst nicht mehr nur um die Frage, ob sie ein Kind bekommen, sondern auch darum, wie lange sie den physischen, psychischen und finanziellen Druck durchhalten können. In dieser schwierigen Situation spielt begleitende psychotherapeutische Unterstützung eine zentrale Rolle. Wenn man sich zwischen Hoffnung und Verzweiflung, Ratlosigkeit und tiefer Trauer nach der nächsten Fehlgeburt irgendwann fragt: Bin ich genug, auch ohne Kind? Was erfüllt mein Leben, auch wenn ich keine Mutter bin? >Für viele Paare geht es irgendwann längst nicht mehr nur um die Frage, ob sie ein Kind bekommen, sondern auch darum, wie lange sie den physischen, psychischen und finanziellen Druck durchhalten können. Die Ursachen dafür, warum eine Schwangerschaft auf natürlichem Wege ausbleibt, können komplex sein und sind nicht immer eindeutig zu bestimmen. Daher suchen viele Paare ergänzend zur schulmedizinischen Diagnostik nach Wegen, um die Voraussetzungen für eine Empfängnis ganzheitlich zu fördern, sowohl auf körperlicher als auch auf seelischer Ebene. Naturheilkundliche Ansätze können dabei wertvolle Impulse geben. So kann Akupunktur im Rahmen einer IVF (In-vitro-Fertilisation) den Behandlungserfolg positiv beeinflussen, in dem sie bei Männern die Spermienqualität verbessert und bei Frauen die Funktion der Eierstöcke unterstützt. Ganzheitliche Therapiekonzept verbinden unterschiedlichste Behandlungen um körpereigene Prozesse zu harmonisieren, von der Entgiftung und Entsäuerung des Körpers über Mikronährstoff- und Ordnungstherapien bis hin zu therapeutischen Massagen. Ebenso können Achtsamkeitstraining, Yoga oder Entspannungsverfahren helfen, Druck abzubauen und das hormonelle Gleichgewicht zu stabilisieren. Wenn IVF dann sprichwörtlich gefruchtet hat, wird das Wunder des entstehenden Lebens erst richtig bewusst. Ein unerfüllter Kinderwunsch bleibt eine vielschichtige Herausforderung, die medizinische, emotionale und soziale Aspekte gleichermaßen berührt. Unterstützungsangebote können Paare entlasten und ihnen helfen, den Weg durch Diagnostik und Behandlung selbstfürsorglicher zu gestalten. Letztlich geht es auch darum, die eigenen Grenzen zu erkennen – und liebevoll mit ihnen umzugehen. Dazu gehört die Offenheit für das, was möglich ist, aber auch die Akzeptanz für das, was nicht. ¹ Quelle: Deutsches IVF-Register (Jahresbericht 2024)

29. Jan 2026

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Gesundheit

Ayurveda – Personalisierte Prävention – mit Dr. Dinu Shivaraman Kumar, Bachelor of Ayurvedic Medicine and Sciences

![naturhotel_chesa_valisa_dr.dinu_spa_lächeln_gerader_blick_nah_holzwand Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/naturhotel_chesa_valisa_dr_dinu_spa_laecheln_gerader_blick_nah_holzwand_Online_006187468b.jpg) ``` Dr. Dinu Shivaraman Kumar, Bachelor of Ayurvedic Medicine and Sciences ``` **Was verrät die Konstitutionsbestimmung?** Die Konstitutionsbestimmung zeigt das individuelle Zusammenspiel von Vata, Pitta und Kapha – die ganz persönliche energetische Landkarte eines Menschen. Sie gibt Aufschluss über körperliche und mentale Stärken und Schwächen sowie über typische Reaktionen auf Stress, Ernährung und Lebensweise. Auf dieser Grundlage wählen Ayurveda-Ärzte und -Therapeuten den Heilungsansatz individuell – angepasst an die aktuelle Lebenssituation und die persönlichen Eigenschaften der behandelten Person. **Warum ist es wichtig zu wissen, welchem Dosha-Typ man angehört?** Dieses Wissen ist die Grundlage jeder ayurvedischen Empfehlung. Nur so können Ernährung, Tagesrhythmus, Anwendungen und Lebensstil wirklich individuell abgestimmt werden – für Balance, Gesundheit und inneren Frieden. **Wie fühlen Sie die Beschwerden der Behandelten?** Ich spüre mit den Händen, sehe mit den Augen – aber vor allem höre ich zu. Durch Pulsdiagnose, Gespräch und Beobachtung erfasse ich nicht nur Symptome, sondern erkenne auch die tieferen Zusammenhänge. >Die Konstitutionsbestimmung zeigt das individuelle Zusammenspiel von Vata, Pitta und Kapha – die ganz persönliche energetische Landkarte eines Menschen